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Ägypten Rundreise

Ägypten - Kairo und Nilkreuzfahrt

Tournummer 120464
Inklusive Flug
Rundreisen mit Kreuzfahrt
Studiosus Reisen
  • 11-tägige Erlebnisreise durch Ägypten
  • Sech Tage Nilkreuzfahrt auf der komfortablen Queen of Hansa genießen
  • Lassen Sie sich von den Städten Karnak und Luxor begeistern
ab 2.295 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Sie möchten die Highlights Ägyptens ganz entspannt während einer Kreuzfahrt auf dem Nil entdecken? Dann sind Sie auf dieser Reise richtig! Nach einem temperamentvollen Auftakt in Kairo eine Woche Verwöhnprogramm in einem schwimmenden Hotel: Sonnenbäder im Deckchair, Afternoon Tea im Salon und später die glitzernden Sterne am Abendhimmel. Freuen Sie sich auf Tempel, Pyramiden und Gräber, aber auch auf Shopping im Basar, Plauderstunden mit Ägyptern oder spannende Diskussionen mit Ihrer Reiseleiterin!
1. Tag: Willkommen in Kairo!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und Flug mit Lufthansa nach Kairo, alternativ Flug mit Austrian oder mit Egypt Air. Wann immer Sie in Ägypten landen, für den Transfer zum Hotel ist gesorgt. Zwei Übernachtungen in einem Hotel direkt am Nil.
2. Tag: Pyramiden-Highlights
Zum Auftakt erkunden wir die Pyramiden von Gizeh – das letzte erhaltene Weltwunder der Antike! Götter, Gräber und Bautheorien bieten Stoff für Diskussionen an der Pyramide des Cheops. Ramses der Große hat seinen Ehrenplatz nebenan im Neuen Ägyptischen Museum schon bekommen. Ob der Schatz von Tutanchamun mit seiner zauberhaften Goldmaske sein neues Zuhause auch hier gefunden hat? Das werden wir heute erfahren. Majestätisch blickt dann der Sphinx auf uns herab und erzählt uns von seinem Kampf gegen die Erosion. Bei unserem Mittagessen genießen wir nicht nur ägyptische Spezialitäten wie die raffinierten Mezze, sondern auch den Blick auf die Pyramiden von unserem Panoramarestaurant. Danach geht es weiter zu architektonischen Experimenten aus der Antike: An der Stufenpyramide von Sakkara übte der Baumeister Imhotep den Pyramidenbau. 50 km.
3. Tag: Facetten einer Stadt
Kairo: Eine Stadt mit vielen Gesichtern! 18 Millionen Menschen drängen sich zwischen spiegelverglasten Hochhäusern, Jugendstilvillen, dicht bebauten Wohnvierteln, orientalischen Basaren und modernen Einkaufszentren. Liberaler Geist versus Fundamentalismus - wo stehen die ägyptischen Muslime heute? Stoff für Diskussionen in der Ibn-Tulun-Moschee, der ältesten Moschee Ägyptens. Dann geht´s mit dem Bus ins Zentrum, wo einst das klassische Opernhaus der Stadt stand. Von hier aus entdecken wir zu Fuß ein Viertel, das einst mit Paris konkurrierte: Jugendstilbauten, Kaffeehäuser und Kairos Mittelschicht in Shoppinglaune. Zwischen Totenmasken, Statuen und Stelen fasst Ihre Reiseleiterin im Alten Ägyptischen Museum 5000 Jahre Geschichte zusammen. Und wenn Sie Lust haben, dann besuchen Sie den Mumiensaal. Hier liegt Ramses der Große in Person. Eine andere Perspektive der Megacity erleben wir bei einem Picknick auf einem Motorboot auf dem Nil, bevor wir nach Luxor fliegen. Eine Übernachtung im Hotel Sonesta St. George.
