Albanien/Mazedonien Rundreise

Der Reiz des Unbekannten

Tournummer 103184
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Dr. Tigges
  • 10-tägige Studienreise durch Albanien & Mazedonien
  • Entdecken Sie die Hauptstadt Tirana und unzählige geschichtsträchtige Orte
  • Vielfältige Eindrücke, tolle Fotomotive & bleibende Erinnerungen
ab 1.395 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Albanien - ein fast noch unentdecktes Land. Dabei begeistert das schöne Unbekannte nicht nur mit der Hauptstadt Tirana und unzähligen geschichtsträchtigen Orten, sondern vor allen Dingen mit einer traumhaften Naturkulisse. Folgen Sie mir und wir entdecken gemeinsam dieses wunderschöne Land, das uns noch so viel lehren kann. Ich freue mich auf Sie! Ihr Sali Belshaku
1. Tag Anreise nach Tirana
Aufbruch nach Albanien, in ein noch unbekanntes Land! Um die Mittagszeit landen wir in Tirana. Allzu lange können wir es uns nicht im Hotel gemütlich machen, schließlich sind wir neugierig auf die albanische Hauptstadt. Wir erfahren: Skanderbeg heißt der Nationalheld auf dem Sockel, der wichtigste Platz der Innenstadt ist nach ihm benannt. Was Skanderbeg zum Helden machte? Er hielt die Osmanen im 15. Jahrhundert bei ihrem Zug in den Balkan auf. Rund um den wichtigsten Platz die wichtigsten Gebäude: Nationalmuseum, Rathaus, Nationaltheater, Ministerien und Nationalbank. (A)
2. Tag Von Tirana nach Ohrid
Uns zieht es ans Wasser. Aber nicht die Adria ist unser Ziel. Wir fahren in östliche Richtung. Ein erster Stopp in Elbasan, entstanden an einer Kreuzung der Via Egnatia, der wichtigsten antiken Handelsroute auf dem Balkan. Wenn wir die Grenze nach Mazedonien überqueren, sehen wir ihn schon: den Ohrid-See. Wir sind nicht nur auf seine einmalige Flora und Fauna gespannt, sondern auch auf die vielen kulturhistorischen Kostbarkeiten an seinen Ufern. Und schon geht es los. Im Kloster Sveti Naum, einer UNESCO-Welterbestätte, werden wir erwartet. Wir erfahren, dass der Mönch Naum schon 895 das später ihm gewidmete Kloster gründete und hier begraben liegt. Noch heute erzählen uns uralte Fresken aus seinem Leben. 170 km (F, A)
3. Tag Einmaliger Ohrid-See
Auch in den anderen Kirchen am heiligen See lesen wir in farbenfrohen Fresken: aus der Zeit des frühen Christentums in der Kirche Sveti Sophia und vom Übergang zur italienischen Renaissance in der Kirche Sveti Klement. Während einer Bootsfahrt können wir uns gar nicht satt sehen: vor uns das azurblaue Wasser des Ohrid-Sees, dahinter die mit Schnee bedeckten Berge des Galicica-Nationalparks. Später werden wir in einem rustikalen Gästehaus vom Wirt persönlich begrüßt. Hier sitzen wir gemütlich beisammen und lassen uns mit traditionellen Speisen aus der ländlichen Küche verwöhnen. Lecker sind die frische Pide und das hausgemachte Brot! 30 km (F, M)
4. Tag Von Ohrid nach Berat
Wir kehren nach Albanien zurück und fahren in die »Stadt der tausend Fenster«. In Berat erkunden wir das Burgviertel Kalaja mit seinen verwinkelten Gassen, Moscheen, Kirchen und osmanischen Häusern aus dem 18. Jahrhundert. Im Onufri-Museum in der Kathedrale des Hl. Nikolaus widmen wir uns den wertvollen Ikonen des gleichnamigen albanischen Malers. 165 km (F, A)
5. Tag Von Berat über Gjirokastër nach Saranda
Wir fahren auf schmalen Straßen vorbei an beeindruckenden Bergketten nach Gjirokastër. Die osmanisch wirkende Altstadt mit den massiven Steinhäusern war der UNESCO 2005 den Titel einer Welterbestätte wert. Wir schauen uns in Ruhe um. Das Geburtshaus des kommunistischen Staatsgründers Enver Hoxha beherbergt heute ein sehenswertes ethnografisches Museum. Dann erklimmen wir über kopfsteingepflasterte Gassen die Zitadelle. Der Aufwand lohnt sich. Auf uns wartet ein wunderbarer Ausblick über die Stadt in die Ebene von Gjirokastër. Abends, wenn wir in Saranda an der albanischen Riviera ankommen, können wir mit etwas Glück bis nach Korfu hinüberschauen. 220 km (F, A)
