Frankreich Rundreise

Kostbarkeiten der Provence

Tournummer 98745
Ohne Flug
Dr. Tigges
  • 7-tägige Studienreise durch Frankreich
  • Zu den Höhepunkten der Provence
  • Fluganreise möglich
ab 1.395 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an die Provence denken? Das herrliche Lila des Lavendels? Begleiten Sie mich auf eine Reise durch mein Heimatland, für das ich mich seit über 30 Jahren begeistere. Wir reisen von Höhepunkt zu Höhepunkt durch die malerische Provence, für mich eine der schönsten Landschaften Europas! Ihre Dominique Moreau
1. Tag Anreise nach Marseille
Bonjour Provence: Das glitzernde Mittelmeer liegt schon beim Anflug auf Marseille zu Ihren Füßen. Oder Sie erreichen komfortabel mit der Bahn Avignon. In jedem Fall machen wir es uns nach Ankunft in dem von uns ausgewählten Hotel bequem. Wer möchte, spaziert schon einmal durch die Gassen des alten ligurisch-keltischen »Aouenion«, was soviel wie »Herr der Wasser« bedeutet. 90 km
2. Tag Avignon: die Macht der Päpste
Auch wenn das Papsttum 1417 den Weg wieder zurück nach Rom fand: Wir machen uns im Papstpalast, der noch heute die Stadt überragt, auf die Suche nach den Spuren des »Großen Schismas«. Dem zentralen Place de l´Horloge statten wir einen Besuch ab und sehen gleich darauf die berühmte Brücke Saint-Bénezet. Wir blicken, wie alle Besucher der Stadt vor uns, mit Ehrfurcht auf die sich vor uns erhebende Altstadt, um wenig später durch die malerischen Gassen und über die belebten Plätze zu spazieren. (F)
3. Tag Tal der Ardèche und Pont du Gard
Ein faszinierender Ausflug gleich zu Beginn der Reise: Wir fahren in eine der spektakulärsten Schluchten Frankreichs - in das Tal der Ardèche. Immer wieder erwarten uns begnadete Panoramen. Wir schauen auf felsige Steilhänge, erkennen neben Basaltschichten auch vulkanisches Gestein und sehen tief unten den blauen Fluss, der sich in die Landschaft eingegraben hat. Einer der bekanntesten Punkte der Ardèche ist der »arc naturel«, ein steinerner Brückenbogen, vom Wasser aus dem Fels gewaschen, der sich über den Fluss spannt. Bunt ist es auch tief unter der Erde. Das stellen wir fest, wenn wir die Caverne du Pont d`Arc besuchen. Die Nachbildung der weltbekannten Chauvet-Höhle ist seit 2014 für Besucher geöffnet. Während wir uns an den ältesten Felszeichnungen der Welt erfreuen, fragen wir warum die eiszeitlichen Künstler einen Eisbärenschädel zu Schau stellten. Die Landschaft auf den Hochflächen kann man genauso gut riechen wie sehen. Rund um verschlafene Dörfer duften Wein- und Lavendelfelder, Obst- und Olivenbäume. Der Tag endet römisch: Wir stehen staunend vor dem Pont du Gard. 220 km (F)
4. Tag Der Berg der Winde und seine aromatischen Schätze
Die Kleinstadt Vaison-la-Romaine ist nicht nur eines dieser kleinen provenzalischen Schmuckkästchen, die man eigentlich mit nach Hause nehmen möchte. Sie birgt auch die größte archäologische Ausgrabungsstätte Frankreichs und lässt uns tief bis in die römische Alltagsgeschichte schauen. Weit schauen können wir auch bei unserem nächsten Ziel. Wir fahren auf den majestätischen Mont Ventoux. Der Italiener Francesco Petrarca beschrieb als Erster in seinen Kunstbriefen die Besteigung des »Berges der Winde«. Bei schönem Wetter bietet sich auf dem fast 2.000 Meter hohen, kahlen Gipfel ein überwältigender Rundblick über die umliegenden Bergmassive und das Rhônetal. Dann nehmen wir uns Zeit, uns dem Wohlgeschmack der Provence zu widmen: In einer Nougaterie kosten wir aromatische Nougatvariationen, traditionell und somit biologisch hergestellt. Natürlich haben wir auch Lust auf einen guten Wein! Ein Winzer freut sich auf unseren Besuch. Wir lassen uns nicht nur das Handwerk erklären, sondern testen die erlesenen Tropfen.170 km (F)
5. Tag Rund um Ocker und Lavendel
Abgeschiedenheit und meditative Stille prägen die Stimmung in der Zisterzienser-Abtei Sénanque. Das wunderbare romanische Gebäude wurde im 12. Jahrhundert erbaut und liegt - streng zisterziensisch - weit ab von Raum und Zeit an einem besonders schönen Ort im Sénancole-Tal. Später empfängt uns Roussillon mit einer Farborgie in Ocker. Samuel Beckett wartete hier auf Godot, wir durchstreifen den malerischen Ort in aller Gelassenheit, bevor wir uns im Musée de la Lavande in Coustellet mehr mit Ernte, Destillation und der wohltuenden Wirkung der blauen Blüten beschäftigen. Hier hören wir, dass französische Parfümeure den Lavendel schon im 13. Jahrhundert auch als Medizin einsetzten und ihn als wahres Wundermittel rühmten. Woran das wohl lag? Hier erfahren wir es. 120 km (F, M)
6. Tag Arles und die Camargue
An der Rhône liegt Arles wie ein Fels inmitten von Sümpfen. Wir spazieren durch die Stadt und wandern durch die Zeit. Aus einer kelto-ligurischen Siedlung und einem griechischen Handelskontor entstand das »kleine Rom Galliens« und mischte sich immer wieder in die hohe Politik ein: als Residenz römischer Kaiser, religiöses Zentrum, Königreich »Arelate« und schließlich Stadtrepublik. Bauten wie das hervorragend erhaltene römische Amphitheater und die ehemalige Pilgerkirche St-Trophime sind nur einige der Hinterlassenschaften dieser glanzvollen Zeiten. Dann die fantastischen Naturlandschaften der Camarque. Bei unseren Entdeckungen im Schutzgebiet zwischen den beiden Rhônearmen begegnen uns, wenn wir Glück haben, schwarze Stiere, weiße Camargue-Pferde oder rosa Flamingos. Am Ende des Tages riechen wir das Salz des Mittelmeeres und der Salinen: Direkt am feinsandigen Strand liegt der Wallfahrtsort Les Saintes-Maries-de-la-Mer. Nach diesen maritimen Eindrücken erinnern wir uns daran, dass die Provence neben außergewöhnlicher landschaftlicher Schönheit und beeindruckender Historie noch mehr zu bieten hat. Den letzten Abend in Avignon verbringen wir bei einem gemeinsamen provenzalischen Essen. 150 km (F, A)
7. Tag Rückreise
Voller neuer Eindrücke treten wir die Heimreise an oder verbringen auf Wunsch noch ein paar Tage in Marseille, der Kulturhauptstadt Europas 2013. Vielleicht findet sich auch in dem einen oder anderen Koffer eines der typischen Souvenirs der Provence: Lavendelsäckchen in Schränken und Schubladen halten Kleidermotten fern. Wenn sie »verduften«, kann man sie problemlos mit Lavendelöl auffrischen. 100 km (F)