4. Tag: Karnak und Luxor
In der Tempelstadt Karnak regierte Götterkönig Amun. Obelisken, Statuen, Verse in Stein, ein Wald aus 134 Säulen und Geschichten aus der Geschichte. Ihre Reiseleiterin öffnet Spalt für Spalt das Tor zur Pharaonenwelt. Mittags beziehen wir unser Nilschiff. Der Nachmittag gehört Ihnen! Rücken Sie den Deckchair in die Sonne, versinken Sie mit der "Kairoer Trilogie" des ägyptischen Literaturnobelpreisträgers Nagib Machfus in der Vergangenheit oder rekeln Sie sich im Hier und Jetzt. Abends begegnen wir Amun noch einmal im stimmungsvoll beleuchteten Luxor-Tempel! Sechs Übernachtungen an Bord der Queen of Hansa.
5. Tag: Im Tal der Könige
Ein früher Sprung aus den Federn, dann nehmen wir Kurs auf Theben-West. Hier fand der erste Sitzstreik der Weltgeschichte statt - Ihre Reiseleiterin kennt die Hintergründe. Die Memnonskolosse grüßen schon aus der Ferne. Grandios in einen Talkessel eingebettet liegt der Terrassentempel der Hatschepsut, der einzigen "Frau Pharao" der Geschichte – wäre heute im neuen Ägypten eine Frau als Präsidentin denkbar? Das Tal der Könige, Totenstadt der Pharaonen, ist eine Schatzkammer der Jenseitsvorstellungen in der Antike! Die Grabmalereien in Kurna verraten: Das Leben der hohen Beamten im alten Ägypten war äußerst nobel. Gegen Mittag legt unser Schiff ab und fährt nilaufwärts.
6. Tag: Entspannung an Bord
Heute dürfen wir ausschlafen! Langsam gleitet unsere Queen of Hansa durch die Niloase, im Hintergrund die kargen Wüstenberge. Szenen am Fluss ziehen vorbei: Fischer klopfen mit Stöcken die Beute in ihre Netze, Bauern treiben Wasserbüffel zum Ufer, Frauen waschen Wäsche, und Kinder winken uns zu. Warum sind sie eigentlich nicht in der Schule?, fragen wir uns. Auf der Kommandobrücke treffen wir Rais Ahmed, unseren Kapitän, der uns seinen Arbeitsplatz zeigt und vom Alltag auf dem Fluss erzählt. Wenn Sonnengott Ra am Abend in die Unterwelt abtaucht und als glutroter Ball am Horizont versinkt, können Sie am Oberdeck Ihren Sundowner schlürfen.
7. Tag: Assuan - die Hauptstadt Nubiens
Es darf gestaunt werden: Im antiken Steinbruch von Assuan wurde ein unvollendeter Obelisk vergessen - unfassbare 1200 Tonnen schwer! Wie viel Fluch und wie viel Segen bescherte der Hochdamm von Assuan dem Land? Gesprächsstoff beim Blick auf den über 500 km langen Nassersee. Per Bus und Boot geht es weiter zum Tempel von Philae (UNESCO-Welterbe), versteckt zwischen Nilakazien und Oleanderbüschen auf einer Insel im Nil liegend. Auf der benachbarten Insel Bigeh ist vor einigen Jahren ein umweltfreundliches nubisches Dorf entstanden. Bei einem Spaziergang mit Herrn Abbady erfahren wir mehr dazu und sammeln Eindrücke vom nubischen Leben. Schwarze Granitfelsen, goldene Sanddünen, grüne Felder - Lust auf einen Segeltörn vor dieser Kulisse? Nach dem Mittagessen an Bord steuern wir, wenn es der Wind erlaubt, mit einer Feluke zur Botanischen Insel.
