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China Rundreise

Mit der Tibetbahn auf das Dach der Welt

Tournummer 101671
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
DERTOUR
  • 17-tägige Studienreise durch China
  • Reisen Sie auf der spektakulärsten Bahnstrecke der Welt
  • Entdecken Sie einzigartige lamaistische Klosterburgen
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Reisen Sie auf der spektakulärsten Bahnstrecke der Welt auf das „Dach der Welt”. Umgeben von schneebedeckten, sagenumwobenen Siebentausendern entdecken Sie einzigartige lamaistische Klosterburgen. Lassen Sie sich verzaubern
von der tiefen Religiösität der Tibeter!
1. Tag (DO): Anreise
Abflug in Frankfurt.
2. TAG (FR): Beijing
Individuelle Ankunft in Beijing und Transfer zum Hotel. Nachmittags besuchen Sie den Himmelstempel mit der Halle der Ernte-Opfer (UNESCO-Weltkulturerbe). Zum Abendessen genießen Sie die ehemals nur Kaisern vorbehaltene Pekingente. 1 Übernachtung im Capital Hotel****+. (A)
3. TAG (SA): Beijing - Xining
Vormittags unternehmen Sie einen Bummel über den Platz des Himmlischen Friedens, den größten Platz der Welt. Anschließend erkunden Sie den Kaiserpalast, auch Verbotene Stadt genannt, bevor Sie zu Mittag essen. Am frühen Abend Flug nach Xining, Ausgangspunkt Ihrer Zugfahrt der Superlative. 1 Übernachtung im Xingding'an Hotel****. (F, M)
4. TAG (SO) Xining
Besichtigung des Klosters Kumbum-Jampa Ling. Es zählt zu den sechs größten Klosteranlagen Chinas. Einst sollen hier 4000 Mönche gelebt und 52 Buddha-Hallen gestanden haben. Anschließend ist es dann soweit: Die Tibet-Bahn bringt Sie über Nacht nach Lhasa (Fahrzeit ca. 24 Std.). 1 Nacht im Zug. (F, M)
5. TAG (MO): Zugfahrt nach Lhasa
Sie verbringen den Tag auf der wohl spektakulärsten Bahnstrecke der Welt. Die Strecke von Xining nach Lhasa ist fast 2.000 km lang, davon befinden sich 960 km in einer Höhe von über 4.000 Metern, 550 km Trasse sind auf Permafrostboden gebaut. Die Fahrt geht über die menschenleeren Weiten des Qinghai-Tibet-Plateaus mit einer durchschnittlichen Höhe von mehr als 4.000 Metern und durch die Ausläufer des Kunlun-Gebirges. Sie überqueren den 4.837 m hohen Kunlun-Pass und durchfahren den höchstgelegenen Eisenbahntunnel der Welt. Der höchste Punkt ist der Tanggula-Pass auf 5.068 m Höhe. Nach der Ankunft in Lhasa Transfer ins Hotel. 3 Übernachtungen im Gang Gyan Hotel****. (A)
6. TAG (DI) Lhasa
Freuen Sie sich auf die Besichtigung des berühmten Potala-Palastes (UNESCO-Weltkulturerbe). Die einstige Winter-Residenz des Dalai Lama war der Mittelpunkt aller religiösen und politischen Aktivitäten und ist das Wahrzeichen Lhasas. Anschließend führen wir Sie zum Jokhang-Tempel. Beobachten Sie, wie unzählige Gläubige auf dem 800 m langen Pilgerweg sich der Länge nach auf den Borden werfend und unablässig Gebete murmelnd den Jokhang-Tempel umrunden. Auch Sie werden die tiefe Religiosität der Tibeter spüren. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Ihre Reiseleiter gibt Ihnen gerne Tipps, was Sie noch alles in Eigenregie erkunden können. (F, M)
7. TAG (MI) Lhasa
Morgens besuchen Sie den 'Juwelen-Garten' Norbulingka, den Sommerpalast des Dalai Lama. Unweit von Lhasa liegen die lamaistischen Klosteruniversitäten der Gelugpa. Vor der chinesischen Besetzung lebten 10.000 Mönche in Drepung, dem einst größten Kloster von Tibet. Dieses Kloster wurde im Jahre 1419 gegründet. Anschließend Besuch des Klosters Sera, am nördlichen Rand Lhasas gelegen. (F, M)
8. TAG (DO) Lhasa - Gyantse
Die landschaftlich spektakuäre Fahrt nach Gyantse führt Sie zunächst durch das Tsangpo-Tal. Später überqueren Sie den 4.797 m hohen Kampa-La Pass und fahren vorbei am türkisfarbenen Yamdrok-See. In der Ferne sieht man den Noijinkangsang, einen 7000er der Himalayakette. Über den Karo-La-Pass (5.010 m), wo die Gletscher fast bis an die Straße reichen, geht es weiter nach Gyantse. 1 Übernachtung im Gyantse Hotel***. Ca. 260 km/ca. 6 Std. (F, M, A)
