Spanien Rundreise

Andalusien - Landschaften

Tournummer 103630
Inklusive Flug
Aktivreise
Studiosus Reisen
  • 11-tägige Studienreise durch Andalusien
  • Entdecken Sie die schönsten Naturparks in Andalusien
  • Die traumhaften Städte Granada, Córdoba und Sevilla erleben
ab 1.995 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Schroffe Felsen und Steineichenwälder, sprudelnde Gebirgsbäche und Olivenhaine. Und immer wieder "weiße Dörfer", die an den Bergen zu kleben scheinen. Sind wir wirklich in Andalusien? Der Baderummel der Sonnenküste dringt nicht bis in die Naturparks zwischen Alpujarras und Sierra de Grazalema. Auf den Pfaden der Sierra Nevada sind Wanderer unter sich. Freuen Sie sich auf ein Picknick mit Ausblick, einen Besuch beim Schinkentrockner und auf Landhotels mit viel Flair! Und auch die Strände der Costa de la Luz sind gut zum Wandern! Natürlich mit dabei: die Highlights maurischer Kunst in Spanien zwischen Sevilla und Granada und jede Menge kulinarische Entdeckungen.
1. Tag: Willkommen in Andalusien!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug nach Málaga. Am Flughafen Málaga erwartet Sie gegen 15 Uhr Ihr Reiseleiter, und mit dem Bus nehmen wir Kurs auf die Alpujarras. 150 km. Zwei Übernachtungen in einem Bergdorf auf 1400 m Höhe.
2. Tag: Am Fuße der Sierra Nevada
Die perfekte Route zum Einwandern: Von Bubión aus durchstreifen wir (3 Std., mittel, ?300 m ?300 m) das Bergland bis Pórtugos. Als hätte jemand weiße Bauklötze übereinandergestapelt - die Häuser kleben im weißen Bilderbuchdorf am Fels! Dona Sofía hat ein Herz für müde Wanderer und serviert Salat und Tortilla und zeigt uns auch, wie man stilecht andalusisch aus dem Weinschlauch trinkt. Beim Schlemmen plaudern wir über Landflucht und Chancen des Ökotourismus in den Alpujarras-Dörfern. 30 km. Am Nachmittag bestimmen Sie das Programm! Schieben Sie doch den Liegestuhl in den Hotelgarten und begeben Sie sich in den "Schatten des Granatapfelbaums", ganz wie im gleichnamigen Roman von Tariq Ali.
3. Tag: Alpujarras und Granada
Wälder mit Kastanien und Steineichen, Terrassenfelder, auf denen Feigen und Kirschen reifen - die Alpujarras. Wir wandern (3,5 Std., mittel, ?300 m ?250 m) im Nationalpark Sierra Nevada im Tal des Poqueiras. Rund um Capileira reifen einige der besten Schinken Europas: Was dem Jamón Serrano die besondere Würze einhaucht, erklärt uns Jorge in einer Schinkentrocknerei. Und natürlich dürfen wir kosten. Granada in Sicht! 80 km. Nachmittags streifen wir durchs romantische Viertel Albaicín - lange Zeit Scherbenviertel, jetzt gefragte Wohnadresse – und weiter zur Kapelle, wo die Katholischen Könige ruhen. Ihr Reiseleiter kennt viele Geschichten von Ferdinand und Isabella und von der wahnsinnigen Johanna - spannender als jeder Historienthriller! Zwei Übernachtungen in Granada.
4. Tag: Märchenhafte Alhambra
Die besten Künstler Andalusiens wirkten auf der Alhambra zum Ruhme Allahs. Bunte Kacheln, filigrane Arabesken, Kalligrafien aus Marmorstaub und immer wieder Brunnen, aus denen das Wasser im Überfluss sprudelt - für Wüstensöhne kostbarer als alles Gold der Welt! Am Nachmittag wandern wir (3,5 Std., mittel, ?400 m ?400 m) mit schönen Ausblicken oberhalb des Rio Darro und folgen der Acequia Real, der berühmten Wasserleitung aus maurischer Zeit. Ein Tipp für den Abend: In der Bodega Castaneda hängen die Schinken von der Decke, der Wein fließt direkt aus dem Eichenfass, und der Wirt serviert zu jedem Copa de Vino eine Gratistapa!
5. Tag: Wandern in der Sierra Subbética
Zwischen Granada und Córdoba reifen Oliven, Oliven und ... Oliven. Das schafft auch dank EU-Subventionen Wohlstand - und ein gewisses ökologisches Ungleichgewicht? Für Schatten beim Wandern (3,5 Std., mittel, ?300 m ?500 m) sorgen heute die Steineichenwälder im Naturpark Sierra Subbética. Serranoschinken, Manchegokäse und natürlich Oliven - mittags packen wir den Picknickkorb aus. Schlemmen mit Aussicht! Der Abend mit Sonnenuntergang an Córdobas Römerbrücke gehört Ihnen! Vom Hotel neben der Mezquita sind alle einladenden Plätze bequem erreichbar. 180 km.