6. Tag Butrint: antike Zeugnisse albanischer Geschichte
Wenn wir dem römischen Dichter Vergil Glauben schenken, war das antike Butrint ein zweites Troja im Kleinformat. Troja hin oder her, auf jeden Fall war die Stadt wegen ihrer exponierten Lage an einer Lagune und der mineralhaltigen Quellen der Umgebung ein beliebter Kur- und Festspielort der Antike. Wir erkunden das von der UNESCO 1992 zur Welterbestätte erklärte archäologische Areal und spazieren durch die griechische, römische und byzantinische Geschichte Butrints. Das wir auf dem Rückweg an die Küste noch einen Stopp im pittoresken Dorf Ksamil einlegen können, haben wir dem Besuch von Nikita Chruschtschow in Albanien 1959 zu verdanken. Seinetwegen baute man extra die Straße von Butrint zur adriatischen Küste. 40 km (F, A)
7. Tag Von Saranda über den Llogra-Pass nach Vlorë
Noch einmal wird uns heute deutlich, dass große Teile des heutigen Albaniens in der Antike Teil der europäischen Staatenwelt waren. Epirus hieß die historische Landschaft diesseits und jenseits der albanisch-griechischen Grenze. Genießen wir die Ausblicke über malerische Buchten zu Inseln im Ionischen Meer, die heute zu Griechenland gehören. Später fahren wir im Ceraunischen Gebirge bis auf 1.027 Meter hoch auf dem Llogora-Pass nach Norden. Auf unserem Weg auf kurvenreichen Straßen durch karge Gebirgslandschaften bewundern wir die Flora und Fauna des gleichnamigen Nationalparks. 130 km (F, A)
8. Tag Von Vlorë über Apollonia und Durrës nach Tirana
In Apollonia wird schnell klar, dass Apoll seine schützende Hand über die Stadt hielt. Und Aristoteles erklärte am Beispiel der Kolonie seinen Zeitgenossen, wie eine Oligarchie funktionierte. Von Größe und Glanz der antiken Stadt zeugen heute noch die in der mittelalterlichen Marienkirche ausgestellten Fundstücke. Auch Durrës, die wichtigste Hafenstadt Albaniens, hat antike Wurzeln - auch wenn man das Amphitheater, das einst 15.000 Menschen Platz bot, erst zufällig bei Bauarbeiten 1966 entdeckte. Heute können wir es besuchen und stoßen unter den Zuschauerrängen unvermittelt auf eine Kapelle mit byzantinischen Mosaiken. Im nahen Archäologischen Museum sehen wir die schönsten antiken Fundstücke. 145 km (F)
9. Tag Krujë: letzte Bastion gegen die Osmanen
Krujë liegt mitten in der Einsamkeit der Skanderbeg-Berge oberhalb der Hauptstadt. Für viele Albaner ist es die heilige Stadt. Hier widerstand Fürst Skanderbeg den Truppen der Osmanen. Seinen Nachfolgern sollte dies nicht mehr gelingen. In den wieder aufgebauten Ruinen der Festung werden die Taten des Nationalhelden lebendig. Wir schauen uns noch im bunten Basar Krujës um, bevor wir zurück nach Tirana fahren. Eine Seilbahn bringt uns auf den 1.613 Meter hohen Dajti, den Hausberg Tiranas und wir genießen einen ganz neuen Blick auf die Stadt zu unseren Füßen. Über die bizarren Ideen der politischen Führung in den 1980er Jahren erfahren wir bei einem Abstecher zum atombombensicheren Luftschutzbunker. Weitaus entspannter ist unser Abschiedsessen in einem sehr guten, wenn auch ungewöhnlichen Restaurant. 65 km (F, A)
10. Tag Rückreise
Nach erlebnisreichen Tagen mit interessanten Begegnungen ist Albanien für uns keine Terra incognita mehr - sondern ein Land mitten in Europa. Wir fahren zum Flughafen von Tirana und fliegen nach Hause. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