9. TAG (FR): Gyantse - Shigatse
Sie besuchen das Palkhor Chode Kloster. Dessen eindrucksvoller Kumbum-Chörten ist der einzige begehbare Stupa in Tibet. Anschließend Weiterfahrt durch die 'Kornkammer Tibets' nach Shigatse. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 3.900 Metern. In Shigatse besichtigen Sie Tashilhunpo, die ehemalige Residenz des Panchen Lama. Der eindrucksvollste Besitz des Klosters ist die 26 m hohe, vergoldete, größte Buddha-Statue Tibets. 1 Übernachtung im Manasarovar Hotel***. Ca. 100 km/ca. 2,5 Std. (F, M, A)
10. TAG (SA): Shigatse - Lhatse
Dem Friendship Highway folgen Sie heute weiter nach Lhatse. Unterwegs machen Sie einen Abstecher zum Kloster Sakya, dem Gründungs-Kloster der Sakyapa-Schule. Über lange Zeit war es das politische und kulturelle Zentrum Tibets. Neben zahlreichen Kunstschätzen beeindrucken die riesigen Sutrenregale, die sich bis zum Dach der großen Halle erheben. Mit 80.000 Sutren bilden sie eine zehn Meter hohe und sechs Meter lange Wand - Tibets größte Bibliothek. 1 Übernachtung im Lhatse Hotel 77. Ca. 205 km/ca. 6,5 Std. (F, M, A)
11. TAG (SO): Lhatse - Saga
Frisch gestärkt folgen Sie der Tsangpo-(Brahmaputra) Route Richtung Westen durch das tibetische Hochland. Lassen Sie die herrliche Landschaft und viele kleine, ursprüngliche Orte an sich vorbeiziehen. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Provinzstadt Saga. 1 Übernachtung im Saga Hotel**. Ca. 300 km/ca. 8 Std. (F, M, A)
12. TAG (MO): Saga - Dingri
Nach dem Frühstück überqueren Sie den Tsangpo und fahren entlang des sagenumwobenen Peiko Tso durch eine weitläufige Ebene. Einer der schönsten Gebirgszüge des Himalaja, die Shishapangma-Kette, ist zum Greifen nah. Schon bald zeigt sich der Hauptgipfel des 8027 Meter hohen Shishapangma, des einzigen Achttausenders, der vollständig auf tibetischem Boden steht. In Dingri treffen Sie wieder auf den Friendship Highway. 1 Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Dingri . Ca. 300 km/ca. 8 Std. (F, M, A)
13. TAG (DI): Dingri - Mt. Everest Base Camp - Shekar
Morgens wird ein Traum wahr: Nach einer ca. 4-stündigen Fahrt erreichen Sie das Mount Everest Base Camp (Nordseite), das sich auf einer Höhe von 5.200 m befindet. Der Mount Everest erscheint hier zum Greifen nahe. Durch den Nationalpark Mt. Everest fahren Sie anschließend zum Kloster Rongbuk (4 Std.). Es liegt auf einer Höhe von 4.980 m und gilt als höchstgelegenes Kloster der Welt. Das Kloster ist für die in Nepal lebenden tibetisch-stämmigen Sherpas ein wichtiges Pilgerziel. Gegen Abend erreichen Sie Shekar. 1 Übernachtung im Mt. Everest Hotel**. Ca. 250 km/ca. 8 Std. (F, M, A)
14. TAG (MI): Shekar - Shigatse
Auf dem Weg nach Shigatse fahren Sie durch die endlosen Weiten des tibetischen Hochlandes und überqueren den Tshatso-Pass (5.200 Meter). Sie übernachten noch einmal eine Nacht im Manasarovar Hotel***. Ca. 215 km/ca. 7 Std. (F, M, A)
15. TAG (DO): Shigatse - Samye
Ein letztes Mal folgen Sie dem Friendship Highway Richtung Osten, bis Sie das älteste Kloster Tibets, das Samye-Kloster in der Nähe von Tsedang erreichen. Am Fluß Tsangpo markieren fünf weiße Stupas den Ort, an dem Padmasambhava und der tibetische König Tisong Detsen sich zum ersten Mal trafen. Genau der richtige Ort, um sich von Tibet zu verabschieden. 1 Übernachtung im Samye Hotel**. Ca. 300 km/Ca. 7 Std. (F, M)
16. TAG (FR): Samye - Lhasa - Beijing
Je nach Flugzeit Transfer zum Flughafen Gongkar und Flug von Lhasa nach Beijing. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. 1 Übernachtung im Capital Hotel****+. Ca. 30 km/ca. 1 Std. (F)
17. TAG (SA): Beijing
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Ende der Rundreise und Flug zurück nach Deutschland. (F)

