Indien Rundreise

Rajasthan - Land der Könige

Tournummer 95307
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
DERTOUR
  • 11-tägige Studienreise durch Indien
  • Schillernde Maharadscha-Palästen & Hinduistische Tempeln
  • Indiens farbenprächtiger Wüstenstaat
auf Anfrage
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Reiseverlauf

Rajasthan - Indiens farbenprächtiger Wüstenstaat lockt mit schillernden Maharadscha-Palästen, hinduistischen Tempeln und Rajputen-Festungen. Neben dem Taj Mahal unterstreichen exotische Städte wie Jaipur und Udaipur sowie der Besuch im Ranthambore-Nationalpark die Vielfältigkeit Indiens.
1. Tag (Donnerstag): Anreise nach Indien
Flug nach Delhi. Bei Anreise mit Lufthansa erfolgt der Transfer passend zur Ankunft kurz nach Mitternacht am Morgen des Folgetages. 2 Nächte in Delhi.
2. Tag (Freitag): Alt- und Neu-Delhi
Nach dem Frühstück besichtigen Sie das traditionelle Alt-Delhi mit der Freitagsmoschee Jama Masjid, der größten Indiens. Anschließend besuchen Sie das Grabmal von Humayun (UNESCO-Weltkulturerbe). Dieses Mausoleum ist eines der schönsten Beispiele eines Gartengrabes. Weiter geht es zum Qutub Minar-Komplex (UNESCO-Weltkulturerbe), dem ersten bedeutsamen islamischen Bauwerk auf indischem Boden. Über die Prachtstraße Rajpath erreichen Sie das India Gate, eine Bogenkonstruktion zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg. (F)
3. Tag (Samstag): Pushkar - Pilgerort am Rande der Wüste
Frühmorgens Transfer zum Bahnhof. Es folgt eine etwa 6-stündige Bahnfahrt nach Ajmer. Weiterfahrt nach Pushkar - Schauplatz des alljährlich zum Vollmondfest im Herbst stattfindenden Pushkar-Festes. Aus ganz Rajasthan pilgern Gläubige zum Tempel des Gottes Brahma, um religiöse Riten zu zelebrieren. 400 Tempel und 52 Badeghats liegen rund um den See. Sie besuchen den Brahma- Tempel und die Badeghats am See. Nach der Besichtigung fahren Sie nach Bijaynagar. Sie wohnen im Bijay Niwas Palace Hotel, einem reizvollen Boutiquehotel, dessen Interieur mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. 1 Nacht in Bijaynagar. Ca. 90 km/ca. 2 Std. (F, A)
4. Tag (Sonntag): Die Dörfer der Bishnoi
Vormittags unternehmen Sie einen Ausflug zu den nahegelegenen Dörfern der Bishnoi. Die Bishnoi sind eine religiöse Gemeinschaft, die sich seit über 500 Jahren dem Schutz allen Lebens verschrieben haben und nach 29 ökologischen und spirituellen Geboten leben. Bei Ihrem Besuch können Sie viel über die Lebensweise der Bishnoi und das ländliche Rajasthan lernen. Am Abend erreichen Sie die idyllisch zwischen Hügeln und Seen gelegene Palaststadt Udaipur, die heute noch zu den malerischsten Städten Nordindiens zählt. 2 Nächte in Udaipur. Ca. 290 km/ca. 6 Std. (F, A)
5. Tag (Montag): Die Palaststadt Udaipur
Nach dem Frühstück besichtigen Sie den Stadtpalast. Erbaut im Jahre 1570 und durch zahlreiche Ausbauten im 17. und 18. Jahrhundert erweitert, gehört er heute zu den größten Palästen der Welt. Noch heute dient er in Teilen als Residenz des Maharadschas. Anschließend erkunden Sie den Sahelion Ki Bari, den sogenannten Frauengarten. Nach einem Altstadtbummel über den quirligen Bazar, in dem Sie den Spuren von James Bond in 'Octopussy" folgen können, unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Lake Pichola (abhängig vom Wasserstand). Der idyllische Pichola-See bildet einen wunderbaren Rahmen für die majestätischen Bauten des Stadtpalastes sowie die Havelis, Ghats und Tempeltürme, die sein Ostufer säumen. (F, A)
6. Tag (Dienstag): Über Chittaurgarh in die Rosarote Stadt Jaipur
Auf dem Weg nach Jaipur besuchen Sie Chittaurgarh Fort, eine der ältesten Festungen Rajasthans. Nirgendwo sonst ist der Stolz und der Heldenmut der Rajputen offensichtlicher als hier. So soll das Fort dreimal zerstört worden sein. Tausende zurückgebliebener Frauen und Kinder sollen kollektiven Selbstmord begangen haben, um nicht ihren Feinden in die Hände zu fallen. Ihr heutiges Ziel ist Jaipur, die Hauptstadt Rajasthans. Jaipur wurde im 19. Jahrhundert zu Ehren eines britischen Staatsbesuches rot bemalt und erhielt seitdem den Beinamen 'Rosarote Stadt". 2 Nächte in Jaipur. Ca. 400 km/ca. 6 Std. (F, A)
