Indien Rundreise

Teatime zwischen den Meeren

Tournummer 98268
Inklusive Flug
Marco Polo Reisen
  • 16-tägige Busrundreise durch Indien
  • Kolonialflair in Fort Cochin und Pondicherry
  • Leckeres Insiderwissen: nächtliche Streetfood-Tour
ab 1.699 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Südindien von Küste zu Küste: Vom kolonialen Fort Cochin führen uns verschlungene Wasserwege zu den Dörfern in den Backwaters und schmale Landstraßen mit jeder Serpentine höher in die Annamalaiberge ins Reich des Tees. Ein neuer Tag, der erste Aufguss des Tages weckt uns - der Trubel von Madurais Haupttempel ist nur eine Tagesreise entfernt. Wir werden durch enge Gassen geradelt, rollen im Expresszug Richtung Golf von Bengalen und probieren uns nachts durch das Streetfood in Pondicherry. Die unglaublich vielen Bilder, Farben und Düfte dieser Rundreise verarbeiten? Mahabalipuram und unser Resorthotel werden nur der Anfang sein!
1. Tag: FLUG NACH INDIEN
Vormittags Flug mit Etihad Airways nach Abu Dhabi (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Von dort am Abend nonstop weiter ins südindische Kochi (Flugdauer ca. 4 Std.).
2. Tag: KOCHI Ankommen am Indischen Ozean
Nachts Landung in Kochi: Marco Polo Scout Biju begrüßt uns am Flughafen und schon geht's zum Hotel auf Willingdon Island. Eine Portion Schlaf, ein spätes Frühstück und wir sind fit für Indien. Gemeinsam mit Biju nehmen wir die Personenfähre zum historischen Stadtviertel Fort Cochin und orientieren uns. Erste Eindrücke vom Tropentrip: Palmen wiegen sich in der sanften Meeresbrise, bunt bemalte Fischkutter ziehen vorbei - und Männer tragen hier luftige Röcke! Am Nachmittag Zeit für eine Abkühlung im hübschen Hotelpool, dann unternehmen wir eine Bootstour: Bevor die Sonne im Indischen Ozean versinkt, taucht sie die Fassaden am Ufer und die berühmten Chinesischen Fischernetze in ein unvergleichliches Licht. (F)
3. Tag: KOCHI Koloniales Schmuckstück
Zurück in den Straßen von Fort Cochin - diesmal knattern wir ganz indisch per Tuk-Tuk zu den Highlights: Kolonialflair an jeder Ecke, holländischer Friedhof, portugiesischer Palast, Märkte arabischer Gewürzhändler - jeder Besucher hat hier ein Erbe hinterlassen. Nachmittags machen wir Bekanntschaft mit Kalarippayat. "Diese uralte Kampfkunst hat früher eine Menge Blutvergießen verhindert", erzählt uns Biju, "anstelle ganzer Armeen haben nur zwei Kämpfer den Konflikt ausgetragen - das allerdings bis zum tödlichen Ende!" Erleichtert, dass die Vorführung heute für beide gut ausgeht, spüren wir plötzlich unseren Hunger. Bijus Tipp: Auf dem Fischmarkt selbst auswählen, kaufen, nebenan sofort brutzeln lassen und vom Bananenblatt essen - köstlich! (F)
4. Tag: KOCHI - BACKWATERS Leben mit dem Wasser
Südlich von Kochi finden wir uns heute im Kanalsystem der Backwaters wieder. Wir wechseln aufs Boot und cruisen in eine komplett entschleunigte Welt. Kinder radeln über schmale Dämme zur Schule, am Wochenende nimmt man das Kirchboot zum katholischen Gottesdienst, und die Hausfrau paddelt im Kanu zum Einkaufen. Herzliche Begrüßung an Land: Unser Homestay bietet echten Familienanschluss und leckeres Kerala Food. Dazu eine Kanufahrt in den Sonnenuntergang und unser Urlaubsglück ist perfekt. (F/M/A)
5. Tag: BACKWATERS - THATTEKAD Ursprung der Gewürze
Mehr Zeit auf dem Wasser? Nur zu: Im sanften Vormittagslicht paddeln wir noch eine Runde durchs üppige Grün, dann heißt es auch schon Abschied nehmen vom Dorfleben und unseren Gastgebern. Durch die Küstenebene mit Palmenhainen und Reisfeldern steuert unser Busfahrer die ersten Berge an. Die Vegetation wird immer dichter, wir sind dort, wo der Pfeffer wächst - aromatischer Malabar-Pfeffer! Durchs ländliche Kerala schlängelt sich hier der Periyar River, noch ein paar Kurven und wir erreichen unser Naturresort für die nächsten zwei Nächte. (F/A)
6. Tag: THATTEKAD Kuckucksparadies
Wetten, dass wir heute von einem tropischen Vogelkonzert geweckt werden? Im benachbarten Thattekad Bird Sanctuary sind immerhin mehr als 300 Vogelarten heimisch! Ein Naturführer nimmt uns mit auf die Pirsch nach Nashornvögeln, Kormoranen und diversen Kuckucksarten. Nachmittags können wir die Gelegenheit zu einer Radtour nutzen, um uns den nötigen Appetit fürs Abendessen zu holen - im Restaurant des Resorts kommt nahezu alles aus dem eigenen ökologisch geführten Garten auf den Tisch. (F/A)