8. Tag: Freier Tag ... oder Ausflug nach Abu Simbel
Der Tag in Assuan gehört Ihnen! Oder buchen Sie einen unvergesslichen Ausflug mit Ihrer Reiseleiterin nach Abu Simbel (85 €, Informationen siehe [Seite|Ländereinleitungsseiten|+3|])! Was bewegt die Menschen in der Wüste Nubiens? Und wie steht es um die einstige Hochkultur der Schwarzen Pharaonen heute? Welche Pläne verfolgt Ägypten, um die Wüste hier fruchtbar zu machen? Themen für die Fahrt nach Abu Simbel. Nach einem kurzen Spaziergang tauchen die kolossalen Statuen auf, die Ramses II. aus dem roten Fels schlagen ließ. Fast wäre das Lebenswerk des Königs im Nassersee versunken. Dramatisch, die Geschichte der Rettungsaktion durch die UNESCO! Am frühen Nachmittag sind Sie zurück in Assuan. 580 km auf gut ausgebauter Straße.
9. Tag: Kom Ombo und Edfu
Am Morgen taucht in einer Nilschleife der dem Krokodilgott Sobek geweihte Tempel von Kom Ombo auf. Krokodile, Falken, Kühe - die Ägypter verehrten gerne Götter in Tiergestalt! Warum, das erfahren wir hier. Dann geht es zu einem Höhepunkt im sanften Licht des Nachmittags: Horus, Hüter von Recht und Ordnung, begegnet uns im Tempel von Edfu. Deutsche Wissenschaftler arbeiten bis heute an der Entzifferung der Schriften. Weiter geht es nach Luxor.
10. Tag: Die starken Frauen von Dendera
Mit dem Bus fahren wir Richtung Dendera. Obstplantagen, Berge, Gemüse- und Zuckerrohrfelder säumen unseren Weg. Muttergöttin Hathor und Pharaonin Kleopatra auf dem einzigartigen Relief von Dendera begegnen uns in diesem farbenfrohen Tempel. 21-mal brachte Hollywood die ägyptische Königin schon auf die Kinoleinwand, und Weltstars wie Liz Taylor haben Cäsar bereits hinterhergeschmachtet. Wahrheit oder Legende? Ihre Reiseleiterin hat die antike Liebesgeschichte verfolgt. 120 km. Lufthansa-Gäste fliegen kurz vor Mitternacht nach Kairo.
11. Tag: Massalama ... gute Reise!
Gegen 3 Uhr nachts Weiterflug, Ankunft am Morgen in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten. Oder alternativ morgens Flug mit Egypt Air nach Kairo und weiter nach Deutschland. Eine andere Alternative ist der Flug mittags mit Egypt Air nach Kairo und nachmittags weiter mit Austrian über Wien; Ankunft am Abend.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Ägyptens gehören ganz zweifellos die Pyramiden von Gizeh, die größte und älteste in diesem Komplex die Cheops-Pyramide, welche deshalb auch oft als Große Pyramide bezeichnet wird. Sie ist zudem auch die größte Pyramide der Erde. Errichtet wurde sie im Auftrag des Pharao Cheops zur Zeit der 4. Dynastie im Alten Reich also zwischen 2639 bis 2504 v. Chr. Die Fertigstellung des Baus datieren Forscher auf das Jahr 2580 v. Chr.