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen.
Mindestteilnehmer Vorprogramm: 2 Personen.
Maximalteilnehmerzahl: 14 Personen.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
VORPROGRAMM BEIJING
Sie haben die Möglichkeit, bereits früher nach Beijing zu reisen, um weitere Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt zu erkunden. Die Reise beginnt mit dem nachfolgenden Programm. Der weitere Reiseverlauf entspricht der vorstehenden Reise.

1. TAG (MI): Beijing: Ankunft in Beijing und Transfer zum Hotel. Nachmittags Besuch des Sommerpalasts (UNESCO-Weltkulturerbe), ein Meisterwerk der Gartenbaukunst, das dem Ideal chinesischer Landschaftsarchitektur nahezu perfekt entspricht. Hauptanziehungspunkt der weitläufigen Anlage sind der künstlich angelegte Kunming-See und der reich verzierte Wandelgang. 3 Nächte im Capital Hotel****+. (A)

2. TAG (DO): Beijing: Nach dem Frühstück fahren Sie zur Großen Mauer (UNESCO-Weltkultuerbe) bei Mutianyu. Sie haben ausreichend Zeit, auf diesem mächtigen, teilweise steilen Abschnitt zu spazieren. Mit jedem Schritt eröffnen sich Ihnen neue Ausblicke. Auf dem Rückweg Fotostopp am Olympia-Gelände. Zurück in Beijing werden Sie mit einer traditionell chinesischen Fußmassage verwöhnt. Ca. 200 km/ca. 4 Std. (F, M)

3. TAG (FR): Beijing: Vormittags Besuch des von lamaistischen Mönchen geführten Lama-Tempels. Anschließend Spaziergang durch die engen Gassen der Hutongs. Nachmittags treffen Sie die heute angereisten Teilnehmer und setzen das Programm mit dem Besuch des Himmelstempels gemeinsam fort. Abends genießen Sie ein Peking-Enten-Essen. (F, A)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Im Bezirk Xuanwu, im Süden der Millionenmetropole Peking, befindet sich eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, der Himmelstempel, im Chinesischen Tiantan genannt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Der nördliche Teil der Anlage beheimatet das wichtigste und bekannteste Gebäude der Anlage, die Halle der Ernteopfer. Im Süden hingegen befindet sich die Halle des Himmelsgewölbes, sie ist von der kreisrunden Echo-Mauer umgeben. Die Hallen im nördlichen und südlichen Teil werden von der 360 Meter langen Danbi-Brücke miteinander verbunden.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.

Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie. Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders. Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt.

Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
Ein Besuch in Peking ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Zeugen der Geschichte, Architektur und Kunst reihen sich aneinander. Viele Sehenswürdigkeiten schmücken noch heute das Bild der Stadt.

Von einmaliger Größe in der Welt ist der Platz des Himmlischen Friedens. In China heißt er Tian’anmen- Platz. Der mit einer angegebenen Größe von 39,6 ha gilt als der größte befestigte Platz weltweit. Das Tor des Himmlischen Friedens steht an der Nordseite, direkt hinter dem Kaiserpalast. Wegen seiner Säulen ist es unverkennbar. Da er früher zum Kaiserplatz gehörte, war er für die Öffentlichkeit gesperrt. Erst ab dem Jahr 1911 wurde der Platz des Himmlischen Friedens für alle Menschen zugänglich gemacht. Seit dieser Zeit ist er zu einem wichtigen Platz in Peking geworden. Hier finden seither Demonstrationen, Kundgebungen und Feierlichkeiten von großem Ausmaß statt, an denen bis zu einer Million Menschen teilnehmen können.


Der Himmlische Platz des Friedens ist aber auch ein Ort des Gedenkens. Das Denkmal für die Helden des Volkes steht für den Kampf um die Befreiung. Auf der Westseite des Platzes befindet sich die Große Halle des Volkes. Das Chinesische Nationalmuseum grenzt im Osten an den Platz.

Dem früheren Vorsitzenden der kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, ist ein imposantes Mausoleum gewidmet. Es befindet sich im Süden des Platzes. Vor dem Tor des Himmlischen Friedens steht eine Ehrenwache.
Seit der Öffnung des Platzes ist der Ort geprägt von  Demonstrationen und Auseinandersetzungen. Als herausragendes Ereignis steht heute das Tian’anmen- Massaker vom Juni 1989 in den Geschichtsbüchern.
Monate lang wurde der Platz des Himmlischen Friedens durch eine Studentenbewegung besetzt. Die gewaltsame Zerschlagung durch das Militär forderte auch Todesopfer. Seither wird dieser Tag in China als Zwischenfall vom 4. Juni bezeichnet.

Heute ist der Himmlische Platz des Friedens eine Touristenattraktion. Einheimische aus dem ganzen Land kommen hierher, um diesen geschichtsträchtigen Platz zu sehen.
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Für den tibetischen Buddhismus ist das Jokhang Kloster ein zentrales Heiligtum, zu dem jeder Gläubige mindestens einmal im Leben pilgern sollte. Diese Tatsache verdeutlicht die große Bedeutung des Klosters für Tibet.

Zwischen 1966 und 1976 wurde Jokhang von den Chinesen ausgeplündert, woran jedoch die Bevölkerung Lhasas nicht unbeteiligt blieb. Schließlich musste das Kloster als Hauptquartier der Roten Garden herhalten und wurde von diesen als Gästehaus und Filmtheater missbraucht.

Zusammen mit dem Potala Palast und dem Norbulingka Palast gehört das Jokang Kloster heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Klostergebäude sind ein musterhaftes Beispiel tibetischer Architektur und sind mit zahlreichen vergoldeten Statuen ausgeschmückt.
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Der Potala Palast, früherer Sitz des Dalai Lama, liegt in der tibetischen Hauptstadt Lhasa, hoch oben auf dem noch 130 Meter die Stadt überragenden Berg Maburi, dem 'Roten Berg'. Der imposante Palast erstreckt sich vom Fuße bis zum Gipfel des Berges. Er ist die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Lhasas, wenn nicht ganz Tibets. Bereits im Jahre 637 wurde mit dem Bau des Palastes begonnen.

