Polen – Litauen

An der Ostsee entlang

Tournummer 132334
Ohne Flug
Keine Anzahlung
Studiosus Reisen
  • 12-tägige Erlebnisreise durch Deutschland, Polen & Russland
  • Erholsame Bus -und Seereise über die Ostsee zurück
  • Bequeme Busreise ab und bis Berlin
ab 2.245 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Hier dreht sich das Leben um Meer, Wind, Strand, die Dünen und den Bernstein: Auf dieser Studienreise erleben Sie hautnah Natur und Lebensweisen an den Ufern der Ostsee. Vom Seehafen in Stettin bis zur Kurischen Nehrung erkunden wir Pommern und Masuren in Polen, das russische Kaliningrad und das litauische Nida. Im Naturreservat der Szymbarker Hügel, in der Masurischen Seenplatte und an den Stränden der Ostsee verbinden Sie Erholung mit tiefem Naturerlebnis. Wir treffen Einheimische, die wirklich etwas zu erzählen haben, und kosten die schmackhaften Speisen der Region. Zurück geht die Reise per Schiff, wie es sich für Liebhaber der Ostsee gehört. Noch sind Sie keiner? Warten Sie’s ab!
1. Tag: Willkommen in Polen!
Individuelle Anreise zum Berliner Ostbahnhof, wo Ihr Studiosus-Reiseleiter Sie begrüßt. Gemeinsam geht es um 14 Uhr im Bus nach Stettin (Szczecin). Nach einer kurzen Runde durch die blaugrüne Hafenstadt an der Oder lässt Ihr Reiseleiter es auf der Hakenterrasse, dem historischen Schmuckstück Stettins, in den Gläsern prickeln. Beschwingt rollen wir durch Westpommerns Weiten bis nach Kolobrzeg (Kolberg). 280 km.
2. Tag: Pommern – bäuerlich und herrschaftlich
Im Ostseebad Kolobrzeg spazieren wir durch die bildhübsche Altstadt, später durchs Fachwerkdorf Swolowo (Schwolow) – ein kleines Schmuckstück im "karierten Ländchen". Vielleicht probieren Sie hier einen der berühmten Ostbrände? Nachmittags umgarnt uns ländlicher Charme in Slupsk (Stolp), bevor wir im charmanten Schlosshotel in Krokowa (Krockow) vorfahren. Auf der Philosophenallee im Schlosspark, wo schon Immanuel Kant flanierte, haben Sie Zeit, sich Ihren Gedanken hinzugeben. Abends lassen wir uns in romantischem Ambiente wie einst der polnische Adel mit regionaler Küche verwöhnen. 230 km. Zwei Übernachtungen in Krokowa.
3. Tag: Kaschubische Spezialitäten
Masuren en miniature: die hügelige Kaschubei, gesprenkelt mit tiefblauen Seen. Die Traditionen der Kaschuben – eine Minderheit, die den Deutschen zu polnisch und den Polen zu deutsch war – lernen wir im Museum von Kartuzy (Karthaus) kennen. Eine kultivierte Schnupfpause inklusive. Wie die Kaschuben heute leben, verrät uns Familie Necel, die hier seit Generationen von Hand Gurkentöpfchen, Milchkannen und Suppenschüsseln töpfert. Mittags zaubert Ihr Reiseleiter ein paar ländliche Spezialitäten auf den Picknicktisch: Die geräucherten Kielbasa-Würste zu sauren Gurken sind ein Gedicht! Ein Waldspaziergang im Naturreservat Szymbarker Hügel beschließt den Ausflug. Busstrecke160 km.
4. Tag: Marienburg – eine Festung aus Backstein
Eine Ritterburg wie aus dem Bilderbuch: Stolz und kühn thront die Marienburg (Malbork, UNESCO-Welterbe), einst Machtzentrale des Deutschen Ordens, am Ufer der Nogat. Zwischen Kapellen, Kreuzgängen und Palästen der Ordensritter entführt Sie Ihr Reiseleiter ins Zeitalter der Kreuzzüge. Nach dem berühmten Postkartenblick vom gegenüberliegenden Ufer nehmen wir Kurs auf Danzig (Gdansk). Am Denkmal der gefallenen Werftarbeiter erinnern wir uns an den Kampf der Solidarnosc-Bewegung für Freiheit und Menschenrechte. Abends prosten wir uns beim Essen hochprozentig, hochkarätig und ganz und gar solidarisch mit "Danziger Goldwasser" zu. 190 km. Zwei Übernachtungen in Danzig.
5. Tag: Ostseeperle Danzig
Heute hat der Bus mal Pause, wir erkunden Danzigs Alt- und Rechtstadt ganz gemütlich zu Fuß. Nach einem Blick in die Marienkirche, ein Bollwerk des Glaubens aus Backstein, geht es vorbei am Artushof und den pastellfarbenen Patrizierhäusern der Langen Gasse – von Polens genialen Restauratoren aus Kriegstrümmern wieder aufgebaut. Zuletzt ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte: Am Krantor, dem Wahrzeichen der Stadt, machten hanseatische Kaufleute im Mittelalter dicke Geschäfte. Am freien Nachmittag und Abend können Literaturfans in der Heimat des Blechtrommlers Oskar Matzerath aus dem Roman von Günter Grass. Oder Sie flanieren im nahen Belle-Epoque-Seebad Sopot über die Mole – der perfekte Platz fürs Sommerglück.
6. Tag: Frische Brise am Frischen Haff