7. Tag: THATTEKKAD - MUNNAR Teestunde
"God's Own Country" nennen die selbstbewussten Keralesen ihre Heimat - und zumindest dem Himmel kommen wir auf der Fahrt in die Berge näher. In der frischen Luft hier oben gedeiht erstklassiger Tee, mancherorts so weit das Auge reicht. Wir schauen in der kolonialen Sommerfrische Munnar im Teemuseum vorbei und halten immer mal wieder für die besten Plantagen-Panoramen - und für die gilt: je höher, desto besser. In herrlicher Abgeschiedenheit schlagen wir gegen Abend unsere Zelte auf, das Team entfacht ein wärmendes Lagerfeuer - wir sind "on top of India". (F/A)
8. Tag: MUNNAR - MADURAI Kerala, bye-bye!
Sonnenaufgang. Um uns herum tiefgrüne Teeplantagen. Ein schlichtes Camp-Frühstück, dann starten wir zu einer vierstündigen Wanderung durch die fotogene Bergszenerie. Zurück im Camp, stärken wir uns für die Fahrt auf der anderen Seite der Berge hinunter nach Madurai im Bundesstaat Tamil Nadu. (F/M)
9. Tag: MADURAI Indien intensiv
In Kerala waren die Tempel für uns Nichthindus tabu, in Tamil Nadu nimmt uns Scout Biju dafür gleich mit zu einem der schönsten Exemplare ganz Indiens, dem legendären Sri-Minakshi-Sundareshvara-Tempel. Schon der Weg dorthin ist ein Erlebnis: durch die engen, geschäftigen Gassen der Stadt mit bunten Verkaufsständen, Bergen von Opferblumen für die Pilger und der ein oder anderen heiligen Kuh. Anschließend per Fahrradrikscha zum Gandhi-Museum. Auch der Weg Indiens in die Unabhängigkeit war holprig ... (F)
10. Tag: MADURAI - PONDICHERRY Zurück zum Meer
Südindien zieht am Fenster an uns vorbei: Vormittags rattern wir in knapp fünf Stunden im Expresszug nach Norden. In Villupuram steigen wir aus und nehmen den Bus ins nahe Pondicherry. In den Tropentagen hier am Golf von Bengalen weht eine warme Meeresbrise durch die Gassen der altehrwürdigen Kolonialstadt. (F/A)
11. Tag: PONDICHERRY Bonjour, Pondy!
Südindien zieht am Fenster an uns vorbei: Vormittags rattern wir in knapp fünf Stunden im Expresszug nach Norden. In Villupuram steigen wir aus und nehmen den Bus ins nahe Pondicherry. In den Tropentagen hier am Golf von Bengalen weht eine warme Meeresbrise durch die Gassen der altehrwürdigen Kolonialstadt. Biju zeigt uns am Vormittag das zweite Gesicht von Pondy: die Ville Blanche. Die Locals pflegen die französische Kolonialvergangenheit ihrer Stadt: schattige Alleen, restaurierte Palais, schicke Boutiquen und Cafés, dazu Polizisten mit knallroten Kappen und kunstvoll zubereiteter Kaffee in der KBS Coffee Bar - Pondy umgibt ein entspanntes Flair. Freizeit am Nachmittag und abends auf die Uferpromenade? (F)
12. Tag: PONDICHERRY - MAHABALIPURAM Utopia in Indien
Nur wenige Kilometer außerhalb geht der Asphalt der Straße in rote Erde über, auf Motorrädern kommen uns europäisch aussehende Menschen entgegen, und die Häuser in den gepflegten Gartenanlagen erinnern an Südfrankreich und Spanien. "Auroville ist ein internationaler Ort, sozusagen eine Experimentalstadt", erzählt uns Biju, "und viele der mehr als 2000 Aurovillianer kommen aus Europa." Einer von ihnen erwartet uns: Krishna zeigt uns sein erfolgreiches Farmprojekt - und spätestens beim vegetarischen Lunch aus eigenem Anbau sind wir sicher, dass an seinen Ideen was dran sein muss. Nachmittags an der Küste entlang nach Mahabalipuram zu unserem schicken Resorthotel. (F/M)
13. - 14. Tag: MAHABALIPURAM Zeit für uns
Relax-Tage am Golf von Bengalen! Natürlich steht der Besuch der berühmten Höhlentempel von Mahabalipuram auf dem Programm, ansonsten aber lassen wir uns treiben. Zum Seafood-Thali vom Bananenblatt, zum Souvenirshopping oder zum Entspannen im tollen Pool unseres Hotels? Oder doch ein Ausflug nach Chennai? Unser Scout hilft beim Organisieren! (F)
15. Tag: RÜCKFLUG VON CHENNAI
Freizeit bis zum Nachmittag, dann geht es zum Flughafen von Chennai, wo sich Biju von uns verabschiedet. Abends Flug mit Etihad Airways nach Abu Dhabi (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.).
16. Tag: LANDUNG IN EUROPA
Umsteigen in Abu Dhabi und Rückflug zu den Ausgangsflughäfen (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.). Ankunft am Morgen.

