Russland Rundreise

Ursprung des Lebens

Tournummer 101445
Kleine Gruppe
Ohne Flug
Aktivreise
DIAMIR Erlebnisreisen
  • 21-tägige Aktivreise durch Kamtschatka
  • Einzigartige Touren zu Awatschinskij, Goreli & Tolbatschik
  • Exkursion zu den Eruptionskratern des Tolbatschik erleben
ab 3.340 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Begeben Sie sich auf eine Reise, die Sie die gewaltigen Kräfte geologischer Urgewalten in unberührter Natur erleben lässt und die Ihnen einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte unseres Planeten gibt. Erste Eindrücke vulkanischer Aktivität erleben Sie bei der Besteigung des 2750 m hohen aktiven Vulkans Awatschinskij. Vom Kraterrand haben Sie einen fantastischen Blick weit über die Awatscha-Bucht bis hin zu den Gipfeln des Vulkans Goreli, dessen türkisfarbenen Kratersee Sie auf einer Wanderung entlang der Kette seiner Krater bestaunen werden. Bei einer Exkursion in die Caldera des Mutnowski gehen Sie auf eine erdgeschichtliche Zeitreise von mehreren hunderttausend Jahren: Feuer und Eis prägen diesen Tag zwischen Wasserdampfsäulen, Fumarolen, Schlammvulkanen und Gletschern. Auf einer 7-tägigen Trekkingtour um den Vulkan Tolbatschik werden Sie mit ein wenig Glück auch den König der Taiga, den Braunbären, beobachten können. Bei der Besteigung des Tolbatschik und der Exkursion zum Fuße des Bezymianny bieten sich Ihnen atemberaubende Blicke auf einen der größten Stratovulkane der Erde, den 4750 m hohen Kljutschewskij.
1.Tag: Anreise
Individuelle Anreise nach Kamtschatka.
2.Tag: Petropawlowsk-Kamtschatski – Paratunka
Ankunft am Vormittag, Abholung vom Flughafen und Transfer zum Hotel im Kurort Paratunka. Zeit zur freien Verfügung. Begrüßungsabendessen. Übernachtung im Hotel. - 1×A
3.Tag: Petropawlowsk-Kamtschatski
Die heutige Stadtbesichtigung in Petropawlowsk-Kamtschatskii beginnt mit einem Besuch im Naturkundemuseum, das einen Einblick in die Lebensweise der Kamtschadalen gibt sowie Geologie, Flora und Fauna der Halbinsel vorstellt. Nach einem Rundgang am Hafen legen Sie eine Mittagspause ein. Nach dem Mittag unternehmen Sie einen schönen Spaziergang entlang der Bucht, wo ein herrlicher Aussichtspunkt auf Sie wartet. Vorbei an einer kleinen Holzkirche geht es dann schon in das Stadtzentrum (Möglichkeit zum Geldtausch) zum großen Basar: Lachs, Kaviar, Pelze, Waldbeeren und Pilze bestimmen diesen typisch russischen Markt. Anschließend haben Sie noch die Möglichkeit für Einkäufe und individuelle Erkundungen. Sollte das Vulkanologische Institut geöffnet sein und wissenschaftliche Mitarbeiter zur Verfügung stehen, ist auch da ein Besuch möglich. Diese Informationen können wir aber immer erst kurzfristig einholen. Rückfahrt nach Paratunka. Übernachtung wie am Vortag. - 1×F
4.Tag: Lager am Awatschinskij – Pik Werbljud
Schon früh am Morgen fahren Sie ca. 30 Kilometer bis in den Sattel zwischen den Vulkanen Awatschinskij und Korjakski, wo Sie in einfachen Holzhütten Quartier nehmen. Am Nachmittag Wanderung auf den Pik Werbljud („das Kamel“). Optional können Sie sich am Abend in der Banja (= russische Sauna) entspannen. Übernachtung Berghütten. (Gehzeit 2-4h). - 1×(F/M/A)
5.Tag: Awatschinskij (2750 m)
Früh am Morgen fahren Sie ca. 30 Kilometer bis in den Sattel zwischen den Vulkanen Awatschinskij und Korjakski, wo die erste Vulkanbesteigung startet (1880 m). Es geht über Asche- und Schneefelder von bis zu 30° Neigung über einen langgezogenen Sattel hinauf zum Kraterrand des Awatschinskij (2750 m). Lohn für die Anstrengung ist der Blick über die zentrale Vulkankette Kamtschatkas. Vom Kraterrand selbst sind die blumenkohlartigen Strukturen des heißen und wachsenden Domes im Kraterinneren zu beobachten – stete Erinnerung an die hohe Aktivität des 1991 letztmalig ausgebrochenen Vulkans und permanente Sorge der russischen Vulkanologen in Petropawlowsk-Kamtschatskii. Rückkehr zum Lager und Rückfahrt nach Petropawlowsk. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit 8-10h, 870 m??, 17 km). - 1×(F/M (LB)/A)