Am Frischen Haff, der fotogenen Ostseelagune, stellte Domherr und Sterngucker Nikolaus Kopernikus in Frombork (Frauenburg) das mittelalterliche Weltbild auf den Kopf. Nach einer Runde durch "seine" Kathedrale blicken wir vom Domhügel zwar nicht in den Sternenhimmel, aber bei Fernsicht fast bis nach Königsberg (Kaliningrad). Einblick ins ermländische Volksleben bekommen wir dann in der Bischofsburg von Lidzbark Warminski (Heilsberg), bevor uns barocke Pracht in der Wallfahrtskirche Swieta Lipka (Heiligelinde) empfängt. Ein Pilgerziel auch für Musikliebhaber: 4000 Orgelpfeifen scheinen sogar die geschnitzten Engel zum Tanzen zu bringen. Ein liebevolles literarisches Betthupferl stimmt Sie abends schon mal auf morgen ein. 260 km. Zwei Übernachtungen in Mragowo (Sensburg), in einem einfachen Hotel, aber direkt am See.
7. Tag: Seenreiches Masuren
Bucklige Hügel, dunkle Wälder und schilfgrüne Seen – Masuren, ein weltverlorenes Naturparadies, dem Siegfried Lenz in seinen Erzählungen ein literarisches Denkmal setzte. Mit einem Dampfer der Weißen Flotte gleiten wir vormittags über glitzernde Seen zur Johannisburger Heide, dem größten Waldgebiet des Landes, wo uns würziger Kiefernduft empfängt. Mittags im ehemaligen Jagdhaus in Galkowo (Galkowen) stärken wir uns bei einem Imbiss im Marion-Dönhoff-Salon. Und vielleicht schaut auch die Initiatorin der Ausstellung vorbei und erzählt von ihrem Engagement für die Journalistin aus Ostpreußen. Um das Schicksal einer religiösen Minderheit geht es später im ehemaligen Altgläubigen-Kloster von Wojnowo (Eckertsdorf) im Gespräch mit dem heutigen Besitzer.
8. Tag: Kaliningrad zwischen den Welten
Reisepass nicht vergessen! Unser Weg führt uns durch die russische Enklave Kaliningrad (Königsberg), eingeklemmt zwischen Polen und Litauen. Auf dem Zentralmarkt schnuppern wir Alltagsleben und erfahren, was die Kaliningrader vom Putinregime halten. Am Grab von Immanuel Kant und im Dom lässt Ihr Reiseleiter die glanzvollen Zeiten der einstigen preußischen Kulturmetropole aufleben, das Bunkermuseum dagegen erinnert an düstere Tage, als die Stadt in Schutt und Asche versank. Mit Ostseebrise empfängt uns das hübsche Seebad Swetlogorsk (Rauschen). 160 km.
9. Tag: Ostseegold und Vogelschwärme
In Jantarnyi (Palmnicken) dreht sich alles um das "Gold der Ostsee". Wie man Bernstein fördert und verarbeitet, verrät Ihr Reiseleiter. Für zahlreiche Vogelarten ist die Kurische Nehrung (UNESCO-Welterbe) mit Strandwäldern und Puderzuckerdünen ein echtes Paradies, wie für uns auch. In der Vogelwarte Rybatschi (Rossitten) begleiten wir einen Vogelkundler bei der Arbeit und lernen die Zugrouten der Vogelschwärme verstehen. Wir ziehen weiter nach Litauen. 130 km. Zwei Übernachtungen in Nida.
10. Tag: Ein Sommertag am Meer
In Nidas Ostseeidylle verbrachte Thomas Mann zwischen bunten Fischerhäusern seine Sommerfrische. In seinem Ferienhaus erinnert ein Historiker an den Schriftsteller, verrät aber auch, was die Litauer gerade bewegt. Der Rest des Tages gehört Ihnen! Einfach mal abdampfen oder mit der Badetasche an den Strand? Ganz wie es Ihnen gefällt! Nach dem individuellen Abendessen spendiert Ihr Reiseleiter am Kai noch einen scharf-süßen Brand, während die Sonne wie ein glühender Bernstein in den Ostseewellen versinkt.
11. Tag: Saharadünen am Ostseestrand
Puderfeiner Sand zwischen den Zehen, Salzluft in der Nase – beim Spaziergang in der Toten Düne, den imposanten Sandbergen der Nehrung, fühlen wir uns quicklebendig. Die Fähre bringt uns dann übers Haff in die Hafenstadt Klaipeda (Memel), die uns mit wehmütigen Klängen aus dem Audioset begrüßt. Die besungene Dame erwartet uns, in Bronze gegossen, auf dem Theaterplatz: Ännchen von Tharau. Abends tafeln wir in einem stimmungsvollen Restaurant, bevor wir gegen 22 Uhr satt und zufrieden an Bord unserer Fähre gehen. Busstrecke 50 km.
12. Tag: Abschied von der Ostsee
Lassen Sie sich an Deck die Ostseebrise um die Nase wehen, während die Möwen über Ihnen kreisen! Und vielleicht reisen Sie mit Siegfried Lenz‘ Masurengeschichten literarisch noch einmal zurück ins Urlaubsland. Beim Abschiedsessen an Bord schmecken wir mittags die Ostsee auf der Zunge. Gegen 17 Uhr Ankunft in Kiel. Von dort nehmen Sie die Bahn nach Hause oder fahren weiter im Studiosus-Bus zum Berliner Hauptbahnhof. Ankunft ca. 22.30 Uhr, 380 km.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.
A: Abendessen F: Frühstück P: Picknick I: Imbiss M: Mittagessen


Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

1. Tag Kolberg - Hafen Kolberg
Stettin - Hakenterrasse
4. Tag Marienburg
5. Tag Danzig - Artushof Danzig
Danzig - Krantor Danzig
Rostock - Marienkirche
Danzig - Marienkirche-Danzig
Lüneburg - Alter Kran
6. Tag Frombork - Dom von Frombork
Frombork - Kathedrale Frombork
Nikolaiken - Swieta Lipka
Swieta Lipka - Wallfahrtskirche Swieta Lipka
Kirche Heiligelinde
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Kolberg ist eine Hafenstadt und ein Ostseebad in Polen und liegt in der Woiwodschaft Westpommern. Die Stadt ist bekannt für seine Solequellen. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte die Stadt zu Deutschland. Nehmen Sie sich Zeit, die Stadt während Ihrer Rundreise durch Pommern in Ruhe zu erkunden.
Im Jahr 1945 wurde die Altstadt von Kolberg beinahe vollständig zerstört. Nur wenige Gebäude sind erhalten geblieben und in der Folge wurde die Innenstadt neu gestaltet. Eines der nicht zerstörten Gebäude ist das Braunschweigsche Haus, das im 17. Jahrhundert gebaut wurde und heute ein Museum beherbergt. Es gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Kolobrzeg, wie die Stadt heute in Polen offiziell heißt. Weitere sehenswerte Gebäude sind der Luntenturm aus dem Mittelalter, das Ratshaus, das 1829 bis 1831 erstellt wurde, die Kolberger Seebrücke sowie zahlreiche Kirchen, wie der Mariendom. Wahrzeichen der Stadt ist der Leuchtturm Kolobrzeg. Es war nach dem Zweiten Weltkrieg eines der ersten Bauten der Stadt.
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Die Stadt Stettin liegt an der Oder im Nordwesten von Polen. Entlang einem Rundweg lassen sich in der Altstadt die schönsten historischen Punkte besichtigen. Das alte Rathaus am Heumarkt gehört zu einem der interessantesten Gebäude im Stil der Backsteingotik. Ein spannendes Museum, welches die Geschichte der Stadt erzählt, befindet sich ebenfalls in dem Bauwerk. Auf einer Rundreise sollte auch ein Halt bei der Jakobikirche eingeplant werden, sie gehört zu einer der größten Kirchen Pommerns. Lohnenswert ist auch ein Aufstieg auf den Turm, denn dort oben bietet sich dem Besucher ein fantastischer Ausblick auf die Stadt. Das zauberhafte Schloss von Stettin befindet sich im Herzen der Stadt. Ein außergewöhnliches Renaissance-Schloss, welches zwar durch den Krieg zerstört, inzwischen aber originalgetreu neu aufgebaut wurde. Die schönen Fassaden werden abends stimmungsvoll beleuchtet und auf einer Freilichtbühne finden das ganze Jahr über zahlreiche Theateraufführungen, Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
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Stolp, polnisch Slupsk, liegt nicht weit von der polnischen Ostseeküste und beheimatet mehr als 90.000 Einwohner. Seine Bekanntheit verdankt es vor allem der günstigen Lage und einer Reihe sehenswerter
Die Stadt befindet sich am Lauf des namensgebenden Fluss Stolpe und nur ca. 20 Kilometer vom Meer entfernt. Stettin liegt gut 190 Kilometer im Südwesten, die Großstadt Danzig ungefähr 110 Kilometer östlich. Sowohl diese als auch weitere Städte wie Lebork und Koszalin sind gut über die Straße erreichbar. Weiterhin ist Stolp an das Schienennetz angebunden.Die Stadt bietet vor allem aufgrund ihrer pittoresken Ziegelsteinbauten einen lohnenswerten Zwischenstopp für eine Rundreise durch Polen. Zu den schönsten zählen die Stadtpfarrkirche St. Marien sowie das beeindruckende Rathaus. Auch das Herzogschloss mit der Schlossmühle aus Fachwerk wird sehr gerne besucht. Im Inneren des Schlosses ist das Mittelpommersche Museum beherbergt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die sogenannte Hexenbastei sowie das historische "Neue Tor".