6. Tag: Das Córdoba der Kalifen
Im Mittelalter war Córdoba Weltstadt. Wir durchstreifen den Wald der 800 Säulen in der Mezquita - früher Hauptmoschee der Kalifen, seit dem 13. Jahrhundert aber die Kathedrale der Christen - mit ihrem imposanten Kirchenbau im Zentrum des ehemaligen islamischen Gotteshauses. Gelegenheit, über Fundamentalismus gestern und heute zu diskutieren. Nach einem Streifzug durchs Judenviertel nehmen wir Kurs auf Sevilla. 150 km. Abendessen in einem traditionellen andalusischen Restaurant. Zwei Übernachtungen in Sevilla.
7. Tag: Temperamentvolles Sevilla
Don Giovanni und der Barbier von Sevilla waren hier unterwegs. Und wo heute studiert wird, rollte Carmen einst Zigarren. Vormittags Kunstgenuss in der Kathedrale und im Alcázar, Königspalast im Maurenstil. Den Nachmittag verbringen Sie nach Lust und Laune. Radeln Sie durch den Maria-Luisa-Park oder shoppen Sie in der Calle Sierpes! Murillo-Fans lassen sich von den Madonnen des Meisters im Museum begeistern. Der Abend ist frei. Verwöhnen Sie sich mit Spinat und Kichererbsen und weiteren Raffinessen der Tapaskultur! Ein Tipp ist die älteste Tapasbar Sevillas, El Rinconcillo! Sevilla ist auch eine Hochburg des Flamencos. Ihr Reiseleiter organisiert gern Ihren Besuch in einem der Flamencolokale der Stadt (ca. 40 €).
8. Tag: Zur Atlantikküste
Cádiz trotzt den Wellen des Atlantiks. Goldgelb leuchtet die Kuppel der Kathedrale vor dem Himmelsblau. Wir durchstreifen die Schöne am Meer. Lust auf Fischiges auf dem Teller? Ihr Reiseleiter hat immer einen guten Tipp parat - in Cádiz oder bei gutem Wetter auch am Strand. In El Palmar wandern wir (2 Std., leicht, ?0 m ?0 m), immer am Strand entlang, zum Kap Trafalgar, wo Lord Nelson Weltgeschichte schrieb. Übernachtung in Conil direkt am Atlantik. 190 km.
9. Tag: Wandern in der Sierra de Grazalema
Weiße Häuser, frisch gekalkt, bestimmen das Bild der andalusischen Berge. Unsere Wanderkulisse für zweieinhalb Stunden (mittel, ?200 m ?400 m) in der Sierra de Grazalema: knorrige Eichen und schroffe Bergrücken, über denen manchmal Adler kreisen. Die pure Bergidylle! Das Wissen um 50 % Jugendarbeitslosigkeit trübt allerdings das Bild. Fahrtstrecke 120 km. Zwei Übernachtungen in den Bergen bei Grazalema.
10. Tag: Ronda - Dichterspuren und tiefe Blicke
Auf nach Ronda! Hier dichtete Rilke, während sich Kollege Hemingway in der historischen Stierkampfarena Inspiration für "Tod am Nachmittag" holte. Heute stirbt in Ronda nur noch selten ein Stier. Tierquälerei oder hohe Kunst? Gönnen Sie sich ein Glas Vino tinto und diskutieren Sie das Für und Wider des Stierkampfs! Doch vorher gehen wir auf Stadterkundung und suchen in der Schlucht des Guadalevíns (1 Std., leicht, ?50 m ?50 m) den perfekten Blick auf die spektakuläre Brücke über dem Abgrund. Fahrtstrecke 70 km.
11. Tag: Adiós, Andalucía!
Der Kreis schließt sich in Málaga: Vom Bergland geht es wieder an die Sonnenküste. 120 km. Gehören Sie zu den Glücklichen, die ein paar Verlängerungstage im Süden gebucht haben? Dann werden Sie vom Flughafen Málaga aus in Ihr Badehotel gebracht. Alle anderen Gäste fliegen am späten Nachmittag nach Hause.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Die Alhambra ist die meistbesuchte Festung in Europa. Sie liegt auf dem Sabikah Hügel von Granada und ist eine bedeutende Stadtburg, die in das Weltkulturerbe schon 1984 aufgenommen wurde. Diese große Stadtburg oder auch Festung ist im maurischen Stil aufgebaut worden und gilt als ein schönes Beispiel der islamischen Kunst. Die gesamte Fläche dieser Anlage aus mehreren Bauten umfasst etwas 13 Hektar. Der Komplex besteht aus einer befestigten Oberstadt und einer noch mal extra abgesicherten Zitadelle, die den jeweiligen Herrschern vorbehalten war. In der Oberstadt wohnten die etwas höher gestellten Bürger wie Kaufleute und Handwerker als auch der Adel und das Militär. Die Waffen wurden auch in dieser Stadt hergestellt.