Fahrplan-, Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

2. Tag Avignon - Papstpalast-Avignon
3. Tag Pont du Gard
6. Tag Nimes - Amphitheater
Arles - Amphitheater von Arles
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Vence
Pont Aven
Roussillon
Nimes
Arles
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Frankreich (FR)
Bilder:
Frankreich
Frankreich gilt als eines der beliebtesten Ferienziele der Welt. Da das Land sowohl Kultur als auch Natur en masse zu bieten hat verwundert das nicht. Hinzu kommen das angenehme Klima und natürlich die traumhaften Strände des Landes.

Doch natürlich sollte während eines Aufenthalts in Frankreich nicht nur gebadet werden, denn das Land bietet unwahrscheinlich viele Sehenswürdigkeiten. Somit sind Rundreisen durch Frankreich, besonders solche im Mietwagen, immer gefragter.

Allein die Hauptstadt Paris ist voll von viel besuchten Highlights. Allen voran selbstverständlich der Eiffelturm, das Wahrzeichen Frankreichs. Aber auch andere bemerkenswerte Bauten wie das Louvre, die Basilica Sacre Coeur, der Triumphbogen, das Notre Dame, das Centre Pompidou, der Invalidendom, das Moulin Rouge, das Champs-Elysees oder auch das Pantheon muss man einfach gesehen haben.

Weitere Touristenattraktionen sind: das Chateau d’If auf der Insel d’If vor der Küste Marseilles, die Kathedrale Saint-André in Bordeaux, das Liebfrauenmünster in Straßburg und die Basilika Saint-Sernin in Toulouse. Nicht unerwähnt bleiben darf auch die unglaublich beeindruckende Felseninsel Mont Saint Michel. Ihre Felsen tragen ein imposantes Kloster, dessen Anblick uns in eine Märchenwelt entführt.

Neben den kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten, bietet Frankreich auch eine Menge an landschaftlichen Schönheiten. So die Alabasterküste, Teile der Alpen, die Bretagne, die Côte d’Azur, den Mont Blanc oder die Provence, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ein Badeurlaub lässt sich in Frankreich also perfekt mit Ausflügen in die spektakulären Landschaften, pulsierenden Städte oder zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten kombinieren.

Beste Reisezeit:
Für einen Badeurlaub: Sommer (Juni – September), für Rundreisen: Sommer und Herbst (Mai – Oktober) und Winterurlaub: Dezember bis Februar
 
Klima:
Im Norden herrscht gemäßigtes Klima, im Nordosten dagegen Kontinentalklima. An der Mittelmeerküste dominiert mediterranes Klima. In den Gebirgsregionen ist es kühler, teilweise alpines Klima, mit teils heftigen Schneefällen im Winter.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/frankreichsicherheit/209524

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents

Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 20 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
Bei einer Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand. Nahestehende Bekannte, Verwandte und Freunde werden mit einem Kuss auf beide Wangen begrüßt.
Die formelle Anrede ist Monsieur oder Madame, häufig ohne den Familiennamen anzuhängen.
Tagsüber ist legere Kleidung üblich, am Abend, bei festlichen Anlässen, in Restaurants, Bars und auch einigen Clubs wird elegante Abendgarderobe erwartet.


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