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Danzig ist eine Hafenstadt in Polen mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die meisten davon befinden sich in der Rechtstadt. Der Neptunbrunnen stammt aus dem Jahr 1633 und wurde als Bronzeskulptur erbaut. Das Goldene Haus ist eins der prächtigsten Wohnhäuser Danzigs. Es wurde zu Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet und zeigt an seiner oberen Fassade die Skulpturen von Ödipus, Achilles, Antigone und Kleopatra. Unweit des Goldenen Hauses stoßen Besucher auf den Artushof. Das Bauwerk entstand im Jahr 1342 und wurde von Adeligen und reichen Kaufleuten genutzt, die sich hier trafen, um Geschäfte abzuschließen. Ein 10 Meter hoher Kachelofen, der aus dem 16. Jahrhundert stammt, zählt zu den Glanzstücken des Gebäudes. Auf einer Rundreise sollte auch ein Abstecher zum Uphagenhaus mit eingeplant werden. Auffällig ist seine rote Farbe und die schmale Hausbauweise, die die Bauweise vieler Häuser der Gegend widerspiegelt. Heute beherbergt das Haus ein Museum, in dem man Einrichtungsgegenstände aus der Vergangenheit besichtigen kann.
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Im Norden Polens, direkt an der herrlichen Ostsee, liegt die schöne Stadt Sopot. Die Stadt ist bekannt für ihre Kurhäuser und dem fantastischen Sandstrand. Und auch die hölzerne Seebrücke sollten Sie auf ihrer Rundreise durch die Stadt besichtigen. Die Brücke ragt weit in die Danziger Bucht hinaus. Sopot bietet Reisenden eine ganze Palette an Freizeitmöglichkeiten. Nicht nur ein erholsames Sonnenbad können Sie hier genießen, auch die zahlreichen Sportmöglichkeiten am Strand machen aus Ihrem Urlaub ein Erlebnis.
In der schönen Stadt laden Restaurants, Bars und Cafés zum Verweilen ein. Die herrliche Ortschaft wird ihrem Namen "Riviera des Nordens", wie sie auch liebevoll genannt wird, mehr als gerecht. Aus dem einstigen Fischerdorf hat sich eine schmucke Ortschaft entwickelt. Schlendern Sie durch die Stadt und bewundern Sie die prachtvollen Villen oder besuchen Sie das "krumme Haus", welches wegen seiner außergewöhnlichen Architektur ein beliebtes Ziel für Hobbyfotografen ist.
Die "Perle des Ermlandes", wird sie genannt, die Stadt am frischen Haff in Polen. Das liegt nicht nur an der Schönheit der Stadt und der umliegenden Landschaft. Das entzückende, kleine Frombork kann auch auf eine lange Geschichte als Domstadt zurückblicken. Dass die kleine Stadt auch noch ein wunderschönes Planetarium zu bietet hat, damit rechnen die wenigsten Gäste während eines Besuchs bei einer Rundreise.
Zu verdanken hat die im 13. Jahrhundert angelegte Stadt ihr schönes, kleines Planetarium mit einem Foucault'sches Pendel, welches in dem herrlichen Glockenturm gegenüber des Doms untergebracht ist, dem berühmten Astronom Nikolaus Kopernikus. Kopernikus lebte in Frombork ab 1517 bis zu seinem Tod und arbeitete hier auf dem Gebiet der Astronomie.
Die schönste Sehenswürdigkeit der Stadt ist und bleibt aber der Dom. Das riesige, 99 Meter lange, wundervolle Bauwerk wurde zwischen 1329 und 1388 geschaffen und thront mächtig über der Stadt auf dem Domhügel. Er ist auch die Grabstätte Kopernikus. Die Highlights sind der herrliche Hochaltar und die wunderschöne Orgel.
