Portugal Rundreise

Lissabon - weiße Stadt am Tejo

Tournummer 108073
Inklusive Flug
DERTOUR
  • 5-tägige Städtereise durch Lissabon
  • Lissabon umgibt der unwiderstehliche Charme vergangener Zeiten
  • Freuen Sie sich auf eine unvergessliche Zeit
ab 956 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Lissabon umgibt der unwiderstehliche Charme vergangener Zeiten. Prächtige Paläste und Klöster zeugen von kolonialem Glanz, pittoreske Gassen und Treppen, malerische Winkel und verträumte Plätze bezaubern den Besucher. Lassen
auch Sie sich vom Flair der traditionsreichen Stadt am Rio Tejo bezaubern!
1. Tag (Di) Willkommen in Lissabon
Flug nach Lissabon und Transfer zum Hotel Marquês de Pombal. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant erhalten Sie erste Informationen durch Ihre Reiseleitung. 4 Nächte in Lissabon. (A)

2. Tag (Mi) Azulejos und Elevador da Gloria
Nach dem Frühstück erkunden Sie die Stadt zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Lissabons Herz schlägt am Rossio, einst Schauplatz für öffentliche Ketzerverbrennungen und Stierkämpfe. Von hier aus durchstreifen Sie die rechtwinklig angelegten Straßenzüge der Unterstadt. Das Geschäftsviertel Baixa wurde nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 auf Initiative des Marquis de Pombal völlig neu wiederaufgebaut. Noch heute kann man an den Straßennamen erkennen, dass hier früher Handwerksbetriebe angesiedelt waren. In der Mitte der Baixa führt die Rua Augusta direkt nach Süden zum Tejo. Durch den imposanten Triumphbogen gelangen Sie auf den Praça do Comercio, wo einst der Königspalast stand; hier wurden die Staatsgäste pompös empfangen. Eine von Säulen begrenzte Marmortreppe führt noch heute hinab zum Tejo. Kontrast pur erleben Sie anschließend beim Streifzug durch die Alfama. Verwunschene Plätze und steile Treppen, kleine Läden und der Duft gegrillter Sardinen und frisch gewaschener Wäsche verleihen dem ältesten Viertel der Stadt einen ganz eigenen Charme. Das traditionelle Arbeiterviertel ist auch Heimat des Fado, des melancholischen Gesangs, der zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Vorbei an der Kathedrale Sé geht es hinauf bis zum Castelo Sao Jorge, von wo aus sich ein großartiges Panorama über die Stadt bietet. Zurück am Tejo fahren Sie mit dem Bus zum Museu do Azulejo, das einen interessanten Querschnitt durch die Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei liefert. Prunkstück ist das 35 Meter lange Azulejo-Panorama Lissabons vor dem Erdbeben. Zum Abschluss erwartet Sie ein besonderes Erlebnis: Mit dem Elevador da Gloria, einer der noch bestehenden Standseilbahnen Lissabons, fahren Sie in die Oberstadt Bairro Alto und genießen einen phantastischen Blick von der Aussichtsterrasse des Miradouro Sao Pedro de Alcantara. (F)
3. Tag (Do) Hieronymuskloster und Torre de Belém
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es quer durch die westlichen Stadtviertel nach Belém. Der Stadtteil und seine historischen Bauten gelten als Sinnbild für Portugals Glanz und Macht in der Vergangenheit. Auf Ihrem Rundgang kommen Sie an der Antiga Confeitaria de Belém vorbei, einem stadtbekannten, alten Café, dessen Räume mit schönen Azulejos geschmückt sind. Die in diesem Café hergestellten Pasteis de Belém sind für ihre Qualität bekannt, auch Ex-Kanzler Kohl hat früher davon genascht. Sie besuchen das Hieronymuskloster (UNESCO-Weltkulturerbe): es soll stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war. Es verkörpert die Macht und den Reichtum im goldenen Zeitalter der Entdeckungen und gilt als Symbol für die glorreiche Geschichte Portugals. Vasco da Gama trat am 8. Juli 1497 von hier aus seine Seereise nach Indien an. Der seinerzeit regierende König Manuel I. ließ aus Anlass der glücklichen Rückkehr der Seefahrer und um Macht und Ansehen Portugals zu demonstrieren, die Klosteranlage in Belém bauen. Am Ufer des Tejo bestaunen Sie das wuchtige Entdeckerdenkmal, das 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer errichtet wurde, und besuchen Lissabons verspieltes Wahrzeichen, den im manuelischen Stil errichteten Torre de Belém. Die Bastion, die wie ein Schiffsbug zur Flussseite vorspringt, lag einst auf einer Insel und bewachte die Hafeneinfahrt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Unser Tipp: Lassen Sie sich von der Straßenbahnlinie 28 durch die schönsten Viertel der Stadt schaukeln. (F)
4. Tag (Fr) Ausflug nach Sintra
Mit der S-Bahn verlassen Sie die Stadt und fahren ins 30 km außerhalb von Lissabon gelegene Sintra-Gebirge. Der bis zu 529 Meter emporragende Höhenzug - die Römer nannten ihn 'Berg des Mondes' - erstreckt sich bis zum Atlantik und hat seinen Ausläufer am Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt Europas. In knapp einer Stunde erreichen Sie Sintra (UNESCO-Weltkulturerbe), seit dem Mittelalter Sommerresidenz der portugiesischen Könige und des Adels. Schriftsteller wie Lord Byron, Eça de Queiroz oder Hans Christian Andersen haben ihre Begeisterung für Landschaft, Klima und Architektur Sintras literarisch festgehalten. Hoch über der Stadt thront der Palácio National de Sintra, der eine reizvolle Vielfalt an Baustilen aufweist, bekrönt vom Wahrzeichen Sintras, den konischen Riesenkaminen der Palastküche. Mit dem Bau des einstigen Königsschlosses wurde unter Dom Dinis (1261-1325) begonnen. Die Arbeiten wurden bis ins 16. Jh. fortgeführt. Die meisten Räume stammen aus der Zeit Manuels I., der einige Zeit von Sintra aus regierte, als die Pest in Lissabon wütete. Maurische Wohntraditionen spiegeln die um schattige Brunnenhöfe wie zufällig angeordneten Säle wider. Herausragend sind seine einzigartigen Kachelwände mit Jagd-, Ausflugs- und Picknickszenen. (F)
5. Tag (Sa) Ende der Rundreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F)

Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen. Maximalteilnehmerzahl: 25 Personen.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Zu den schier zahllosen und vielfältigen Sehenswürdigkeiten der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gehört auch das imposante Castelo de Sao Jorge, welches majestätisch auf einer Anhöhe über der Stadt thront. Diese einstige Festungsanlage wurde bereits vor dem 11. Jahrhundert von den Mauren errichtet und nach der Eroberung durch Alfons I. jahrhundertelang als Königsburg genutzt.

Die imposante Festungsanlage erstreckt sich auf rund 6.000 m² und besteht aus mehreren Türmen, zwei großen Plätzen, Wachposten und einem Burgraben.  Die Burg selbst wurde 1755 beim Erdbeben von Lissabon weitestgehend zerstört, weshalb heute nur noch die Ruinen besichtigt werden können. Besonders sehenswert ist hier auch das so genannte Spitzbogenhaus. Von der Aussichtplattform der Festung hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und den Fluss Tejo.
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In Belem, einem Stadtteil der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich das herausragende Hieronymus Kloster, in Portugal Mosteiro dos Jeronimos genannt. Es ist das bedeutendste Bauwerk der Manuelinik, welche eine portugiesische Variante der Spätgotik ist und auch einige Elemente der Renaissance aufweist. Entstanden ist dieser prunkvolle Architekturstil unter dem König Manuel I, welcher von 1495 bis 15212 über Portugal herrschte.

Das Hieronymus Kloster selbst wurde von Manuel I, kurz nachdem der berühmte portugiesische Seefahrer Vasco da Gama von seiner ersten Indienreise zurückkehrte, in Auftrag gegeben und im Jahre 1544 fertiggestellt. Dieser hat in dem imposanten Prachtbau auch seine letzte Ruhestätte gefunden, ebenso wie Fernando Pessoa, Luis de Camoes und zahlreiche portugiesische Könige. Neben den Gräbern beheimatet das Mosteiro dos Jeronimus aber auch ein Marinemuseum sowie das Archäologische Museum.

Vor dem rund 300 Meter langen Prachtbau erstreckt sich ein großzügig angelegter Park, welcher die reichverzierte Kalksteinfassade voll zur Geltung kommen lässt. Und auch von Innen ist der Prachtbau einfach überwältigend. Zudem wurde das Kloster 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Name geht auf den Orden des Heilligen Hieronymus  zurück, welcher hier bis 1834 untergebracht war.
Im Stadtteil Belem der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, das Padrao dos Descobrimentos, zu Deutsch das Denkmal der Entdeckungen. Dieses wurde im Jahre 1960 zum 500. Todestag Heinrich des Seefahrers, zur Zeit des Salazar-Regimes fertiggestellt. Das weiße Meisterwerk am Ufer des Tejo soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt dazu 33 wichtige Personen dieser Zeit.

Dazu gehören beispielsweise Heinrich der Seefahrer, Vasco da Gama, Ferdinand Magellan, Bartolomeu Diaz und Alfons V. Alle 33 Figuren blicken auf den Tejo. Auf dem Boden vor dem Eingang erstreckt sich eine Windrose aus Mosaiksteinen mit einem Durchmesser von 50 Metern. Diese war ein Geschenk der Republik Südafrika. Die majestätische Windrose trägt in ihrem Zentrum eine Weltkarte auf der die Routen der portugiesischen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts eingetragen sind.