Nach etwa sechs Jahrhunderten Herrschaft verschiedener maurischer Regenten und Kalifen übernahm im 15. Jahrhundert die katholische Kirche, nach jahrelangen Kriegen und Belagerungen die Festung Alhambra, die sie dann den spanischen Königen übergaben. Die gesamte Festungsanlage kann in vier Teilen aufgezählt werden. Das ist zum einen der Generalife, dann die Medina sowie die Paläste der Nasriden und die Zitadelle. Diese gesamte Anlage wird von einer starken Stadtmauer umgeben.

Die Nasriden Paläste sind das Herzstück der Alhambra, die von schönen Gärten umgeben sind. Hier wohnten und regierten die arabischen Herrscher. Dem Besucher bieten sich die Räume mit prachtvollen Arabesken und arabischen Schriftzügen in vollem Glanz. Der Thronsaal im Alcazar und der Löwenhof zeigen dem Besucher die berühmtesten Ausstellungsstücke der Anlage. Unter anderem befindet sich dort ein imposanter Springbrunnen, der von zwölf steinernen Löwen getragen wird. Auch ein Palast für Karl den Fünften wurde, nach einem Teilabriss der Nasriden erbaut. Leider wurde dieses zweietagige Gebäude im Renaissance Stil nie ganz vollendet. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Palast mit einem Dach versehen. Heute findet der Tourist dort das Museum der Schönen Künste und der Alhambra. Das war nur eine kleine Zusammenfassung der Anlage.
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Die römisch-katholische Kathedrale der Stadt Cordoba ist die Mezquita Cathedral. Architektonische Bedeutung hat sie  aus der Zeit, als sie noch als Hauptmoschee aus der maurischen Epoche galt. Als Kirche heißt sie Maria-Empfängnis-Kathedrale. Die Moschee-Kathedrale hat heute eine Länge von 179 Metern und eine Breite von 134 Metern. Es wird eine Grundfläche von insgesamt 23000 Quadratmetern bedeckt. Damit ist sie einer der größten Sakralbauten der Welt. Besonders auffällig sind die Hufeisenbögen in der Gebetshalle, die auf 856 Säulen aus Japsis, Onyx, Marmor und Granit liegen. Dadurch wird die Gebetshalle in Mittel- und Querschiffe eingeteilt. Da die letzte Erweiterung nur in der Breite möglich war, ist das gesamte Gebäude breiter als lang. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche mitten in den Gebetssaal der Moschee hineingebaut. Die Kirche ist etwa halb so lang wie die Moschee und etwa ein drittel so breit wie die Gebetshalle lang ist. Zur Zeit des römischen Reiches befand sich an gleicher Stelle ein Tempel und danach eine westgotische Kathedrale. Der Bau der Moschee begann im Jahre 784 und die letzten Erweiterungen wurden im Jahre 987 vorgenommen. Danach wurde die Moschee häufig erobert und jede Eroberung brachte eine Veränderung der Architektur. Die heutige Ausdehnung erfolgte im Jahre 1236,  durch Erweiterung der Außenschiffe und des Orangenhofes. Im gleichen Jahr wurde sie zur christlichen Kirche geweiht. In der nächsten Zeit wurden nur kleinere Umbauten vorgenommen. Im Jahre 1523 begann dann der entscheidende Umbau. Im mittleren Teil wurden die Säulen entfernt, damit Platz für ein Kirchengebäude im Plateresken Stil entstehen konnte. Des öfteren war geplant, die Moschee-Kathedrale in ein ökomenisches Gotteshaus umzuwandeln. Der Bischof von Cordoba ist jedoch dagegen. Er begründet das damit, dass der archäoligische Nachweis bestehe, dass die Moschee auf dem Fundament einer gotischen Kirche aufgebaut worden sei. Daher sei es nicht möglich, die Kathedrale wieder in eine Moschee umzuwandeln.
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Errichtet durch die Almohaden wurde das Schloss Alcazár später auch von christlichen Königen als Residenz genutzt. Im Laufe der Zeit erweiterten zahlreiche Monarchen das Schloss, wodurch dieses durch verschiedene Stile einen ganz eigenen Charakter erhielt.
Der Salón de Embajadores (Gesandtensaal) ist der älteste und schönste Saal des Schlosses Alcazár, der mit arabischen Schriftzeichen verziert ist. Die prachtvolle Kuppel  ist mit Zedernholz vergoldet und drei symmetrische Bögen schmücken den Saal. Die Gärten, auf Terrassen erbaut und mit Springbrunnen angeordnet, bilden einen Kontrast zum Lärm der Stadt Sevillas. Noch heute nutzt der König Juan Carlos Alcazár als Residenz beim Besuch Sevillas.