Nach einem Brand im achten Jahrhundert, der eine massive Zerstörung zur Folge hatte, wurden immer wieder architektonische Veränderungen und Erweiterungen durchgeführt, zuletzt 1922, als der 13. Dalai Lama noch zwei weitere Stockwerke hinzufügen ließ. Die bedeutendste Wiederaufbau Arbeit leistete jedoch der fünfte Dalai Lama im 17. Jahrhundert. Der Potala Palast wird heute Winterpalast genannt, das ist aber erst so, seit der Sommerpalast Norbulingka gebaut war.

Während der chinesischen Kulturrevolution diente der Potala Palast als Unterkunft für die Besatzungsarmee, was ihm wohl die Erhaltung einbrachte, denn viele andere tibetische Kulturdenkmäler fielen der Revolution zum Opfer. Heute wird der Palast nicht mehr als Kloster genutzt, man hat ein Museum daraus gemacht. Dennoch blieb er eine der wichtigsten Pilgerstätten für tibetische Buddhisten. Zusammen mit dem Sommerpalast Norbulingka und dem Jokhang Tempel wurde der Potala Palast im Jahre 1994 zum UNESCO Welterbe erklärt.

Der riesige Palast erstreckt sich auf ungefähr 350 Meter mal 300 Meter, hat 13 Stockwerke und 999 Räumlichkeiten. Acht Dalai Lamas, beziehungsweise seine Reinkarnationen, haben hier ihre prunkvolle Grabstätte, allein für den fünften Dalai Lama wurden sagenhafte 3.700 Kilogramm Gold verarbeitet.

Der Potala Palast ist für den Besucher eine wahre, beinahe unerschöpfliche Schatzkammer. Unzählige Kostbarkeiten und kunstvoll verarbeitet Kulturgegenstände gibt es zu entdecken. An den Wänden hängen Gemälde aus Gold, Silber und Perlen. Annähernd tausend historische Tangkas zieren den Palast, das sind Rollbilder des tantrischen Buddhismus, die zur Meditation verwandt wurden, außerdem beherbergt der Palast wundervolle historische Schriften.
Das Kloster Drepung liegt zehn Kilometer westlich von Lhasa. Es gehörte zu den drei großen Staatsklöstern des früheren Tibet und war eines der bedeutendsten Klöster der sogenannten Gelug Schule, einer der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus. Drepung wurde im Jahre 1416 als Residenz für den Dalai Lama erbaut, erst später siedelte dieser in den Potala Palast über.

Vor 1959 war Drepung mit mehr als 10.000 Mönchen das größte Kloster in ganz Tibet, es besaß weitverzweigte Ländereien, unterteilt in 186 Landgüter. Von dieser Großartigkeit war nach der Kulturrevolution nichts mehr zu spüren, in den 1980er Jahre lebten dort noch zwanzig Mönche.
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Der Norbulingka Palast hat eine ähnliche Historie wie der Potala Palast. Er wurde ursprünglich als Sommerresidenz für den achten Dalai Lama geplant, aber erst zu Zeiten des 13. und 14. Religionsführers tatsächlich auch als solche genutzt. Fortwährende architektonische Veränderungen und Erweiterungen, teilweise Zerstörung und Wiederaufbau gehören zur Geschichte von Norbulingka.
 
Seit der Dalai Lama den Palast als Sommerresidenz nutzte, wurde der Potala als 'Winterpalast' bezeichnet. In einer großen Prozession zog der Dalai Lama mit seiner Gefolgschaft jedes Frühjahr von seiner Winterresidenz in den 'Juwelengarten', wie Norbulingka übersetzt heißt. Hier befand sich der 14. Dalai Lama im Jahre 1959, als die chinesische Armee Tibets Hauptstadt Lhasa angriff. Von Norbulingka rettete er sich durch eine nächtliche Flucht nach Indien. 3.000 Leibwächter geleiteten ihn dabei zu seinem Schutz vor den nahenden chinesischen Truppen.