7. Tag (Mittwoch): Fort Amber und der Palast der Winde
Vormittags erreichen Sie nach kurzer Fahrt das Fort Amber, eine der prachtvollsten Festungen Rajasthans. Mit geländegängigen Fahrzeugen gelangen Sie zur Festung hinauf. Von den Galerien der reich verzierten Säle hat man einen weiten Blick auf die Aravalli-Bergkette. Nachmittags besuchen Sie in Jaipur den prächtigen Stadtpalast der ehemaligen Herrscher, in dem bis vor kurzem der letzte Maharadscha von Jaipur residierte, und das berühmte Observatorium Jantar Mantar. Weiterhin bewundern Sie den Palast der Winde (Hawa Mahal) mit seiner eindrucksvollen Fassade. Durch die rosafarbenen Sandsteinfenster konnten die Damen des Hofes das städtische Leben beobachten. (F, A)
8. Tag (Donnerstag): Safari im Ranthambore-Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren Sie zum Ranthambore-Nationalpark. Das einstige Jagdrevier der Maharadschas von Jaipur ist weltberühmt für seine Tiger. Neben etwa 20 Tigern beheimatet es u.a. Sambars, Nilgai-Antilopen, Axis-Hirsche und die seltene indische Chinkaka-Gazelle. Unter Leitung eines erfahrenen Wildhüters unternehmen Sie nachmittags eine Pirschfahrt mit einem Canter, einem offenen Geländebus. 1 Nacht in Ranthambore. Ca. 130 km/ca. 3 Std. (F, M, A)
9. Tag (Freitag): Verlassene Traumstadt Fatehpur Sikri
Nach einer weiteren Safari bei Sonnenaufgang stärken Sie sich bei einem Frühstück im Hotel, bevor Sie Ihre Reise in Richtung Agra fortsetzen. Ein Abstecher bringt Sie in die Region Dausa nach Abhaneri, das für seine Stufenbrunnen, die sogenannten 'Baoris", bekannt ist. Der berühmteste unter ihnen, der Chand Baori, ist einer der tiefsten und größten Stufenbrunnen Indiens. Über 3.500 symetrisch angeordnete Stufen führen 13 Etagen hinab bis 30 Meter tief in die Erde. Seine Wände sind mit wundervollen Steinmetzarbeiten verziert. Anschließend besuchen Sie die verlassene Stadt Fatehpur Sikri (UNESCO-Weltkulturerbe). Der Traumstadt Akbars mit ihrer erhabenen Moschee und weitläufigen Hofanlagen war nur ein kurzer Augenblick des Ruhmes vergönnt. Allerdings sind die roten Sandsteinhäuser der ehemaligen Herrscherfamilie wieder so gut restauriert worden, dass man denken könnte, die Stadt sei erst gestern verlassen worden. Am späten Nachmittag Ankunft in Agra. 1 Nacht in Agra. Ca. 240 km/ca. 5 Std. (F, A)
10. Tag (Samstag): Das Taj Mahal - Bauwerk einer unsterblichen Liebe
Heute heißt es früh aufstehen! Noch vor dem Frühstück erleben Sie einen unvergesslichen Sonnenaufgang am Taj Mahal (UNESCO-Weltkulturerbe). Seit über zwei Jahrhunderten haben Reisende und Dichter Lobeshymnen auf das Taj Mahal gesungen, dessen Silhouette als Synonym für ganz Indien gilt. Der Tod seiner geliebten Frau Mumtaz bewog Shah Jahan, am Ufer des Yamuna ein Mausoleum von beispielloser Schönheit zu errichten. Fleckenloser weißer Marmor sowie ausgewählte Edel- und Halbedelsteine wurden verwendet. Nach dem Frühstück besuchen Sie das Rote Fort (UNESCO-Weltkulturerbe). Weil sich der Moghul-Herrscher Akbar in Dehli nicht mehr sicher fühlte, ließ er sich im 16. Jahrhundert in Agra eine neue Festung bauen. Die Nachfolger Akbars erweiterten den Bau zu einem prächtigen Palast. Anschließend Fahrt nach Delhi. Je nach Flugzeit Tageszimmer bis zur Abreise oder 1 Nacht in Delhi. Am späten Abend Transfer zum Flughafen für die Abflüge der Lufthansa am Folgetag. Ca. 200 km/ca. 5 Std. (F)
11. Tag (Sonntag): Abschied von Rajasthan
Ende der Rundreise. Rückflug nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Das Indian Gate wird offiziell „All India War Memorial“ genannt und befindet sich in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi. Dabei handelt es sich um einen 42 Meter hohen Bogen, welcher 1921 von dem Engländer Edwin Lutyens entworfen wurde. Der Architekt ließ sich dabei von dem in Paris stehenden Arc de Triomphe inspirieren.