Zusammen mit ihren beiden Schwestern, der der Mykerinos-Pyramide und der Chephren-Pyramide ist die Cheops-Pyramide nicht nur das älteste sondern auch das letzte noch existierende Weltwunder der Antike. Zudem war sie rund 4000 Jahre lang das höchste Gebäude der Erde bis sie im 14. Jahrhundert von der Lincoln Kathedrale in England übertroffen wurde.
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Die Djoser Pyramide ist das zentrale Bauwerk der Nekropole von Sakkara, zudem ist sie die neunthöchste aller ägyptischen Pyramiden und die einzige deren Grundfläche nicht quadratisch ist. Der Ort Sakkara befindet sich rund 20 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo und ist damit sehr leicht und schnell zu erreichen und dadurch ein beliebtes Ausflugsziel.

Seit 1979 gehört die aus Kalkstein erbaute Stufenpyramide zum UNESCO Weltkulturerbe. Entstanden ist sie etwa um 2650 vor Christus, in den vergangenen Jahren wurden Teile des beeindruckenden Pyramidenkomplexes restauriert, der Eingangsbereich mit der Umfassungsmauer musste allerdings komplett rekonstruiert werden. Währen einer Rundreise durch Ägypten darf ein Besuch in Sakkara und die Erkundung der Djoser Pyramide in keinem Fall fehlen.
Neben den Pyramiden ist die Sphinx von Gizeh wohl das bekannteste Wahrzeichen Ägyptens. Die Statue mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf eines Menschen fasziniert Besucher seit jeher. Besonders charakteristisch ist die fehlende Nase der Sphinx. Bis heute ist nicht ganz klar, wann genau das 20 Meter hohe und knapp 74 Meter lange Kunstwerk entstanden ist. Allerdings weiß man, dass die Sphinx aus Kalkstein gemeiselt wurde, der bereits an dieser Stelle vorhanden war. Zum Glück für die heutigen Besucher war die Sphinx viele Jahrhunderte bis auf den Kopf mit Sand bedeckt, was zu ihrer Erhaltung beigetragen hat. So können Touristen aus aller Welt dieses einzigartige Kunstwerk noch heute bewundern.
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Nahe der heutigen Stadt Luxor, in der Region Oberägypten, am Ostufer des Nils befindet sich die gleichnamige Tempelanlage, welche im altägyptischen auch Ipet reset genannt wird. Sie ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit der pulsierenden Metropole und wurde bereits 1979 zusammen mit dem Karnak Tempel zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Der Name Luxor bedeutet übersetzt so viel wie „die Stadt der Paläste“.

Der Tempel von Luxor wurde zu Ehren des Gottes Amun sowie dessen Frau Mut und deren gemeinsamen Sohn, dem Mondgott Chons errichtet. Besonders beeindruckende Teile der imposanten Tempelanlage sind die Sphingenallee, der Pylon, der erste Hof und die Moschee des Abu El-Haggag.
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2,5 Kilometer nördlich von Luxor befindet sich das kleine Dorf Karnak, welches die größte Tempelanlage Ägyptens beheimatet. Zusammen mit dem Luxor-Tempel und der Nekropole von Theben wurde die Tempelanlage von Karnak 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Die ältesten Bauwerke der Tempelanlage stammen aus der Zeit der 12. Dynastie, wurden also um 1960 vor Christus errichtet.

Die meisten der zahlreichen Ruinen sind sehr sehenswert, besonders herausragend sind die Überreste des Tempels des Amun-Re, er bildet einen der drei großen Tempelbezirke, die andere zwei sind der Bezirk des Month und der Bezirk des Mut. Weitere Attraktionen sind der Aton-Tempel, das Echnaton und das Gem-pa-Iten.
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In der Ruinenstätte Theben befinden sich neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Tal der Könige, dem Tempel Ramses III und dem Totentempel der Hatschepsut auch die beeindruckenden Memnonkolosse. Sie stammen aus dem 14. Jahrhundert und beeindrucken vor allem mit ihrer Größe von mehr als 17 Metern Höhe. Zwar sind beide Statuen stark beschädigt, dennoch kann man ihre einstige Schönheit und Ausdrucksstärke erahnen.

Die Memnonkolosse stellen den König Amenophobis III dar, welcher auf seinem Thron sitzt und in Richtung Nil blickt. Majestätisch thront er und wacht über die umliegende Umgebung. Gefertigt wurden die imposanten Statuen aus Quarzit, sie waren ursprünglich einmal 21 Meter hoch. Wer die alte Nekropole Theben besucht, kann die riesigen Memnonkolosse gar nicht verfehlen.
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Das berühmte Tal der Könige befindet sich in Theben-West, gegenüber dem Ort Karnak, am Rande der Wüste. Sie war im alten Ägypten eine Nekropole, bis heute wurden hier 63 Gräber und Gruben entdeckt.

Das Tal der Könige gehört zu den bedeutendsten Touristenattraktionen in Ägypten, vor allem das Grab des Tutanchamun, die Memnonkolosse und der Tempel der Hatschepsut sind wichtige Anziehungspunkte. Unweit des Tals der Könige befindet sich das ebenfalls sehr sehenswerte Tal der Königinnen.