Der Name geht sicherlich auf die herrlichen Parkanlagen zurück, die heute mit einer Fläche von 36 Hektar öffentlich zugänglich sind, neben dem Norbulingka Museum. Museum und Park stellen eine der attraktivsten Sehenswürdigkeiten Tibets dar. Zusammen mit dem Potala Palast zählt der Sommerpalast zum UNESCO Welterbe.
Der Park ist der höchstgelegene der Welt. Die Anlage gliedert sich in drei Teile, den Vorderhof, den Palast und den Waldteil. An fünf Stellen sind die weitläufigen Bauwerke verteilt, darunter eine Theaterbühne, auf der noch heute jeden Sommer tibetische Stücke aufgeführt werden.

Außerdem gibt es den Palast der kühlen Luft, das Bauwerk, welches als erstes entstand. Daneben kann man in den Parkanlagen der Norbulingka mehrere Hallen, Türme, heilende Quellen, einen kleinen Zoo und zahlreiche Pavillons besichtigen, beispielsweise den Pavillon des Drachenkönigs inmitten eines Sees.

Die weitläufige Parklandschaft birgt für den Besucher viele weitere Überraschungen, viele Meisterwerke der historischen Bildhauerkunst sind erhalten, aber auch überwältigende Gartenbaukunst und herrliche Architektur erfreuen das Auge. Insgesamt hat der Norbulingka dem geschichtsinteressierten Touristen mehr als 30.000 tibetische Kulturgegenstände zu bieten.
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Das drei Kilometer nördlich von Lhasa gelegene Sera Kloster ist das dritte der drei großen Staatsklöster des Gelug Ordens. Der Name bedeutet Wildrose oder Hagebutte.

Das Sera Kloster war ein Studienzentrum, zunächst für die Tantra Lehre, später für Philosophie. Bis 1959 gab es ungefähr 400 sogenannte lesende Mönche, die dort studierten. Insgesamt beherbergte das Sera Kloster jedoch bis zu 10.000 Mönche. Nach 1959 wurde das Kloster aufgelöst und als Kaserne benutzt.

Ein großer Teil der Gebäude wurde während der Kulturrevolution zerstört, jedoch in den 1980er Jahren durch die Chinesen renoviert. Der Klosterbetrieb wurde wieder aufgenommen, jedoch nicht die philosophische Fakultät.
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Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude. Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan. Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen. Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.

 Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut. Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.

Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.

Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
Im Westen der Stadt Shigatse, der zweitgrößten Stadt Tibets befindet sich der Sitz des Penchen Lama, nach dem Dalai Lama der zweithöchste Würdenträger im tibetischen Buddhismus, die rund 18 Hektar große Klosteranlage Trashilhünpo. 1447 wurde es vom 1. Dalai Lama Gendün Drub gegründet.Zudem gehört Trashilhünpo zu den wichtigsten Klosteruniversitäten der Gelug-Schule.
Während der chinesischen Kulturrevolution 1966 bis 1976 wurden zahlreiche Teile des Klosters beschädigt oder zerstört. Zudem inhaftierte und ermordete man Tausende von Mönchen, andere flohen ins Exil, erst in den 80er Jahren wurde die Religionsausübung wieder erlaubt und man begann das Kloster wieder aufzubauen. Seit 1961 gehört das auch als Tashi Lhunpo bezeichnete Kloster zu den Denkmälern der Volksrepublik China.
13. Tag Mount Everest
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Das Land Tibet ist ein autonomes Gebiet innerhalb der Volksrepublik China mit der Hauptstadt Lhasa. In der Übersetzung bedeutet das tibetische Wort 'Lhasa' auf deutsch 'Götterort'. Und Lhasa ist in der Tat ein göttlicher Ort, allein die Lage im Transhimalya Gebirge auf 3.600 Metern über dem Meeresspiegel ist außergewöhnlich. Die Stadt liegt im Tal des Flusses Kyi Chu, der südlich an ihrem Rande verläuft. Lhasa wurde rund um einen Tempel angesiedelt und hat durch den berühmten Potala Palast auch heute noch eine große religiöse Bedeutung für die Tibeter, hatte hier doch einst ihr spiritueller Führer, der Dalai Lama, seine Residenz.
Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Noch in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts lebten in der relativ kleinen Stadt Xining in Zentralchina nur etwa 50.000 Einwohner. Heute ist Xining ein modernes Industriezentrum, eine aufstrebende Metropole, Hauptstadt der chinesischen Provinz Qinghai und zudem Heimat von knapp zwei Millionen Menschen. Schon die nachts farbenfroh erstrahlende Skyline der Stadt mit ihren zahllosen Wolkenkratzern und Bürokomplexen verrät, dass die Stadt am Puls der Zeit ist.
Die kleine Stadt oder auch Großgemeinde Gyangze befindet sich im gleichnamigen Kreis im Tibet. Sie liegt an der sogenannten Freundschaftsautobahn, welche Katmandu in Nepal mit dem tibetischen Lhasa verbindet.
Die Hauptsehenswürdigkeit von Gyangze ist das Kloster Pelkhor Chöde, welche vor Jahrhunderten eine Bergfestung war und für sein Kumbum, dem größten Chörte Tibets bekannt ist. Das Gebäude verfügt über vier Stockwerke mit über einhundert Kapellen und mehr als zehntausend Wandbildern. Noch heute wohnen hier Mönche von insgesamt drei tibetischen Schulen des Buddhismus. Weiterhin liegt auf dem Festungsberg auf etwa halber Höhe ein altes Fort, welches zur Abwehr britischer Truppen diente.
Die zweitgrößte Stadt Tibets ist nach der Hauptstadt Lhasa die rund 90.000 Einwohner zählende Stadt Xigaze. Allerdings sind diese beiden auch die einzigen Städte in Tibet. Xigaze ist Hauptort des gleichnamigen Regierungsbezirks und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 3.650 km².
Bekannt ist die Stadt vor allem auf Grund der Tatsachen, dass sich hier das bedeutende Kloster Trashilhünpo, der Sitz den Penchen Lama befindet. Der Penchen Lama ist nach dem Dalai Lama die zweithöchste Autoritätsperson im tibetischen Buddhismus.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die wiederaufgebaute Festung Shigatse Dzong auch als Samdrubtse bekannt. Diese wurde 1950 zerstört aber von 2005 bis 2007 mit Hilfe von Spendengeldern rekonstruiert.
Wer bereits Rundreisen durch Tibet unternommen hat, weiß, dass man als Reisender nicht um Saga herumkommt. Möchten vielleicht auch Sie dem historischen Tibet und seiner atemberaubenden Vielfalt einen Besuch abstatten?

Saga ist ein Bereich im Südwesten der Stadt Xigazê in dem Autonomen Gebiet Tibet, das Teil der Volksrepublik China ist und rund drei Millionen Einwohner zählt. Saga selbst setzt sich aus einer Großgemeinde und sieben Gemeinden zusammen, die zusammengenommen über eine Einwohnerzahl von circa 11.400 verfügen.

Einer der ersten Ausländer, der über Saga berichtete, war der Engländer Cecil Rawling, der den Kreis im Jahr 1904 besuchte. Ihm zufolge galt Saga als eine der wichtigsten Etappen auf dem Weg nach Ngari, einem der am dünnsten besiedelten Gebiete Tibets.

Heutzutage besteht Saga als Garnisonsstadt der Volksbefreiungsarmee hauptsächlich aus Verwaltungsgebäuden, Militärbaracken, mehreren Hotels und einer Geschäftsstraße, auf der Reisende ihre Ausstattung sowie ihren Proviant aufstocken und eine Verschnaufpause einlegen können.
Im Süden Tibets, nur etwa 60 Kilometer vom legendären Mount Everest entfernt befindet sich das kleine Dorf Tingri Shekar. Zudem befindet sich die Ortschaft auch nur rund 50 Kilometer von der Grenze zu Nepal entfernt. Der doch sehr abgeschiedene Ort, zeigt größtenteils noch das ursprüngliche Tibet. Die Bewohner der Bergregion leben sehr einfach und bescheiden. Bei einem Besuch Tingri Shekars fühlt sich der Reisende fast etwas in der Zeit zurück versetzt.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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