Das Bauwerk wurde zu Ehren der im ersten Weltkrieg für das britische Empire gefallenen aus Britisch-Indien stammenden Soldaten errichtet. So findet man die Namen von 90.000 indischen und britischen Kriegstoten im Indian Gate eingraviert. Zudem wird mit dem Denkmal auch 3000, 1919 im Krieg in Afghanistan gefallenen Soldaten und den Toten des Bangladesch-Krieges 1971 gedacht.
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Die größte und für viele auch beeindruckendste Moschee Indiens ist die Jama Masjid in Delhi, auch „Freitagsmoschee“ oder „Moschee die auf die Welt blickt“ genannt. Sie wurde auf Befehl des Großmoguls Shah Jahan zwischen 1650 bis 1656 erbaut, an ihrer Entstehung wirkten rund 5000 Handwerker mit. Allein der Hof der Moschee ist 90 Meter lang und bietet so Platz für rund 20.000 Gläubige. Die Gebetshalle wird von 260 Säulen gesäumt und ist gen Westen Richtung Mekka ausgerichtet. Das imposante Bauwerk befindet sich auf einer neun Meter hohen Erhebung im Zentrum der Altstadt Delhis, welche von Shah Jahan, Shahjahanabad genannt wurde und bis heute so heißt.

Die Moschee Jama Masjid ist dabei nicht nur die größte Moschee Indiens sondern auch eine der größten weltweit. Dieses architektonische Meisterwerk, welches größtenteils aus Sandstein und Marmor gefertigt wurde, gehört ganz ohne Zweifel zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Millionenmetropole Delhi und ihr Besuch darf bei einer Erkundung der Stadt in keinem Fall fehlen.
Seit 1993 ist Qutb Minar oder Kutab Minar von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Das Minarett ist ein 71 Meter hoher Sandsteinturm und das größte Indiens. Mit dem Bau wurde höchst wahrscheinlich um 1200 begonnen. Das Minarett dient den Gebetsrufern an einer Moschee als erhöhter Standpunkt, um die Gläubigen zum Gebet zu rufen. Im Muslimischen Glauben wird von Minaretten aus fünfmal pro Tag zum Gebet zu rufen. Daneben dienten Minarette auch als Wachturm und Orientierungspunkte für Karawanen. Das Qutb Minar  ist nach zahlreichen Erdbeben und zeitbedingten Schäden inzwischen allerdings nicht mehr begehbar, stellt allerdings eine touristische Attraktion dar.
Rund 15.000 Einwohner leben in dem kleinen Örtchen Pushkar im nordindischen Bundesstaat Rajasthan. Doch trotz seiner geringen Größe ist dieser Ort sehr bedeutend, sowohl für gläubige Hindus als auch für Touristen aus aller Welt. In der Stadt befindet sich nämlich der Brahma-Tempel, ein ebenso wichtiger wie eindrucksvoller Tempel.

Das im 14. Jahrhundert errichtete Bauwerk ist der einzige Brahma-Tempel in ganz Indien, der Legende nach ist es auch der einzige Ort auf der Welt an dem sich der Gott Brahma manifestieren konnte. Entsprechend groß sind die Besucherzahlen. Und dennoch kann man als Besucher in Pushkar Ruhe und Erholung finden, beispielsweise an den heiligen Seen, welche Mittelpunkt der Stadt sind.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Indiens gehört neben Attraktionen wie dem Taj Mahal, dem Goldenen Tempel oder dem Palast der Winde ganz klar das Rote Fort in der indischen Hauptstadt Delhi. Seinen Namen erhielt diese eindrucksvolle Festungsanlage auf Grund der charakteristischen roten Farbe des zum Bau verwendeten Sandsteins. Zwischen 1639 und 1648, zur Zeit des Mogulreiches, wurde die riesige und imposante Palast- und Festungsanlage für den Mogulkaiser Shah Jahan errichtet. Im Jahre 2007 dann ernannte die UNESCO dieses architektonische Meisterwerk zum Weltkulturerbe.