Aus konservatorischen Gründen und um die Königsgräber vor einer weiteren Zerstörung zu bewahren dürfen nur einige wenige Gräber besichtigt werden, man plant aber von den wichtigsten, wie beispielsweise das des Sethos I. originalgetreue Kopien zu erstellen.
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Die altägyptische Königin oder Pharaonin Hatschepsut herrschte von etwa 1479 bis 1458 vor Christus, ihr Name bedeutet übersetzt so viel wie „Die erste der vornehmen Frauen, die Amun umarmt“. Ich zu Ehren wurde in Deir el-Bahari, in Theben am Westufer des Nil ein Totentempel errichtet. Dieser gilt als einer der am besten erhaltenen Tempel in der Region.

Besonders auffällig ist der eigenwillige Stil des imposanten Bauwerks, welches auf verschiedene Terrassen verteilt ist, welche wiederum über Rampen miteinander verbunden sind. Der gesamte Tempel besteht aus Kalkstein. In der Tradition des Neuen Reiches ist der Totentempel der Hatschepsut auch ein sogenanntes Millionenjahrhaus oder Haus der Millionen von Jahren.
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Im Süden Ägyptens, im sogenannten Oberägypten befindet sich der weltberühmte Assuan-Staudamm, welcher auch als Assuan-Hochdamm bekannt ist und im Arabischen Sadd el-Ali genannt wird, was übersetzt so viel wie „Vater aller Dämme“ bedeutet. Schon die Namensgebung macht deutlich um welche Dimensionen es sich hier handelt. Etwa 13 Kilometer südlich der Stadt Assuan staut dieser gewaltige Damm den Nil zum weit ausgedehnten Nassersee auf.

Doch bis es so weit war, galt es einige Problem zu bewältigen. Eines der größten war die Tatsache, dass sich in dem Gebiet, in dem das Wasser gestaut werden sollte, zahlreiche antike Kulturdenkmäler befanden. Einige von ihnen, wie beispielsweise der Tempel von Abu Simbel, wurden deshalb in höher gelegene Gebiete umgesetzt, andere fielen den Wassermassen zum Opfer. Auch die nubischen Bauern, welche in der Region lebten wurden umgesiedelt, was zu Folge hatte, dass viel von der nubischen Kultur verloren ging.

Doch der Bau des Staudamms hatte natürlich auch zahlreiche positive Veränderungen mit sich gebracht. So kann das umliegende Gebiet nun landwirtschaftlich besser und ausgedehnter genutzt werden. Zudem dient der Damm der Stromerzeugung und auch der Sicherung der Trinkwasserversorgung.

Wer den beeindruckenden und majestätischen Staudamm besucht, der sollt sich den Ausblick, welche die in 74 Metern Höhe befindliche Aussichtsplattform verschafft, auf keinen Fall entgehen lassen. Eine weitere sehenswerte Attraktion befindet sich am westlichen Ende des Dammes, ein Beton-Denkmal, welches eine Lotusblüte und ein Zahnrad darstellt und damit die ägyptisch-russische Freundschaft symbolisiert.
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Bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts befand sich auf der malerischen Insel Philae, nahe der Stadt Assuan in Oberägypten, der gleichnamige Tempelkomplex. Mit dem Bau des Assuan Staudammes änderte sich dies allerdings, denn heute ist die beschauliche Insel überflutet. Doch der imposante Tempelkomplex von Philae konnte gerettet werden, er wurde rund 600 Meter weiter nordwestlich auf das höher gelegene Gelände der Insel Agilkia umgesiedelt.

Der Tempel von Philae wird häufig auch Hut-chenti oder Haus des Anfangs genannt, das bedeutendste Bauwerk des gesamten Komplexes ist der Isis-Tempel, welcher der gleichnamigen Göttin geweiht ist. Um diesen Tempel herum befinden sich zahlreiche weitere, kleinere Bauwerke. Bis heute ist lässt sich die Entstehung des beeindruckenden Tempelkomplexes nicht genau datieren, die ältesten Belege gehen aber zurück bis in das 4. Jahrhundert vor Christus.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Kairo, die pulsierende und historisch bedeutende Millionenmetropole am Nil ist sowohl die Hauptstadt Ägyptens als auch die der arabischen Welt. Mit ihren mehr als 16 Millionen Einwohnern ist sie zudem die größte Stadt des afrikanischen Kontinents. Sie befindet sich im Nordosten des Landes und nimmt eine Fläche von 214 Quadratkilometern ein.
Natürlich gehört Kairo während einer Rundreise durch Ägypten ohne Zweifel zu den Orten die man unbedingt gesehen haben muss. Bereits 1979 ernannte die UNESCO die Altstadt Kairos zum Weltkulturerbe. Zu ihren Hauptattraktionen gehört der Fernsehturm, die Ben Ezra Synagoge, der Turm von Al-Dschasira und der Tahir Platz.