(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Die südindische Stadt Kochi ist der größte Ballungsraum des indischen Bundesstaates Kerala. Sie liegt an der Küste des Arabischen Meeres und erstreckt sich sowohl über das Festland als auch über einige Küsten sowie vorgelagerte Inseln. Neben Sehenswürdigkeiten wie dem Mattancherry Palast in dem gleichnamigen Stadtteil, der Santa-Cruz-Basilika und dem Bolghatty Palast auf Bolghatty Island macht vor allem die eindrucksvolle Franziskanerkirche Fort Kochi, auch St. Francis Church genannt, einen Besuch der Stadt überaus lohnenswert.

Diese Kirche ist die älteste von Europäern errichtet Kirche in ganz Indien. Erbaut wurde sie 1503, damals allerdings aus Holz, erst Mitte des 16. Jahrhunderts wurde sie als Steinbau erneuert. Besondere Berühmte erlangt sie, da hier 1524 der berühmte Seefahrer Vasco da Gama beigesetzt wurde, dessen Grabstein sich bis heute hier befindet. Allerdings wurden seine Gebeine nur 15 Jahre nach seiner Beerdingung nach Lissabon überführt. Fort Kochi befindet sich auf der gleichnamigen Halbinsel, welche ebenfalls Jahrhunderte alte und sehr berühmte chinesische Fischernetzte beheimatet.
Die südindische Stadt Kochi ist der größte Ballungsraum des indischen Bundesstaates Kerala. Sie liegt an der Küste des Arabischen Meeres und erstreckt sich sowohl über das Festland als auch über einige Küsten sowie vorgelagerte Inseln. Neben Sehenswürdigkeiten wie dem Mattancherry Palast in dem gleichnamigen Stadtteil, der Santa-Cruz-Basilika und dem Bolghatty Palast auf Bolghatty Island macht vor allem die eindrucksvolle Franziskanerkirche Fort Kochi, auch St. Francis Church genannt, einen Besuch der Stadt überaus lohnenswert.