Nicht nur von außen ist das Rote Fort unglaublich beeindruckend, auch im Inneren versetzt es seine Besucher ins Staunen, hier befinden sich nämlich so sagenhafte Bauwerke wie das Trommelhaus, die Perlenmoschee und das Khas Mahal. Letzteres waren die Privatgemächer des einstigen Mogulkaisers und sind entsprechend prächtig verziert. Ganz im Süden befindet sich außerdem das Mumtaz Mahal, der sogenannte „Palast der Juwelen“, dieser beheimatet mittlerweile aber längst keine Juwelen mehr sondern ein archäologisches Museum. Leider ist heute längst nicht mehr alles vom einstigen Roten Fort vorhanden. Denn die Briten zerstörten ab 1858 einen Teil der mächtigen Anlage um dort ihre Kasernen zu errichten. Dennoch ist ein Besuch des Roten Forts dringend zu empfehlen und bei einer Indienrundreise oder Stadtbesichtigung von Delhi einfach Pflicht, nicht nur wegen der historischen Wichtigkeit des Bauwerkes, sondern auch wegen der umwerfenden Schönheit.
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Amber Fort ist eine riesige Festung und war über sechs Jahrhunderte lang die Hauptstadt von Kachchawaha, bevor dann Jaipur zur Hauptstadt Rajasthans ernannt wurde. Auf der Festung waren im 16. Jahrhundert mehrere Herrscher anzutreffen, der wohl bekannteste war Raja Man Singh, aber auch Raja Jai Sing I und II. Amber Fort ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten von Jaipur, die man unbedingt besichtigen sollte, wenn man sich in dieser Stadt aufhält. Deshalb ist zu empfehlen, bei einer Rundreise mehrere Tage in Jaipur zu verbringen, weil man in dieser Stadt viele Orte zu besuchen hat, die interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten haben. Amber Fort befindet sich ungefähr elf Kilometer nördlich der Stadt Jaipur. Man findet eine Palastanlage, die auf einem Bergrücken steht und  die von den Touristen besichtigt werden kann. Die Festung ist ein imposanter Bau und für eine Vergangenheit sehr gut erhalten, es sind kaum Beschädigungen zu beklagen, so dass Amber Fort nahezu so anzutreffen ist, wie es in Wirklichkeit einmal war. Er wurde im Mogul- und Hindustil erbaut, es wurden die Materialien von rotem Sandstein und weißem Marmor verwendet. In dem man auch zusätzlich ein kleines Museum des Militärs besichtigen kann. Unter vielen anderen Gegenständen sollte man sich auf die Kanone auf Rädern achten, da diese Kanone die größte Kanone der Welt sein solle. Zu der Festung von Amber Fort gehört zu dem ein kleiner Tempel, dem man den Namen Kali-Tempel gegeben hatte, dies zu Ehren der Göttin Kali, die damals als Schutz für viele Schlachten galt und der man mit dem Tempel für Siege danken wollte. Die riesigen Eingangstüren des Tempels sind aus Silber, ebenfalls hängt darin ein Bild der Göttin Kali. Die Festung ist mit einer hohen Mauer umgeben, die früher als Schutz gegen Eindringlinge diente, von der aus man sehen konnte, wer zur Festung hinauf kam.
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Der Begriff Jantar Mantar bedeutet übersetzt „Magisches Gerät“ und bezeichnet 5 historisch astronomische Sternwarten, welche der Maharaja Jai Singh II. zwischen 1724 und 1734 in den Städten Delhi, Ujjain, Jaipur, Varanasi und Mathura errichten ließ. Die größte und bekannteste von ihnen ist jene in Jaipur. Diese besteht aus 14 nach astronomischen Aspekten aufgebauten Konstruktionen. Die Anlage diente unter anderem der Zeitmessung, der Beobachtung der Planetenbahnen, der Voraussage einer Sonnenfinsternis oder Bestimmung von astronomischen Höhen. Das größte der 14 Bauwerke welche zum Jantar Mantar in Jaipur gehören, ist das Samrat Jantar, hierbei handelt es sich um eine Sonnenuhr, welche eine Höhe von 30 Metern erreicht.
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Der Palast der Winde, oder auch Hawa Mahal ist ein weltbekanntes Wahrzeichen von Indien. Er ist sehr speziell und aufwendig gebaut worden und steht in der Altstadt von Jaipur. Gleichzeitig ist er ein architektonisches Highlight der Stadt Jaipur, das täglich viele Touristen anzieht. Dieser fünfstöckige Palast wurde im Jahre 1799 erbaut, es gibt unzählige kleine Erker, er wurde aus rosafarbenem Sandstein erstellt. Ursprünglich wurde er dazu gebaut, um den Hofdamen die Gelegenheit zu bieten, am Stadtleben teilzunehmen. Damit man sie nicht in der Öffentlichkeit sah, konnten sie sich im Palast aufhalten und aus den zahlreichen Fenstern sehen. Je nach dem in welchem Stockwerk man sich aufhielt konnte man über die ganze Stadt sehen oder das Treiben in den Gassen der Altstadt von Oben genießen. Der Eingang zum Palast der Winde ist etwas versteckt. Heute ist dieser Palast den Touristen zugänglich. Es wird zwar Eintritt verlangt, der es sich aber in jedem Fall lohnt zu bezahlen. So bekommt man das Treiben der Straßen mit, sieht beispielsweise Schlangenbeschwörer oder auch Kameltreiber.  So gehört ein Besuch des Hawa Mahal unbedingt dazu, wenn man sich in der Stadt Jaipur aufhält. Der Palast ist täglich geöffnet. Eine Besonderheit zu dem Palast ist die, dass es einen Roman mit dem Titel „Der Palast der Winde“ gibt. Dieser wurde von Mary M. Kaye, im Jahre 1978, geschrieben, es heißt, dass der Roman nicht auf der Realität aufgebaut wurde und nur Einzelteile der Geschichte aufgezeigt würden. Es wurden von dem Buch über 15 Millionen Exemplare verkauft. Der Roman spielt im 19. Jahrhundert statt und erzählt eine Handlung von Liebe, Abenteuer und Krieg. Neben dem Roman wurde die Geschichte auch verfilmt und ebenfalls wurde im Jahre 2005 ein Musical mit dem Inhalt des Romans aufgeführt. Hat man den Palast besucht, liest man vielleicht auch den Roman.
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Der Ranthambore Nationalpark in Indien bietet vielen Tieren einen angemessenen Lebensraum. Er erstreckt sich über eine Größe von etwa 1335 Quadratkilometern und ist gerade für die wohl letzten freilaufenden Tiger Indiens wie geschaffen. Wenig scheue Bengaltiger, die hier unter Schutz stehen, und andere Raubkatzenarten leben ganz friedlich nebeneinander. Der in vier Zonen eingeteilte Ranthambore Nationalpark hat eine hügelige, aber grüne Landschaft mit kleinen Seen und Flüssen. Auf geführten Touren können auch Krokodile, Affen und viele andere Tierarten beobachtet werden. Mehr als 280 verschiedene Arten von Vögeln können im Ranthambore Nationalpark von dem auf einem Hügel gelegenem Ranthambore Fort beobachtet werden.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Indiens gehört neben Attraktionen wie dem Taj Mahal, dem Goldenen Tempel oder dem Palast der Winde ganz klar das Rote Fort in der indischen Hauptstadt Delhi. Seinen Namen erhielt diese eindrucksvolle Festungsanlage auf Grund der charakteristischen roten Farbe des zum Bau verwendeten Sandsteins. Zwischen 1639 und 1648, zur Zeit des Mogulreiches, wurde die riesige und imposante Palast- und Festungsanlage für den Mogulkaiser Shah Jahan errichtet. Im Jahre 2007 dann ernannte die UNESCO dieses architektonische Meisterwerk zum Weltkulturerbe.