Die Stierkampfarena in Ronda ist auch unter dem Namen Plaza de Toros bekannt. Die Arena ist rund gebaut und ähnelt einem Amphitheater. Bei jedem Stierkampf kommen Tausende von Zusehern in die Arena und verfolgen die Veranstaltung. Es gibt drei Kategorien von Sitzplätzen, wobei sich diese nicht in der Sicht auf die Arena, sondern in der Sonnenbelichtung unterscheiden. Die teuersten Plätze sind während des ganzen Stierkampfes im kühlen Schatten, die billigsten jedoch in der prallen Sonne. In der Plaza de Toros, in Ronda, sind mittlerweile alle Sitze überdacht. Die Stierkampfarena in Ronda hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern und vier Ausgänge. Die Kampffläche ist durch eine Bretterwand von den Zuschauerplätzen getrennt. Dadurch kann der Torero, der spanische Stierkämpfer im Notfall über die Bretter springen und so vor dem Stier flüchten. Jede Stierkampfarena, so auch die Plaza de Toros in Ronda, hat eine eigene Metzgerei. Meist sind auch ein eigener Pferdehof, ein Stiergehege und eine Krankenstation im Bau der Stierkampfarena integriert. Nachdem ein Tier durch die Hand eines Toreros getötet wurde, wird das Fleisch in der Metzgerei entsprechend verarbeitet und in den Geschäften in und um Ronda zum Kauf angeboten. Meist wird der dadurch entstandene Erlös, karitativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Die Geschichte des Stierkampfes hat in der Stadt Ronda eine besondere Richtung eingeschlagen, denn im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten hier einige Mitglieder der Familie Romero, die noch heute geltenden Regeln des Stierkampfs. Diese sogenannte „Ronda-Schule“, die „Escuela Rondeña“ legt von der Kleidung, bis hin zum Tuch und dem Verhalten des Toreros dem Tier gegenüber, alle wichtigen Punkte des Stierkampfes fest. Seit dieser Zeit kamen immer wieder berühmte Persönlichkeiten nach Ronda, um sich einen dieser legendären Stierkämpfe anzusehen. Unter anderem Frank Sinatra und Francesco Rosi. Sogar Madonna drehte in der Stierkampfarena von Ronda ihr Video zum Song „Take a Bow“.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Zu den prächtigsten, beliebtesten und meistbesuchten Städten Spaniens gehört ganz ohne Zweifel auch das wunderschöne und pulsierende Granada, in der autonomen Region Andalusien. Die rund 234.000 Einwohner zählende Stadt im Süden Spaniens ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist berühmt für ihre zahllosen beeindruckenden historischen Bauten, welche sowohl aus der Zeit der Mauren als auch aus der Gotik und Renaissance stammen.
Das bedeutendste und berühmteste Bauwerk von Granada ist die imposante und eindrucksvolle Festung Alhambra, welche hier im 13. und 14. Jahrhundert von den Mauren errichtet wurde. Diese Festung besteht aus mehreren Palästen, die als Residenzen maurischer Könige dienten. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale von Granada, die daran angrenzende Capilla Real, der Palacio de las Columnas und das Kloster des heiligen Hieronymus.
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Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Spanien ist die drittgrößte Stadt Andalusiens. Sie liegt am Rio Guadalquivir und ist verkehrstechnisch gut eingebunden. Hier fährt die Hochgeschwindigkeitsbahn von Madrid nach Sevilla und die A4 führt hier vorbei. Zu Cordoba gehört ein kleiner Flughafen, der ausgebaut werden soll. Zur Zeit müssen Touristen, die nach Cordoba möchten, nach Madrid, Malaga oder Sevilla fliegen. Als eine der touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens gehört Cordoba seit 1984 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Juderia, die Altstadt, war früher von Juden und Arabern bewohnt. In den engen Gassen befinden sich die letzte von von 300 Synagogen und sehr gute Restaurants.
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Ein Spruch besagt „Quien no ha visto Sevilla, no ha visto maravilla“ – Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat noch kein Wunder gesehen. In Sevilla gibt es ein breites Band an Kunstdenkmälern, die die Geschichte der Hauptstadt Andalusiens bis heute lebendig halten. Der muslimische und christliche Einfluss macht sich besonders bei der Kathedrale und dem Alcazár bemerkbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Giralda, ein Turm, der als Minarett dienen sollte und auf römischen Sockel errichtet wurde. Vor allem ist Sevilla bekannt durch Opern, wie beispielsweise Don Juan und Figaros Hochzeit. Entdecken Sie Sevilla und genießen Sie andalusisches Flair!
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Auf einer Landzunge im Süden Spaniens, in der autonomen Region Andalusien befindet sich der pittoreske Küstenort Cadiz, welcher die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Das Stadtbild wird von dem starken Kontrast zwischen der Neustadt mit ihren modernen Hochhäusern und der Altstadt mit ihren wunderschönen historischen Bauten geprägt. Insgesamt zählt die Stadt rund 126.000 Einwohner, welche Gaditanos genannt werden.