Auf einer Rundreise durch Polen ist Nikolaiken sicherlich eines der Highlights. Der beliebte Ferienort ist ein Paradies für Naturliebhaber und Segler und er weist auch einige Sehenswürdigkeiten auf. Der Vorgängerbau der evangelischen Kirche stammte aus dem 16. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert wurde die Kirche neu erbaut. Auch der jüdische Friedhof ist sehenswert. Auf dem Marktplatz befindet sich ein Brunnen mit der Figur des Stinthengstes, welcher der Sage nach der König der Fische ist und den Bewohnern von Nikolaiken den Fischreichtum sichert. In der Umgebung der Stadt befinden sich einige der schönsten masurischen Seen. Im Masurischen Landschaftspark fließt zwischen dem Beldahnsee und dem Muckersee der Fluss Krutynia. Dieser Fluss bietet hervorragende Möglichkeiten zum Kanu fahren. Östlich der Stadt befindet sich der Lucknainer See, ein geschütztes Biosphärenreservat besonders für Schwäne. Ein weiteres Highlight weiter südlich des Ortes ist die auf einer Halbinsel gelegene Tarpanzucht. Der malerische Ort mit dem idyllischen Bootshafen lädt zum Verweilen ein.
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Das polnische Dorf Swieta Lipka liegt im Nordosten Polens, am Ufer des Heiligelinder Sees. Dieser Ort ist einer der bekanntesten Marienwallfahrtsorte des Landes und wird regelmäßig von Pilgern und Wandertouristen besucht. Die Basilika des Dorfes gehört zu den bedeutsamsten Denkmälern der nordpolnischen Barockzeit.
Nebem dem Kloster der Stadt weist ein Granitstein mit Muschelsymbol darauf hin, dass dieser Ort Teil des Jakobsweges ist. So kommen hier jedes Jahr zahlreiche Wanderer vorbei, die den polnischen Teil des Pilgerwegs (oder gar den gesamenten Weg) ablaufen. Davon abgesehen ist Swieta Lipka jedoch ziemlich ruhig und der ideale Zwischenstopp auf einer Rundreise, um richtig abzuschalten und durchzuatmen. Nachdem Sie ein wenig durch die Ortschaft spaziert sind, können Sie den Tag entspannt am See ausklingen lassen und die Stille dieses friedlichen Gebiets genießen.
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Kaliningrad, bis 1946 unter dem Namen Königsberg bekannt, ist die Hauptstadt der gleichnamigen russischen Exklave, die eingebettet zwischen Polen und Litauen liegt. Die Stadt war Zentrum des kulturellen Ostpreußens und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1991 Teil der Sowjetunion. Auch, wenn Kaliningrad keine direkte Verbindung zu Russland hat, ist ein Besuch der Stadt vor oder nach einer Rundreise durch das Land jedem ans Herz zu legen. Zum Beginn der Stadtbesichtigung können Sie am Fluss Pregel entlang spazieren, bis Sie in die historische Mitte auf der Dominsel gelangen. Der imposante Königsberger Dom aus dem 14. Jahrhundert gehört ebenso wie die orthodoxe Kathedrale am Siegesplatz und das Brandenburger Tor, welches heute noch als Stadttor genutzt wird, zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Vergessen Sie auch nicht, dem sehenswerten Bernsteinmuseum und dem Schiller-Denkmal, das den Krieg überdauert hat, einen Besuch abzustatten. Am Abend können Sie sich in einem Restaurant mit russischer Kühe verwöhnen lassen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Polen
Ein Besuch Polens lohnt sich in jedem Fall, egal was Sie im Urlaub suchen. Denn unser östliches Nachbarland ist überraschend vielfältig und beeindruckt mit einem großen Angebot an unterschiedlichsten Aktivitäten.