Nicht nur von außen ist das Rote Fort unglaublich beeindruckend, auch im Inneren versetzt es seine Besucher ins Staunen, hier befinden sich nämlich so sagenhafte Bauwerke wie das Trommelhaus, die Perlenmoschee und das Khas Mahal. Letzteres waren die Privatgemächer des einstigen Mogulkaisers und sind entsprechend prächtig verziert. Ganz im Süden befindet sich außerdem das Mumtaz Mahal, der sogenannte „Palast der Juwelen“, dieser beheimatet mittlerweile aber längst keine Juwelen mehr sondern ein archäologisches Museum. Leider ist heute längst nicht mehr alles vom einstigen Roten Fort vorhanden. Denn die Briten zerstörten ab 1858 einen Teil der mächtigen Anlage um dort ihre Kasernen zu errichten. Dennoch ist ein Besuch des Roten Forts dringend zu empfehlen und bei einer Indienrundreise oder Stadtbesichtigung von Delhi einfach Pflicht, nicht nur wegen der historischen Wichtigkeit des Bauwerkes, sondern auch wegen der umwerfenden Schönheit.
Shah Jahan, der „König der Welt“ regierte als Großmogul zwischen 1627 und 1658 in Indien. Schon in jungen Jahren war seine Laufbahn vorbestimmt. 1631 erfuhr sein Leben einen tiefen Einschnitt, seine Lieblingsfrau verstarb nach einer schweren Geburt. Daraufhin ließ er in Agra ein riesiges Grabmal erbauen. Das Taj Mahal.