6.Tag: Awatschinskij – Mutnowski und Goreli
Zum Sonnenaufgang erblickt man bei guter Sicht in 150 Kilometern Entfernung schon das Tagesziel: die Vulkangruppe des Mutnowski und Goreli mit ihren Wasserdampfwolken. Zunächst aber geht es mit dem Bus über Aschepisten wieder nach Petropawlowsk-Kamtschatskii, wo Sie auf dem Basar letzte Einkäufe erledigen können. Am Abend erreichen Sie das Hochplateau am Vulkan Goreli auf etwa 1000 m und bauen dort ein erstes Lager auf. Übernachtung im Zelt. - 1×(F/M/A)
7.Tag: Goreli (1828 m)
Sie begeben sich auf eine Tagestour zum Goreli (1828 m). Ziel ist die Besteigung dieses zuletzt 2010 aktiven Vulkans mit einer Wanderung entlang seiner mit Seen gefüllten Krater. Abends kehren Sie nach der Vulkanexkursion ins Lager zurück. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 1000 m ??). - 1×(F/M (LB)/A)
8.Tag: Mutnowski
Die Tour in das Innere des Vulkans Mutnowski ist als Naturschauspiel zweifelsohne der Höhepunkt dieser Reise. Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, geht es mit dem Allradbus über Blocklavaströme und Schneefelder bis direkt zum Fuß des 2323 Meter hohen Vulkans – sonst ist ein zwölf Stunden langer Fußmarsch notwendig. Über eine Bresche in der Kraterwand betritt man das Innere des Kraters, in dem aus Öffnungen im Gletscher gewaltige Wasserdampfsäulen emporsteigen. Und noch tiefer in diese von Feuer und Eis gestaltete Welt führt Sie der Weg hinein, bis zu den Fumarolenfeldern, zu rotbraunen Seen mit mineralischen Ablagerungen und zu den Schlammvulkanen. Den Abschluss bildet der hinterste Kratersee, in dessen schwefelsäurehaltiges und türkisfarbenes Wasser eine 200 Meter hohe Gletscherwand kalbt. Nach der Wanderung erreichen Sie voller Eindrücke wieder Ihr Zeltlager. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-10h, je nach Transportmöglichkeit). - 1×(F/M (LB)/A)
9.Tag: Paratunka
Heute können Sie sich von den Anstrengungen der vergangenen Tage erholen und kehren zurück in Ihr Hotel in Paratunka, wo neben Entspannung in heißen Quellen auch die Vorbereitungen für die morgen beginnende lange Fahrt ins nördliche Vulkangebiet auf dem Programm stehen. Übernachtung im Hotel. - 1×F
10.Tag: Paratunka – Nördliches Vulkangebiet
Mit unverwüstlichen russischen Bussen begeben Sie sich auf den Weg zu den Vulkanen Tolbatschik und Bezymianny. Beide liegen im sogenannten „nördlichen Vulkangebiet“, das vom Vulkan Kljutschewskij, dem größten Stratovulkan Eurasiens dominiert wird. Durch diese atemberaubende Landschaft werden Sie sich sieben Tage bewegen und dabei versuchen, einen der eindrucksvollsten Vulkane zu besteigen. Doch zunächst fahren Sie einen ganzen Tag über scheinbar endlose, von Birkenwäldern gesäumte Straße mehr als 500 Kilometer fast immer schnurgerade nach Norden. Zu Mittag essen Sie im Städtchen Milkowo. Nach Überquerung des Kamtschatka-Flusses mittels der neuen Brücke erreichen Sie schon bald das Kosakendorf Kosyrewsk. Vielleicht bleibt noch etwas Zeit für einen Rundgang und eine kurze Stippvisite im urigen Dorfladen. Im Norden ragen direkt vor Ihnen schon die schneebedeckten Vulkanriesen auf. Übernachtung im Zelt (gegebenenfalls auch in kleinen Doppelhütten) - 1×(F/M/A)
11.Tag: Tolbatschik (3082 m)
Sie verlassen die Hauptstraße am Fluss Kamtschatka Richtung Osten und fahren auf abenteuerlichen Pisten durch Waldtundra, ausgewaschene Flussbetten und über Aschefelder bis an den Fuß des Vulkans Tolbatschik. Zur 70 Kilometer langen Fahrt gilt es früh aufzubrechen, um die Flüsse bei Niedrigwasser überwinden zu können. Ziel der Etappe ist das neue Basislager Lunochodtschik auf 1250 m Höhe – in den 60er Jahren haben russische Wissenschaftler hier ihre Mondmobile getestet. Bei seinem gewaltigen Ausbruch 1975-76 sowie 2012-13 vernichtete der Tolbatschik alles Leben in der Umgebung – Lavaströme, Aschefelder und vulkanische Bomben zeugen noch heute davon. Bei rechtzeitiger Ankunft im Lager wandern Sie am Nachmittag zu den aktiven Seitenkratern bzw. zum neuen Lavaabfluss. Der Hauptkrater des Tolbatschik ist von den letzten Eruptionen nicht betroffen, lediglich die Seitenkrater waren äußerst aktiv. Übernachtung im Zelt. - 1×(F/M/A)