Diese Kirche ist die älteste von Europäern errichtet Kirche in ganz Indien. Erbaut wurde sie 1503, damals allerdings aus Holz, erst Mitte des 16. Jahrhunderts wurde sie als Steinbau erneuert. Besondere Berühmte erlangt sie, da hier 1524 der berühmte Seefahrer Vasco da Gama beigesetzt wurde, dessen Grabstein sich bis heute hier befindet. Allerdings wurden seine Gebeine nur 15 Jahre nach seiner Beerdingung nach Lissabon überführt. Fort Kochi befindet sich auf der gleichnamigen Halbinsel, welche ebenfalls Jahrhunderte alte und sehr berühmte chinesische Fischernetzte beheimatet.
Das mit vollem Namen als Sri-Minakshi-Sundareshwara-Tempel bezeichnete Bauwerk befindet sich in der Stadt Madurai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Der hinduistische Tempel ist den Gottheiten Parvati und Shiva geweiht. Dem Mythos zu folge soll das Paar in diesem Tempel geheiratet haben. Begonnen wurde mit dem Bau des Minakshi Tempel bereits im 12. Jahrhundert, seine heutige Gestalt erlangte er aber im Wesentlichen im 16. Und 17. Jahrhundert.

Schon von weitem kann man die hoch hinauf ragenden Türme des Tempelkomplexes ausmachen, die ganze Pracht und Herrlichkeit kann man aber am besten aus nächster Nähe erfahren. Besuche des Tempels bieten dem Reisenden allerdings nicht nur die Möglichkeit das beeindruckende Bauwerk zu erkunden, sondern es gibt auch vielfältige Unterhaltungsangebote. So können sich Besucher beispielsweise gegen eine kleine Geldspende von einem Elefanten segnen lassen. Der Minakshi Tempel gehört zu den am meisten besuchten Tempeln Tamil Nadus.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Der einst bedeutendste Hafen an der indischen Westküste war jener der Stadt Kochi, welche sich im heutigen südindischen Bundesstaat Kerala befindet. Bis 1996 war die Küstenstadt unter dem Namen Cochin bekannt, dann allerdings bekam sie einen Namen in der regionalen Sprache Malayalam und heißt seitdem Kochi, man geht davon aus, dass dies übersetzt so viel wie „kleine Lagune“ oder „Hafen“ bedeutet.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört vor allem das Fort Kochi, eine Franziskanerkirche, welche als älteste von Europäern erbaute Kirche in ganz Indien gilt. Zudem wurde hier 1524 der berühmte Seefahrer Vasco da Gama beigesetzt. Im Jahre 1902 wurde dann ein weiteres katholisches Gotteshaus errichtet, die Santa-Cruz-Basilika.

Ein berühmtes und beliebtes Fotomotiv, welches charakteristisch für die Stadt Kochi ist, sind die Chinesischen Fischernetze, welche sich an der Küste der Nordspitze der Halbinsel Fort Kochi befinden.
Bilder:
Begeben Sie sich auf eine Rundreise und bestaunen Sie die atemberaubende Vielfalt eines farbenprächtigen Landes - erleben Sie das exotische Indien!

Wer sich auf eine Reise durch Südindien begibt, kommt über kurz oder lang nicht an dem Namen Periyar vorbei. Periyar ist ein Nationalpark, Tierschutzgebiet und Tigerreservat im Bundesstaat Kerala und liegt in den Bergen der Westghats. Das in den Distrikten Idukki und Pathanamthitta gelegene Schutzgebiet ist rund achthundert Quadratkilometer groß. Sein Herz bildet der sechsundzwanzig Quadratkilometer große Periyar-Stausee.

Das Gebiet wird von Bergzügen umschlossen, die eine Höhe von über 1.700 Metern erreichen. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen minimal fünfzehn und maximal einunddreißig Grad Celsius. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren ist enorm - das Gebiet wird von Hunderten von Pflanzenarten, Säugetieren, Amphibien, Vögeln, Fischen und Reptilien bevölkert. Die Tierwelt reicht von Bengaltigern über Elefanten bis hin zu Bartaffen.

Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise an einem Ort, dessen Natur beinahe unberührt ist!
Die rund 930.000 Einwohner zählende Stadt Madurai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu gehört zu den ältesten Städten Südasiens. Hauptattraktion und Wahrzeichen Madurais ist der imposante und atemberaubende Minakshi Tempel. Dieser wurde zur Zeit der Nayak im 15. bis 17. Jahrhundert errichtet. Seine hoch über dir Stadt aufragenden Tortürme, die sogenannten Gopurams sind weithin sichtbar und prägen ganz entscheidend das Stadtbild Madurais.