Als er selbst verstarb, wurde er neben seiner Frau beigesetzt. Das Shah Jahan Mausoleum, das Taj Mahal, gilt heute als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Indiens. Seit 1983 wurde das Grabmal von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen. Perfekte Harmonien und eine beeindruckende Architektur machen die Grabanlage zu einem bedeutenden Vertreter des Mogulstils.
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Der Taj Mahal ist die absolut bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens. Auf Deutsch bedeutet Taj Mahal „Krone des Ortes“. Es ist ein riesiger Palast, der eine Höhe von 58 Meter und eine Breite von 56 Meter aufweist. Der Taj Mahal steht in Agra, das Spezielle an dem gesamten Palast ist, dass dieser auf einer einzigen Marmorplatte mit einer Größe von 100x100 Meter steht. Zusätzlich gehört zu dem Palast ein herrlicher Garten von rund achtzehn Hektaren. Für den Bau des Taj Mahal benötigte man 17 Jahre, damit begonnen wurde im Jahre 1631. Für den Bau des weißen Palastes, wie der Taj Mahal auch genannt wird, waren über 20.000 Handwerker zuständig und verschiedene Architekten. Um das Hauptgebäude herum wurden zudem vier Minarette errichtet, das Interessante dabei ist, dass diese nicht gerade stehen, sondern sich ein wenig vom Palast wegbeugen. Dies sollte dazu dienen, dass bei möglichen Erdbeben die Minarette nicht auf den Taj Mahal fallen würden.  Über den Taj Mahal existieren viele Geschichten, die aber noch lange nicht alle bewiesen sind, so zum Beispiel sagt eine, dass Teile des Palastes in England auf einer Auktion versteigert werden sollten. Im Jahre 2004 organisierte die Regierung von dem Bundesstaat Uttar Pradesch eine große Feier anlässlich der 350-Jahre-Feier des Taj Mahal. Die Feierlichkeiten erstreckten sich über längere Zeit, es wurden verschiedene Anlässe durchgeführt. Dass aber der Palast geschont werden konnte, weil es doch immer sehr viele Besucher anzog, wurden die Anlässe etwas entfernt zum Taj Mahal ausgerichtet. Das Gebäude und der Garten mussten vor einigen Jahren restauriert werden, die mehrere Jahre lang dauerte. Die Fassade begann unter den Umwelteinflüssen zu leiden und bekam Verfärbungen. Dem will man dringend entgegenwirken und lässt aus diesem Grund die Autos und Reisebusse nicht mehr direkt zum Taj Mahal fahren. Es wurde dafür ein etwa 2 km entfernter Parkplatz erstellt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Delhi – eine jahrtausendelange Geschichte und schillernde Persönlichkeiten machen die Region zu einem farbenprächtigen und imposanten Areal. Die Hauptstadt Indiens beeindruckt durch seine Bewohner, seine Sehenswürdigkeiten und Kulissen, die ganz und gar einzigartig sind. Die Geschichte Delhis reicht hierbei weit in die Vergangenheit zurück. Neueste Forschungen bestätigten, dass Delhi unter dem Namen Indraphrastra bereits 1200 v.Chr. gegründet wurde. Die Geburt des modernen Delhi wird mit 736 n. Chr. datiert. Auf dem heutigen Stadtgebiet Delhis wurden im Laufe der Jahre mehr als sieben Städte gegründet. Seit 1911 ist Delhi die Hauptstadt Indiens. In der Metropole vereinen sich Kulturzentrum und wichtiger Verkehrsknoten zu einer nie schlafenden, immer aktiven und prosperierenden Stadt . Zudem ist Delhi Indiens Wirtschaftszentrum Nummer eins und damit wichtigste Handelsregion in Indien. Universitäten, Museen, Theater – Delhi bietet vieles und lockt damit alljährlich tausende Touristen ind die Hauptstadt Indiens. Daneben ist Delhi auch wichtiger Knotenpunkt für viele Studenten. Fünf der wichtigsten Universitäten Indiens sind in Delhi angesiedelt, sodass es auch als Bildungszentrum fungiert.
Neben dem Tourismus spielt die Wirtschaft eine große Rolle. Vor allem die Textil- und Elektronikindustrie, sowie die Herstellung von Kraftfahrzeugen haben Indien zu wirtschaftlicher Prosperität verholfen. Im Bereich des Kunsthandwerks vermitteln traditionelle Arbeiten einen Eindruck von Indiens kulturellem Erbe. Auch die umliegenden Landschaften werden in Delhi wirtschaftlich genutzt, die Landschaft floriert. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist Delhis Infrastruktur ausgebaut, um sowohl nationalen wie auch internationalen Ansprüchen zu genügen. Allerdings: Die öffentlichen Verkehrsmittel reichen nicht aus, um den ständig steigenden Einwohnerzahlen gerecht zu werden. Zudem: Die rund um Delhi entstehenden Städte wachsen zu schnell, als dass sie optimal in Delhis Verkehrsnetz integriert werden können.
Klimatisch sind in Delhi Extreme zu finden. In heißen Zeiten kann in Delhi die 50Grad-Marke durchaus geknackt werden, zu Monsunzeiten herrscht Starkregen. Im Tourismus hat sich eine Reisezeit zwischen November und April als günstig erwiesen.
Pushkar ist ein kleiner, sehr bekannter Wallfahrtsort mit 400 Tempeln in der Provinz Rajasthan. Der wichtigste Tempel ist der heilige Brahma- Tempel. Er ist zugleich auch die schönste Sehenswürdigkeit der Stadt. Einmal im Jahr findet in Pushkar der berühmte Viehmarkt, als Mela bekannt, statt. Dann wird Pushkar zu einem großen Rummelplatz. Der Handel mit Kamelen, Dromedars, Pferden und Rindern sind die Hauptattraktion. Touristen aus aller Welt kommen nach Pushkar um einmal bei diesem bunten Treiben hautnah dabei zu sein. Neben dem Beten gehört das Baden im heiligen Pushkarsee drei Tage vor Vollmond zu den wichtigsten Anliegen der Pilger und Händler.
Etwa 130 Kilometer von der Stadt Jaipur entfernt, im Zentrum des indischen Bundesstaates Rajasthan befindet sich die Stadt Ajmer. Sie beheimatet neben ihren rund 485.000 Einwohnern vor allem auch eine Reihe von sehr bedeutenden Sehenswürdigkeiten, wie den Masiyan Mandir (roter Tempel), die Adhai-din-ka-Jhopra-Moschee, das Grab des Sufi oder auch Akbars Palast. Letzterer wurde im Jahre 1570 vom damaligen indischen Großmogul Akbar in Auftrag gegeben.