Besonders beliebt ist der Badeurlaub an der polnischen Ostseeküste. Hier gibt es malerische Ortschaften, herrliche Strände und Badegenuss pur.

Doch auch in anderen Regionen kann man einen traumhaften und unvergesslichen Urlaub verleben.

Allen voran natürlich die Hauptstadt des Landes – Warschau. Die Metropole an der Weichsel zählt fast zwei Millionen Einwohner und gehört damit zu den größten Städten Europas. Zudem ist von sehr hoher politischer, wirtschaftlicher und vor allem kultureller Bedeutung. Warschau bietet seinen Gästen imposante Sehenswürdigkeiten wie den Kulturpalast, das Königgschloss, den Palast unter dem Blechdach, die Johanneskathedrale, die Sakramentinnenkirche, die St. Anna Kirche, den Palast auf dem Wasser und den Branickipalast.

Weitere wichtige und ebenfalls sehr sehenswerte Städte Polens sind Krakau, Lodsch, Breslau, Posen, Danzig und Stettin.

Weiter außerhalb der großen Städte gibt es ebenfalls einiges zu entdecken. Hier bietet sich ein Eldorado für Naturfreunde und Aktivurlauber. Beispielsweise sind Wanderungen und Ausflüge in die Hohe Tatra sehr beliebt und gefragt.