Zudem beheimatet Kairo mehr als 100 Moscheen von denen die Sultan-Hasan-Moschee, die Al-Rifa'i-Moschee, die Oman-Makran-Moschee, die Ibn-Tulun-Moschee, die Azhar- und die Al-Hakims-Moschee sowie die auf der Zitadelle befindliche Mohammed-Ali-Moschee zu den bekanntesten gehören. Diese Zitadelle wurde im Jahre 1176 im Auftrag des Sultan Saladin errichtet.

Unweit der Stadt befinden sich auch die berühmten Pyramiden von Gizeh, sie sind das einzig erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Menschheit. Die Ägypter selbst nennen die Pyramiden El Ahram zu Deutsch „die Heiligtümer“. Der Name Kairo bedeutet im Übrigen „die Starke“ oder „die Eroberin“.
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Nach der Hauptstadt Kairo und der Metropole Alexandria ist Gizeh die drittgrößte Stadt Ägyptens, sie zählt etwa 3,3 Millionen Einwohner und gehört zur Metropolregion Kairo. Die Stadt liegt am Westufer des Nils, etwa 20 Kilometer südwestlich der Innenstadt Kairos und ist berühmt für ihre historisch bedeutenden Bauwerke zu denen die Pyramiden von Gizeh (Pyramide des Mykerinos, Chephren Pyramide und die Cheops oder Große Pyramide), die Sphinx und die Nekropole von Gizeh gehören.

Sowohl die Pyramiden als auch die Nekropole von Gizeh gehören seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe, zudem sind die weltberühmten und imposanten Pyramiden von Gizeh das einzige erhaltene der Weltwunder der Antike. Weiterhin zählen sie zu den ältesten und gleichzeitig bekanntesten Bauwerken der Menschheit.
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Etwa 20 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo befindet sich die altägyptische Nekropole Sakkara. Sie liegt am linken Nilufer und kann auf eine sehr lange Geschichte zurück blicken. Bis heute werden hier immer wieder neue Gräber entdeckt und spektakuläre Funde gemacht. So fand man hier beispielsweise die rund 2.300 Jahre alte Mumie des König Teti mit einem so reich verzierten Sarkophag, dass er als einer der schönsten, je in Ägypten gefundenen Sarkophage gilt.

Der Ort gehört zu den ältesten Begräbnisstätten Ägyptens was zur Folge hat, dass sich hier fast alle ägyptischen Grabformen finden lassen. Neben klassischen Pyramiden gibt es hier auch Stufenpyramiden, Galerie- und Schachtgräber sowie Mastabas. Und sogar Tierfriedhöfe auf denen Hunde, Katzen, Ibisse und sogar Stiere beigesetzt wurden. Die bekanntesten Gräber der Nekropole sind aber immer noch die der Menschen, zu ihnen gehören die Djoser-Pyramide, der Mastabat al-Fir’aun und die Chendjer-Pyramide.
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Im Zentrum Oberägyptens am Ostufer des Nils liegt die atemberaubende Stadt Luxor, welche auf Grund ihrer zahlreichen historisch bedeutenden Sehenswürdigkeiten als kulturelles Zentrum der Region angesehen werden kann. Luxor beheimatet rund 500.000 Menschen, der Name der Metropole bedeutet übersetzt so viel wie „die Stadt der Paläste“, auf altägyptisch trägt sie die Bezeichnung Ipet reset.