Akbars Palast zählt in Südost-Rajasthan zu den am stärksten befestigten Palästen überhaupt. Seit 1908 ist in dem imposanten Gebäude ein Museum eingerichtet. Ein weiteres Highlight Ajmers befindet sich etwas außerhalb der Stadt, der Ana Sagar, ein künstlich angelegter See. Am Südufer können Besucher den beeindruckenden Khobra Behroon Tempel bestaunen. Ajmer sollte bei einer Rajasthan Rundreise in keinem Fall fehlen.
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Udaipur besitzt einen nationalen Flughafen und hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem großen Fremdenverkehrszentrum entwickeln. Sie gilt als eine der romantischsten Städte der Provinz Rajasthan.
Künstlich angelegte kleine Seen wirken sich positiv auf die Vegetation der Stadt aus. Der City Palast ist eines der schönsten und ältesten Bauwerke von Udaipur. Der bekannteste ist aber der Jagdish Tempel. Seine 24 Meter hohe Pagode überragt alle in der Nähe gelegenen Häuser. Die schöne Altstadt mit ihren Fürstenhäusern bietet auf vielen Märkten Einkaufsmöglichkeiten und Zeit zum verweilen. Udaipur wurde durch den Bond Film Oktopussi auch weit über seine Grenzen hinaus bekannt.
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Jaipur ist eine Stadt in Indien, die am schnellsten gewachsen ist. Heute zählt die Stadt mehr als 2.000.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan. Sie liegt ungefähr 300 km südwestlich von Delhi und ist ca 200 km von Agra entfernt. Jaipur ist bekannt als Industriestadt, es werden dort unter anderem Schmuck und Textilien hergestellt. Ebenfalls muss man nicht auf Universitäten, Theater, Kinos oder den Zoo verzichten, wie auch über verschiedene Kunstdenkmäler. Die Stadt ist verkehrstechnisch hervorragend ausgestattet, mit der Eisenbahn, dem Flughafen und den Straßen. Die Stadt Jaipur wird auch Pink City genannt, aus dem Grund, weil in der Altstadt die Häuser rosarot gestrichen wurden, es soll die Gastfreundlichkeit der Stadt hervorheben. Der Grund, warum die Häuser im Jahre 1853 rosarot gestrichen wurden war, weil man sich auf den Besuch des englischen Prinzen Albert, dem Mann von Königin Viktoria. Dank dem Handels- und Wirtschaftszentrum ist Jaipur eine wohlhabende Stadt und zählt zu den modernsten und fortschrittlichsten Zentren der Welt.
Für Übernachtungen bieten sich viele erstklassige, wie auch gute Mittelklasse-Hotels an, die sehr gut eingerichtet sind und das Hotelpersonal ausgesprochen gastfreundlich ist. Die Preise können sehr unterschiedlich sein, daher lohnt sich ein Vergleich bestimmt. Zu erwähnen ist, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis in den meisten Fällen als sehr gut eingestuft wird, nicht zu Letzt wegen den ausgezeichneten Angeboten und den sehr schönen Einrichtungen. Ebenfalls ist ein Besuch eines Bazars sehr zu empfehlen, um die Atmosphäre zu erleben und zu genießen. Die Stadt Jaipur bietet den Touristen sehr viel, nicht zu Letzt wegen den vielen, zum Teil sehr imposanten und atemberaubenden Sehenswürdigkeiten. Jährlich kommen stets sehr viele Reisende, die ein paar Nächte in Jaipur bleiben, um sie die Stadt anzusehen. Bei indischen Rundreisen, wie sie von diversen Reiseveranstaltern angeboten werden, darf ein Abstecher in diese Stadt auf keinen Fall fehlen.
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Der Ranthambore Nationalpark ist einer der größten Parks im indischen Bundesstaat Rajasthan. Nur 130 Kilometer von der Hauptstadt Jaipur entfernt gilt er als eines der beliebtesten Ziele für Rundreisen durch Indien. Zahlreiche Foto-Safaris finden Jahr für Jahr im Ranthambore Nationalpark statt.

Die Gäste können während ihrer Reise auch im Nationalpark in Hotels übernachten. Wilde Tiere, eine unvorstellbare Vielfalt an Vogelarten und eine üppige Flora warten zu jeder Jahreszeit auf die Reisenden.