Auch die herrlichen und historisch bedeutenden Regionen Schlesien und Pommern sind einen Besuch wert. Genauso die im Norden Polens befindliche masurische Seenplatte, welche Wassersportfans jede Menge Möglichkeiten bietet.

Beste Reisezeit:
Als beste Reisezeit empfehlen wir die Monate Mai bis Oktober.
 
Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/polensicherheit/199124

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Zloty = 100 Groszy
 
Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 35 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
Wenn Polen eines nicht mögen, dann ist es mit Russland verglichen zu werden. Dies sollte man also unterlassen. Ebenso ist es unhöflich, schlecht von dem verstorbenen Papst Johannes Paul II oder der Kirche zu sprechen.

Polen sind im Allgemeinen hervorragende Gastgeber, zudem sehr freundlich und offen.


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Deutschland
Die Bundesrepublik Deutschland in der Mitte Europas ist ein extrem vielfältiges und ein beliebtes Urlaubsziel. Vor allem wegen den zahlreichen Zeitzeugen einer bewegten Geschichte, kommen unzählige Touristen nach Deutschland.

Das beliebteste Ziel dabei ist die Hauptstadt Berlin, welche viele historische Sehenswürdigkeiten und kulturelle Attraktionen beheimatet. Allen voran das Wahrzeichen der Stadt: das Brandenburger Tor. Doch auch die Siegessäule, der Fernsehturm, das Bode-Museum auf der Museumsinsel, der Potsdamer Platz, der Alexanderplatz, die Gedächtniskirche, das Schloss Charlottenburg als auch die Reste der Berliner Mauer locken jedes Jahr Millionen von Besuchern in die Hauptstadt.

Nicht weit entfernt von Berlin befindet sich mit Postdam eine weitere geschichtsträchtige Stadt. Zu ihren Highlights zählen unter anderem das Schloss Sanssouci, das Neue Palais, das Orangerieschloss, das Marmorpalais,  das Belvedere, das Nauener Tor und das Potsdamer Brandenburger Tor.

Weitere kulturell und historisch wichtige Bauwerke in Deutschland sind der Kölner Dom, das Schloss Neuschwanstein im Allgäu, die Wartburg bei Eisenach, das neue Rathaus in Hannover, die Allianz Arena in München sowie der Zwinger, die Semperoper und die Frauenkirche in Dresden.

Doch auch landschaftliche Vielfalt prägt die Bundesrepublik. So erstrecken sich die unterschiedlichsten Naturräume von den Alpen bis zur Ostsee.

Durch die einstige Teilung des Landes und auch auf Grund der Festhaltung an den verschiedenen Sitten und Gebräuchen sind auch Unterschiede in der Lebensweise, der Sprache und Traditionen in den einzelnen Bundesländern zu machen.

Beste Reisezeit:
In Deutschland finden sich das ganze Jahr Regionen, welche mit ihrer stabilen Wetterlage die unterschiedlichsten Aktivitäten erlauben.

Im frühen Frühjahr bereits kann man sich im äußersten Südwesten von der Apfelblüte verzaubern lassen.
Vor allem im Osten und Südosten präsentiert sich der Sommer mit ausgiebigen Schönwetterperioden. Besonders an der Ostsee kann man dann lange Trockenzeiten erleben.

Die beste Reisezeit für den Süden und Westen ist der Herbst. Dann machen die milden Mittelmeereinflüsse einen Aufenhalt attraktiv.

Wintersportler kommen im Winter in den nördlichen Mittelgebirgen, den Alpen, dem Schwarzwald sowie dem Bayerischen Wald auf ihre Kosten. Die Skisaison dauert in Deutschlands Wintersportgebieten etwa von Dezember bis März.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
Wenn man mit jemandem eine Verabredung oder einen Termin hat, ist es in Deutschland sehr wichtig pünktlich zu erscheinen. Zu spät kommen wird als ärgerlich und äußerst unhöflich empfunden.

In Deutschland wird erwartet, dass man die Straße erst überquert, wenn die Ampel grün ist.