Zu ihren bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören das Luxor-Museum und das im viktorianischen Stil erbaute Hotel Winter Palace. Die Hauptattraktion ist allerdings der weltberühmte Tempel von Luxor, welcher zu Ehren des Gottes Amun errichtet wurde und seit 1979 zusammen mit dem Karnak Tempel zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.
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Die Bezeichnung al-Karnak ist arabisch und bedeutet „befestigtes Dorf“ und nicht anderes ist auch die kleine Ortschaft am östlichen Nilufer in Oberägypten. Karnak liegt nur etwa 2,5 Kilometer nordöstlich der Stadt Luxor und ist berühmt auf Grund der gleichnamigen hier befindlichen Tempelanlage, welche aus drei großen, von Mauern umgebenen Tempelkomplexen besteht.

Neben diesen drei großen gibt es noch weitere aber wesentlich kleinere Bauwerke wie den Aton-Tempel, das Echnaton und das Gem-pa-Aton. Besondere Berühmtheit durch eine Fotografie des französischen Schriftstellers Maxime Du Champ erreichte eine imposante Stele von Karnak. Während einer Ägypten-Rundreise darf ein Besuch dieses faszinierenden Tempelkomplexes in keinem Fall fehlen.
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Homer bezeichnete in seiner Ilias einst die Stadt Theben als „das hunderttorige Theben“. Heute ist die ehemals prachtvolle Ortschaft eine bekannte Ruinenstätte, UNESCO Weltkulturerbe und touristisches Zentrum in Ägypten. Die Stadt befindet sich direkt am Nil in Oberägypten unweit von Luxor. Häufig unterscheidet man heute zwischen Theben-West, dem eigentlichen Theben und Theben-Ost, welches die Orte Karnak und Luxor mit einbezieht.

In der Nekropole Theben oder Theben-West befinden sich zahlreiche historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Zu diesen gehören der große Tempel des Ramses III., der Totentempel des Sethos I., die Memnonkolosse und der Totentempel der Hatschepsut. Besonders berühmt ist auch das Tal der Könige mit zahllosen Königsgräbern, daneben gibt es noch das etwas weniger bekannte Tal der Königinnen in welchem sich die Gräber der Königinnen befinden.
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Die südlichste Stadt Ägyptens ist Assuan, deren Verwaltungsgebiet des gleichnamigen Gouvernements bis an die Grenze zum Sudan heran reicht. Der rund 280.000 Einwohner zählende Ort erstreckt sich am östlichen Ufer des Nils.

Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt durch den in der Nähe errichteten Assuan-Hochdamm, dessen Bau zur Folge hatte, dass zahlreiche Dörfer sowie der Tempel Abu Simbel umgesiedelt wurden. Dies war notwendig, da die Dörfer und das einzigartige Kulturdenkmal sonst vom Stausee überflutet worden wären.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Assuan Museum, das Nubische Museum, die Erzengel-Michael-Kathedrale, der Fatimidische Friedhof, das Mausoleum des Aga Khan und die Nekropole der Herrscher von Elephantine.
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Die bezaubernde Stadt Abu Simbel erlangte weltweite Berühmtheit wegen des hier befindlichen Felsentempels des Pharao Ramses II. Dieser stammt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus und wurde 1979 zusammen mit dem ebenfalls hier befindlichen Hathor-Tempel von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der kleinere Hathor-Tempel wurde zur Erinnerung an Nefertari, die große königliche Gemahlin Ramses II. errichtet.

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts mussten die berühmten Wahrzeichen der Stadt versetzt werden, weshalb sie sich heute auf einer Insel im Nassersee befinden. Diese Insel ist durch einen befahrbaren Damm mit der Stadt verbunden. In der beschaulichen Ortschaft Abu Simbel leben rund 2.500 Menschen, sie befindet sich im äußersten Süden Ägyptens, nahe der Grenze zum Sudan.
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Im Osten Ägyptens, am westlichen Nilufer befindet sich die malerische Stadt Edfu, sie liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Assuan und Luxor und ist daher ein beliebter Zwischenstopp auf Rundreisen durch Ägypten. Zudem beheimatet die Stadt einige sehenswerte Attraktion wie beispielsweise die Ruine des sogenannten Horustempels, welcher zu den am besten erhaltenen Tempeln des Landes gehört.