Der Nationalpark ist bei Gästen aus aller Welt beliebt, denn auf den knapp 400 Quadratkilometern ist der vom Aussterben bedrohte Tiger zu Hause.
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Agra ist eine sehr große Stadt, die zum Bundesstaat Uttar Pradesh gehört und ist in Indien. Sie zählt ungefähr 1.300.000 Einwohner und liegt am Fuße des Flusses Yamuna. Agra gehört zu den Städten Indiens, die jährlich von Millionen Touristen besucht werden und zählt zu den am meisten besuchten Städten Indiens. Dies hauptsächlich darum, weil sie eine große Anzahl  atemberaubender Sehenswürdigkeiten aufzuweisen hat. Einige davon sind Denkmäler, wie zum Beispiel das Taj Hahal oder das rote Fort gehören seit 1983 zum Kulturerbe der Unesco. Hält man sich in Agra auf, oder ist man auf einer Indienrundreise, darf einen Abstecher nach Agra auf keinen Fall fehlen. Es werden in der Stadt Sightseeing-Touren angeboten, die dann die berühmtesten und sehenswertesten Attraktionen anfahren. Ebenfalls darf keinesfalls ein Besuch auf einem der Märkte fehlen, auf denen es sehr viele Kunsthandwerke anzutreffen gibt, beispielsweise Teppiche, Lederwaren, Gegenstände aus Marmor oder traditionelle indische Souvenirs. Agra gilt zudem als einen wichtigen Lederexporteur. Eine Touristenattraktion ist es, wenn man eine Fahrt mit einer Rikscha, diese findet man in der ganzen Stadt Agra an verschiedenen Orte. Erstens kann man sich die Stadt in Ruhe ansehen, sich überlegen, wo man noch hin gehen möchte und man kommt zudem auf angenehme Weises relativ rasch von einem Ort zum anderen. Allerdings wurden gerade die Rikscha-Fahrten in der letzten Zeit etwas weniger häufig benutzt, da es seit kurzem einen Stadtbus gibt. Viele andere Möglichkeiten in Agra voran zu kommen, außer noch zu Fuß oder mit dem Taxi, gibt es nicht mehr viele. Eine Besonderheit ist es zudem, dass beispielsweise Taxis für ganze Tage gemietet werden können, um von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten chauffiert zu werden. Dies kostet zwar mehr als eine Rikscha, aber man ist auch schneller unterwegs. An Unternehmungsmöglichkeiten fehlt es in Agra bestimmt nicht und ein Besuch lohnt sich.
Rund 40 Kilometer südwestlich der Stadt Agra, im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh befindet sich die rund 30.000 Einwohner zählende Stadt Fatehpur Sikri. Von 1571 bis 1585 war sie die Hauptstadt des damaligen Mogulreiches. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen und prachtvollen Baudenkmäler. Seit 1986 gehören diese zum UNESCO Weltkulturerbe.

Besonders beeindruckend ist die Anlage des Königspalastes, die Gebäude hier sind allesamt in rotem Stein errichtet und zeichnen sich durch eine unglaubliche Liebe zum Detail aus. Vor allem die prächtige Audienzhalle, das Panch Mahal und der Haremskomplex sollten hierbei erwähnt werden. Etwas südwestlich des Palastes befindet sich ein weiteres Highlight, die Jami Masjid oder auch Dargah Moschee, sie ist das Zentrum des Sufi-Schreines und beherbergt das Mausoleum von Sheikh Salim Chishti. Wie die anderen Bauwerke auch, war es ursprünglich aus rotem Sandstein gefertigt, wurde aber später mit Marmor überzogen und hebt sich somit nun zumindest farblich von den Gebäuden des Königspalastes ab.
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Jodhpur, 1459 vom Rajputen-Clan gegründet, zählt heute zu einer schnell und stetig wachsenden Stadt in Indien. In Gründerjahren war die Stadt ein Knotenpunkt, lag sie doch an einer belebten und begehrten Handelsroute. Opium, Kupfer und Datteln waren es, die für die Gründung der Stadt sorgten: Durch Erlöse aus dem Handel mit diesen Waren, konnte die Stadt geschaffen werden.

Traditionell wir Jodhpur auch heute noch die blaue Stadt genannt. Früher wie heute werden die Häuser dieser Stadt blau gehalten, was damals die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kaste, der der Brahmanen, kennzeichnen sollte. Inzwischen wird die Farbe wegen seiner Moskito-abwehrenden Eigenschaften verwendet.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Indien (IN)
Indien
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt.
Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur. Doch auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Die indische Hauptstadt und gleichzeitig auch zweitgrößte Stadt Indiens ist Delhi. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid.

Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah.

Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra.
Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk: das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet die Stadt auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II.

Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen. Somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit. Wen wundert es da, dass die Zahl der nach Indien unternommenen Rundreisen jährlich ansteigt. Diese Art der Reise eignet sich am besten um das Land innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen.

Beste Reisezeit:
Für die meisten Regionen geht die optimale Reisezeit von Oktober bis März. Man kann dann mit angenehmen Temperaturen rechnen und auch die Niederschlagsmenge ist marginal.
Für eine Reise in den Himalaya sind allerdings die Monate zwischen Mai und September empfehlenswert, da es im Winter sehr kalt und mit starken Schneefällen zu rechnen ist.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/indiensicherheit/205998

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Rupie = 100 Paise
 
Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 10 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +4,5h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3,5h

Gut zu wissen:
Indien ist ein Vielvölkerstaat mit über 15 verschiedenen Sprachen und dementsprechend unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Der Glaube spielt hier eine ungemein wichtige Rolle und sollte deshalb auch von den Besuchern des Landes respektiert und geachtet werden.


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Tourverlauf dieser Reise:
Delhi - Agra - Fathepur Sikri - Jaipur - Ajmer - Pushkar - Udaipur - Ranakpur - Jodhpur