Mit Hilfe eines Lifts gelangt man auch auf die Spitze des imposanten Monuments. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf den Tejo, sowie über den Stadtteil Belem mit seinen zahlreichen eindrucksvollen Bauwerken wie dem Mosteiro dos Jeronimos (Hieronymus Kloster), der Ponte 25 de Abril und dem Torre de Belem.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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An der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel, im äußersten Südwesten Europas liegt das bezaubernde Lissabon, die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt Portugals. Sie befindet sich an einer Bucht, bei der der Fluss Tejo, der längste Fluss der Iberischen Halbinsel, in den Atlantik mündet. Schon zur Zeit des Römischen Kaiserreiches war die Stadt ein bedeutender Handelshafen.

Entsprechend der langen und wechselvollen Geschichte Lissabons beheimatet die Stadt auch zahlreiche imposante Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Catedral Sé Patriarcal, das Palacio de Sao Bento, das Ozeanarium im Parque das Nacoes oder der Park Jardim Estrela. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind allerding die UNESCO Weltkulturerbestätten Torre de Belem und Mosteiro dos Jeronimos.
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Jedes Jahr zieht es Tausende Reisende aus aller Herren Länder in den kleinen 33.000 Einwohner zählenden Küstenort Sintra, etwa 25 Kilometer westlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Der Grund dafür sind die hier befindlichen, größtenteils Jahrhunderte alten Paläste, die 1995 als Kulturlandschaft Sintra von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden.

Dazu gehören unter anderem der Palacio Nacional de Sintra, welcher auch Paco Real oder Palacio da Vila genannt wird sowie das Convento dos Capuchos, der Palacio Nacional de Pena oder auch das Castelo dos Mouros. Letzteres ist von den Mauren bereits vor dem 11. Jahrhundert errichtet worden. 1154 erhielt Sintra das Stadtrecht.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Portugal (PT)
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Portugal
Bezaubernde Küstenstädte, beeindruckende Landschaften, mondäne Seebäder und die atemberaubende Hauptstadt Lissabon. All das ist Portugal.

Das Land im Westen der iberischen Halbinsel ist ein ideales Reiseziel für alle die es etwas spezieller und ausgefallener mögen.

Im Süden Portugals bietet die Algarve alles was das Urlauberherz begehrt: herrliche Küsten mit bizarren Felsformationen, traumhafte Sandstrände, azurblaues Wasser und eindrucksvolle Landschaften. Dazu bieten die vielen malerischen Ortschaften neben Erholung auch einen hervorragenden Einblick in die Geschichte und Kultur des Landes.

Die gelungene Kombination aus Tradition und Moderne bietet Ihnen die portugiesische Hauptstadt Lissabon.
Sie wurde „auf 7 Hügeln“ an der Mündung des Tejo errichtet und zieht ihre Besucher mit Highlights wie dem Castelo de Sao Jorge, dem Torre de Belem, dem Mosteiro dos Jeronimos oder dem Bairro Alto in ihren Bann.

Im Norden des Landes wartet die bezaubernde Küstenstadt Porto auf ihren Besuch. Zudem lädt das Douro-Tal zum Wandern ein. Überhaupt lässt es sich in vielen Gebieten Portugals ganz besonders gut wandern.
Neben den vielfältigen  Landschften und den lebendigen Orten auf dem Festland bietet das Land auch einige faszinierende Inseln, wie Madeira, welche ein wahres Erlebnis für die Sinne ist. Hier verbinden sich tiefgrüner Urwald und atemberaubende Steilküsten zu einem außergewöhnlichen Schauspiel.

Und wenn man von Portugals Inseln spricht müssen auch die Azoren erwähnt werden. Die neun Inseln im Atlantischen Ozean sind eine ganz eigene Welt mit heißen Quellen, dampfenden Geysiren, mächtigen, erloschenen Vulkanen, Kraterseen und einer exotischen Vegetation.

Um die vielen Gesichter Portugals kennenzulernen empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der traumhaften Strände, der bizarren Küsten und bezaubernden Landschaften.

Beste Reisezeit:
Es empfiehlt sich eine Reise nach Portugal in den Monaten März bis Oktober durchzuführen. Madeira und die Azoren erwarten Sie das ganze Jahr mit Urlaubswetter.
 
Klima:
Es herrschen Atlantik- und Mittelmeerklima. Auf den Azoren dominiert ein gemäßigtes Klima, auf Madeira ist es subtropisch.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/portugalsicherheit/210900

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 55 Minuten (nonstop)

Ortszeit:
MEZ -1h (Azoren: MEZ -2h, Madeira: MEZ)

Gut zu wissen:
Pünktlichkeit wird in Portugal kein hoher wert beigemessen. Verspätungen unter einer halben Stunde sind normal.

Portugiesen haben den Ruf die schlechtesten Autofahrer in Europa zu sein. Somit ist Vorsicht geboten, wenn sie in Portugal mit dem Auto unterwegs sind.


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