Die Stadt gehört zu den kulturellen Zentren des Volkes der Tamilen und beheimatet ein reiches und vielfältiges Erbe, welches wahrscheinlich in eine Zeit bis zu 2500 Jahren zurückgeht. Der schon erwähnte Minakshi Tempel gehört zweifelsohne mit dazu. Außerdem gilt er als eines der überragendsten Beispiele der dravidischen Tempelarchitektur.
Puducherry ist zum einen der Name einer südindischen Stadt und zum anderen die Bezeichnung des indischen Unionsterritorium welches im Jahre 1963 gegründet wurde und die vier ehemaligen französischen Kolonien Mahé, Yanam, Karaikal und Puducherry zusammenfasst. Die jeweiligen Gebiete sind geografisch nicht miteinander verbunden und befinden sich in unterschiedlichen indischen Bundesstaaten.

Puducherry ist zudem die Hauptstadt diese Unionsterritorium und befindet sich als Enklave im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Park Monument, der französische Einfluss ist auch heute noch überall spürbar, was sich auch in dem europäisch anmutenden Stadtbild widerspiegelt.

Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt aber vor allem auf Grund des hier befindlichen Sri Aurobindo Ashram, das spirituelle Zentrum der Gemeinschaft um die geistigen Führer Aurobindo und Mirra Alfassa. In Puducherry befindet sich das Hauptgebäude, welches neben den früheren Wohnräumen auch das gemeinsame Grab der beiden Gründer und Führer beherbergt. Somit ist Puducherry nicht nur ein beliebtes Reiseziel für kulturell interessierte Touristen sondern auch ein Pilgerort für spirituell interessierte Reisende.
Rund 60 Kilometer südlich der Großstadt Chennai, dem früheren Madras, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu befindet sich das malerische Dorf Mamallapuram, auch Mahabalipuram genannt. Dieser eigentlich eher unscheinbare Ort beheimatet eine der bedeutendsten archäologischen Fundorte ganz Südindiens, der Tempelbezirk von Mamallapuram. Dieser wurde 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Jedes Jahr zieht der einzigartige Tempelbezirk Tausende von Besucher an, kein Wunder, denn die Anlage entstand schon zwischen dem 5. Und dem 8. Jahrhundert. Zudem sind die atemberaubenden Prachtbauten mit beeindruckenden Reliefs verziert und gehören damit zu den schönste und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Indiens. Neben den imposanten und zahlreichen Tempeln gibt es noch eine weitere Attraktion, ein nahezu kugelförmiger Felsbrocken, welchem man den Namen „Krishnas Butterball“ gab.
Bilder:
Das ehemalige Madras ist heute die Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu. Die 4,6 Millionen Einwohner zählende Metropole liegt direkt am Golf von Bengalen, an der Ostküste Indiens. Zur Zeit des Britischen Empires war Madras ein bedeutendes Zentrum, 1996 änderte man den Namen der Stadt schließlich in Chennai um.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem das Gouvernment Museum, das Fort St. George, das Valluvar Kottam, der Tempel Kapaleeshwarar Kovil und die St. Andrew’s Kirk. Und das sind noch längst nicht alle, denn in der 2000-jährigen Geschichte der Stadt, haben noch zahlreiche Herrscher, Eroberer und Kulturen ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen. Ein Besuch der Stadt ist während einer Indien Rundreise wirklich Pflicht.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Indien (IN)
Indien
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt.
Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur. Doch auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Die indische Hauptstadt und gleichzeitig auch zweitgrößte Stadt Indiens ist Delhi. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid.

Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah.

Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra.
Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk: das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet die Stadt auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II.

Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen. Somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit. Wen wundert es da, dass die Zahl der nach Indien unternommenen Rundreisen jährlich ansteigt. Diese Art der Reise eignet sich am besten um das Land innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen.

Beste Reisezeit:
Für die meisten Regionen geht die optimale Reisezeit von Oktober bis März. Man kann dann mit angenehmen Temperaturen rechnen und auch die Niederschlagsmenge ist marginal.
Für eine Reise in den Himalaya sind allerdings die Monate zwischen Mai und September empfehlenswert, da es im Winter sehr kalt und mit starken Schneefällen zu rechnen ist.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/indiensicherheit/205998

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Rupie = 100 Paise
 
Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 10 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +4,5h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3,5h

Gut zu wissen:
Indien ist ein Vielvölkerstaat mit über 15 verschiedenen Sprachen und dementsprechend unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Der Glaube spielt hier eine ungemein wichtige Rolle und sollte deshalb auch von den Besuchern des Landes respektiert und geachtet werden.


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