Die berühmte Ruine des Horustempels, welcher auch häufig nur Tempel von Edfu genannt wird, befindet sich am westlichen Stadtrand von Edfu, ist allerdings nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt. Eine weitere stellen die Ruinen der antiken Stadt dar. Bei der Ausgrabung von Teilen der antiken Stadt wurden zudem Häuser aus der griechischen, römischen und byzantinischen Zeit gefunden.
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In Oberägypten, direkt am Ufer des Nil, befindet sich der rund 75.000 Einwohner zählende Ort Kom Ombo. Die Stadt liegt nur etwa 40 Kilometer nördlich von Assuan. Zu einem beliebten Touristenziel wurde Kom Ombo vor allem wegen seines imposanten Doppeltempels, welcher sich ganz majestätisch direkt am Nilufer erhebt.

Die Ruinen dieses beeindruckenden Bauwerks waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Großteil mit Sand bedeckt und wurden erst dann freigelegt und restauriert. Leider konnte das große Mammisi (Geburtshaus), welches bis ins 19. Jahrhundert hinein vor dem Tempel stand nicht wieder errichtet werden, da es von einer gewaltigen Nilschwemme zerstört wurde.
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Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Ägypten (EG)
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Ägypten
Ägypten liegt im Nordosten von Afrika. Es ist flächenmäßig knapp dreimal so groß wie Deutschland und die Geburtsstätte einer der ältesten Kulturen der Welt. Das fortschrittliche Land ehrt bis heute die einstigen Herrscher, die Pharaonen, die Ägypten zu einem reichen Erben von zahllosen imposanten Bauwerken machten. So zum Beispiel die Pyramiden und die Sphinx, diese sogenannten „Wunderwerke der Architektur“ zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Erde und gehören zu den Weltwundern der Menschheit.
Für Geschichtsliebhaber ist das Land als Reiseziel besonders gut geeignet, da mit den Pyramiden von Gizeh, Abu Simbel oder der Tempel von Luxor geschichtliches Kulturerbe gesehen werden kann.

Das wichtigste für die Ägypter ist ohne Zweifel der Nil, denn ohne ihn könnte das Land nicht existieren.

Zu beiden Seiten des Nils breitet sich die Sahara aus, welche mit 9,2 Mio qm die größte Trockenwüste der Welt ist.

Kairo ist mit 19,5 Millionen Einwohnern nicht nur Ägyptens Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt Afrikas. In ihr existieren die orientalische Gelassenheit und das hektische Leben einer Großstadt nebeneinander.

Ägypten gewinnt jedes Jahr neue Touristen, da die humanen Preise einen Luxusurlaub mit viel Kultur zulassen.

Besonders bietet sich eine Kombination aus Rundreise, Nilkreuzfahrt und anschließendem Badeurlaub an. Sie sorgt für einen abwechslungsreichen Aufenthalt, mit interessanten Erkundungen und Abenteuer. Weiterhin bietet sie Erholung und gibt dem Reisenden die Gelegenheit, das Erlebte zu verarbeiten und Revue passieren zu lassen.

Beste Reisezeit:
Ägypten kann man je nach Vorhaben ganzjährig bereisen. Dabei ist die beste Reisezeit für Rundreisen von Oktober bis März und zum Baden von Mai bis Oktober.

Klima:
Es herrscht in allen Teilen des Landes ein Wüstenklima, wobei die Tages-und Nachttemperaturen stark schwanken. Es gibt nur wenige Regentage im Jahr.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:


Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
Ägyptischer Pfund = 100 Piaster

Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ + 1

Gut zu wissen:
Respektieren Sie den Islamischen Glauben und begegnen Sie den Menschen mit Achtung. Nichtmuslimen ist es untersagt eine Moschee zu betreten.

Tragen Sie stets Kleidung, welche die Arme und die Beine bedeckt. Kurze Hosen sind nur am Strand erlaubt.

Weiterhin ist Trinkgeld für erbrachte Leistungen in Ägypten gerne gesehen.

Sollten Sie mit dem Taxi fahren wollen wird erwartet, dass Sie den Preis vor Beginn der Fahrt aushandeln.


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