Das direkt am Atlantik liegende Cadiz ist für ihre zahlreichen aufwendig gestalteten Feste bekannt, vor allem der Karneval ist legendär. Aber auch die vielen Prachtbauten der Altstadt ziehen jedes Jahr Tausende Besucher an. Besonders sehenswert sind unter anderem die Kathedrale in deren Krypta sich das Grab des Komponisten Manuel de Falla befindet oder auch die Kirche des heiligen Kreuzes, die Heilige Höhle, die Plaza Espana und die Kastellen San Sebastian und Santa Catalina.

Aber der Küstenort bietet neben jeder Menge Kultur auch zahllose Bade- und Erholungsmöglichkeiten. Vor allem die einheimische Bevölkerung weiß die herrlichen und paradiesischen Sandstrände zu schätzen. So pilgern in den Sommermonaten Tausende Spanier aus Madrid, Barcelona und anderen Teilen des Landes nach Cadiz an die Playa de Caleta, Playa Santa Maria del Mar oder die Playa de la Cortadura.
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Ronda ist eine kleine Stadt im Süden Spaniens und erstreckt sich über eine Fläche von knapp 500 Quadratkilometern. Zurzeit leben etwa 37 Tausend Einwohner in Ronda. Die Stadt gehört zur spanischen Provinz Málaga und liegt etwa 723 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders bekannt ist Ronda für seine schönen Berglandschaften, die sich rund um die Stadt erheben und immer wieder als Motiv auf Postkarten und Souvenirs zu finden sind. Ronda ist sowohl in architektonischer, als auch in kultureller Hinsicht einen Besuch wert. Die Stadt Ronda ist vor allem für seine Stierkämpfe bekannt, die in Spanien sehr traditionell und gesellschaftlich wichtig sind.
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Malaga liegt weit im Süden Spaniens in der Autonomen Gemeinschaft Andalusien. Die Stadt hat  568.305 Einwohner und ist eine bedeutende Handelsstadt mit einem großen Hafen. Aufgrund des mediterranen Klimas soweit im Süden ist der Sommer prachtvoll und der Winter sehr mild, nicht weniger als 12°.
Die bekannte Costa del Sol, an der Malaga liegt, ist bei den Touristen sehr beliebt, was auch wirtschaftlich der Stadt gut tut. Im Landesinneren ist Malaga von den Gebirgen Sierra de Mijas und Montes de Malaga umgeben. Auch das Kulinarische dieser Region ist über ihre grenzen bekannt, wie beispielsweise der Wein, frittierter Fisch und Rosinen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Spanien (ES)
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Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebtestes Urlaubsziel weltweit. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.

Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs. Gerade wegen der traumhaften Strände, der relaxten Atmosphäre, dem herrlichen Klimas, der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie der pittoresken Landschaften.

Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs. Auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden. Beispielsweise in der Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause. Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao.

Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs.

Beste Reisezeit:
April bis Oktober

Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/spaniensicherheit/210534

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h)

Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt.

Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen. Das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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