3. Tag Ohridsee
6. Tag Butrint
8. Tag Apollonia
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Albanien
Albanien, das Land im Südosten Europas an der Mittelmeerküste, ist besonders für Wanderfreunde und Aktivurlauber ein Paradies. Die albanische Natur ist einfach traumhaft schön und sehr malerisch.
Sanfte, teils grün bewachsene Hügel, tiefblaue Seen, tiefe Wälder und ausgedehnte Felder und Wiesen machen das Wandern in Albanien zu einem echten Genuss. Nicht zu vergessen die Albanischen Alpen, ein Eldorado für Bergsteiger, und natürlich die Adriaküste mit ihren zahlreichen feinsandigen Traumstränden, welche Sonnenanbeter, Badetouristen und Wassersportler magisch anzieht. Albanien verfügt über eine sehr einzigartige Flora und Fauna, was das Land zu einem der artenreichsten in ganz Europa macht.

Besonders beeindruckend ist auch die vielfältige Kultur und die bis heute lebendige Folklore.
Auf einer Reise durch Albanien wird man in jedem Fall mit dem traditionellen Tanz, Gesang und der Musik in Berührung kommen

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes zählen die antike illyrische Stadt Butrint, die albanisch-orthodoxe Kathedrale in Pogradec, die Ebu Bekr-Moschee in Shkodra und die katholische Shën Pali-Kathedrale in der albanischen Hauptstadt Tirana.

Albanien hat in jedem Fall das Potential eines der Top-Reiseländer in Europa zu werden.

Beste Reisezeit:
Für einen Badeurlaub eignen sich die Monate Mai, Juni und September am besten. Zu der Zeit erwarten einen sommerliche, aber nicht zu heiße, Temperaturen und geringe Niederschläge.
Plant man eine Rundreise an der Küste sollte man dafür das Frühjahr wählen, da im März/April schon sehr angenehme, milde Temperaturen vorherrschen.
 
Klima:
In Albanien herrscht ein angenehm mediterranes Klima. Im Sommer kann es im Landesinneren sehr heiß werden, die Küstenregionen sind im Vergleich kühler. Zwischen November und März fällt in den Höhenlagen Schnee, im Landesinneren eher Regen. Frost gibt es eher selten.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/albaniensicherheit/216248

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lek = 100 Qindarka

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
Der Kanun ist das traditionelle albanische Gewohnheitsrecht, von diesem Kenntnis zu haben ist unentbehrlich.

Legere Kleidung ist hier üblich. Männer können sowohl am Strand als auch in der Stadt kurze Hosen tragen. Ebenso ist es nicht mehr verpönt, wenn Frauen kurze Röcke tragen.


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Mazedonien
Das südosteuropäische Binnenland Mazedonien ist als Reiseland noch weitgehend unbekannt. Lediglich die Einheimischen und die Nachbarn aus Serbien wissen um die landschaftlichen Schönheiten, den kulturellen Reichtum und den hohen Erholungswert dieses beschaulichen Ländchens. Viele Griechenlandreisende beispielsweise nehmen Mazedonien nur als drückend heiße Transitetappe war. Dabei ist das Land so viel mehr und hat so einiges zu bieten. Beispielsweise seine Hauptstadt Skopje. Diese eindrucksvolle Stadt kann auf eine 1000 jährige Geschichte zurückblicken, sehenswerte und sehr bekannte Zeugen dieser langen und wechselhaften Geschichte sind beispielsweise die Burg Kale, das St.-Nikita-Kloster, die osmanische Steinbrücke, die zahlreichen Moscheen wie die Isa-Bey-Moschee und die Mustafa-Pascha-Moschee, sowie die Altstadt, das Millenniumskreuz und der Uhrturm von Skopje. Doch nicht nur in kultureller Hinsicht ist Mazedonien eine Reise wert, sondern auch in Hinblick auf seine atemberaubende Natur. Obwohl das Land keinen Zugang zum Meer hat, bietet es dennoch allerhand Möglichkeiten für Badetouristen. Die drei größten Seen des Landes bieten Badevergnügen und Erholung pur. Der größte und schönste von ihnen ist der Ohrid-See, dieser verfügt über kristallklares Wasser, feinsandige Strände und eine pittoreske Umgebung, kein Wunder, dass er von den meisten Touristen besucht wird. Die zwei anderen ebenfalls sehr empfehlenswerten und malerisch gelegenen Seen sind der Prespa-See und Dojran-See.
Doch nicht nur die unberührten Seen sprechen für einen ausgedehnteren Aufenthalt in Mazedonien sondern auch die imposanten Gebirgslandschaften, in welchen es sich im Sommer herrlich wandern und im Winter traumhaft Skifahren und Rodeln lässt. Hierin zeigt sich noch einmal die wunderbare Vielfältigkeit des Landes, welches es unbedingt zu erkunden gilt.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/mazedoniensicherheit/207612

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


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