Egal ob in einem Haus oder öffentlichen Verkehrsmittel, sollte man stets darauf achten, die Nachbarn nicht zu stören. Man legt sehr viel Wert darauf, in Ruhe oder ohne Störung zu arbeiten, sich zu erholen oder zu reisen.


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Russland
Das größte Land der Erde fasziniert nicht nur mit seinen immensen Ausdehnungen, sondern auch mit der darin enthaltenen Vielfalt.

Die Russische Föderation ist ungefähr doppelt so groß wie Australien und besitzt alle Qualitäten eines einzelnen Kontinents. Aufgrund seiner Größe verfügt es über unzählige Zeit-, Vegetations- und Klimazonen.

Allein die 6430 Kilometer Luftlinie zwischen der russischen Hauptstadt Moskau im Westen des Landes und der Hafenstadt Wladiwostok im äußersten Südosten zeigt die überwältigenden Ausmaße dieses einzigartigen Landes. Bei einer Fahrt durch das Land bekommt man die unterschiedlichsten Landschaften zu Gesicht.

So kann man im Westen des Landes das Uralgebirge bestaunen. Weiter östlich trifft man dann schon auf das westsibirische Tiefland mit ausgedehnten Nadelwäldern und Sümpfen. Im Norden befinden sich Taiga und Tundra mit Permafrostboden und einer spärlichen Vegetation. In der Mitte und weiter im Osten schließen sich dann Bergländer an.

Diese riesige Vielfalt kann man am besten während einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn erleben. Diese fährt von Moskau bis nach Wladiwostok und zeigt ihnen auf einer Strecke von über 9000 Kilometern den ganzen Reichtum der russischen Natur.

Doch nicht nur die Landschaften Russlands sind atemberaubend, sondern auch die Städte. Allen voran St. Petersburg und Moskau, welche natürlich die bekanntesten und beliebtesten sind.

St. Petersburg beeindruckt vor allem mit seinen vielen kolossalen Bauten und wird nicht umsonst auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Die Zarenstadt ist eines der wichtigsten Kulturzentren Europas und der Welt. Zu den Highlights zählen die Eremitage, die Auferstehungskirche, die Admiralität und das monumentale Siegesdenkmal der Roten Armee.

Auch Russlands Hauptstadt, Moskau, ist reich an Kultur und Geschichte. Gesehen haben sollte man den Kreml, den Roten Platz, den Triumphpalast und die Basilius-Kathedrale.

Weitere sehenswerte russische Städte sind Nowgorod, Novosibirsk, Jekaterinenburg, Wolgograd und Samara.
Somit bietet sich auch Städtereisen in Russlands Metropolen besonders an.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit ist von Juni bis August.
 
Klima:
Im Norden herrscht ein arktisches Klima. Nach Süden hin geht es zum Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern über. Im Allgemeinen ist es aber trocken.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/russischefoederationsicherheit/201536

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


Währung:
1 Rubel = 100 Kopeken

Flugdauer:
ca. 3 Stunden

Ortszeit:
Russland verfügt über 11 Zeitzonen:
Kaliningrad: MEZ +1h,
St. Petersburg/Moskau: MEZ +2h,
Ischersk/Samara: MEZ +3h,
Amderma/Novyy Port: MEZ +4h,
Omsk: MEZ+5h,
Dikson: MEZ +6h,
Irkutsk: MEZ +7h,
Jakutsk/Tiksi: MEZ +8,
Ochotsk/Wladiwostok: MEZ +9h,
Magadan/Sachalin: MEZ +10h,
Petropawlowsk/Port Prowidenija/Pewek: MEZ +11h

Gut zu wissen:
Guten Tag heißt auf Russisch „Sdrastwuitje“ und „Kak dela?“ heißt „Wie geht’s?“.

Bei der Frage nach den sanitären Einrichtungen sollte man das Wort „Toilette“ unbedingt unterlassen, außerdem gilt Naseputzen in der Öffentlichkeit als unhöflich.


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