12.Tag: Besteigung Ploski Tolbatschik
Über dem Lager erheben sich die Zwillinge Ploski Tolbatschik und Ostri Tolbatschik (3082 m und 3672 m), also der „Flache“ und der „Spitze“ Tolbatschik. Sie brechen auf, um den technisch einfachen Ploski Tolbatschik zu besteigen. Ausblicke auf das gesamte nördliche Vulkangebiet entschädigen für die Mühen. Der „Gipfel“ des Ploski Tolbatschik besteht aus einer eisgefüllten Caldera – einem vulkanischen Einsturzkrater von fast 4 Kilometern Durchmesser. Eingenistet im Westen dieser Hochfläche liegt der aktive Krater mit 1700 Metern Durchmesser und 400 Metern Tiefe. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 12h). - 1×(F/M (LB)/A)
13.Tag: Tolud
Beginn der Trekkingtour. Träger übernehmen das Gemeinschaftsgepäck, Ihre eigenen Rucksäcke bis zu 15 Kilogramm werden Sie von nun ab selbst tragen. Je nach Notwendigkeit und Situation müssen die Teilnehmer noch Teile der Verpflegung bzw. Ausrüstung aufnehmen. Vom Lager Lunochodtschik wandern Sie 12 Kilometer zum Fluss Tolud. Oft verschwindet der Pfad in dichter Bergtundra, dann wieder führt er über die nun schon bekannten wüsten Aschefelder. An der Tolud-Hütte wird das Nachtlager errichtet. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h). - 1×(F/M (LB)/A)
14.Tag: Tolud-Pass
Auf der ca. 18 Kilometer langen Tagesetappe erklimmt der Weg zunächst sanft den Tolud-Pass (1500 m). Unterwegs sind zahllose kleine Flussläufe zu queren, bevor sich am Pass selbst der Blick öffnet, hinein ins Innere des nördlichen Vulkangebiets. Nur ca. 50 Kilometer Luftlinie trennen Sie vom schneegekrönten Kljutschewskij, der sich in perfektem Kegel mächtig vom Meeresspiegel bis in fast 5000 m Höhe aufschwingt! Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h). - 1×(F/M (LB)/A)
15.Tag: Lager an den Kratern „Mars“ und „Jupiter“
Über den Tolbatschik-Pass (1500 m) geht es in einer kürzeren Etappe zu den Kratern „Mars“ und „Jupiter“. Ihr Camp befindet sich nicht weit eines tosenden Wasserfalls, sodass die Frischwasserversorgung für die Gruppe gesichert ist. Vom Lager hat man einen bezaubernden Blick zu den Vulkanen Kamen und Tolbatschik. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h). - 1×(F/M/A)
16.Tag: Plotina-Hütte am Bezymianny
Ruhetag im Lager. Dieser Tag dient entweder als Reservetag für schlechtes Wetter oder der Erholung vom anstrengenden Trekking. Wanderungen in der Umgebung des Lagers und Erkundungen des Bezymianny sind natürlich genauso möglich. Das legendäre Lager Plotina ist das Primärziel des Tages. Der Bezymianny ist einer der aktivsten und gefährlichsten Vulkane Kamtschatkas. Nach 1000 Jahren Ruhe brach er 1955-1956 in einer kataklastischen Eruption aus. Im Jahr 1997 wurde er erneut mit Ascheeruptionen aktiv und seit Januar 2004 wächst ein Dom im Inneren des Kraters. Aufgrund seiner meist hohen Aktivität ist der Bezymianny oft nicht gefahrlos besteigbar – Sie können aber zumindest zu einer Exkursion zu einem sicheren Aussichtspunkt am Kraterrand aufbrechen. Übernachtung wie am Vortag. - 1×(F/M (LB)/A)
17.Tag: Über den Bezymianny-Pass zum Edelweißcamp
Entlang der Flanken von Bezymianny und Kamen wendet sich Ihre Trekkingtour nun nach Westen. Dabei ist zunächst der Bezymianny-Pass (1600 m) zu überschreiten. Nach ca. 15 Kilometern und einer sechsstündigen leichten Wanderetappe schlagen Sie die Zelte auf. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h). - 1×(F/M (LB)/A)
18.Tag: Kopyto – Kosyrewsk – Milkowo
Nach Ihrem Aufbruch liegen nur noch die drei Stunden „Auslaufen“ zum Berg Kopyto vor Ihnen, dem Endpunkt Ihrer Trekkingtour. Bei günstigen Wetterverhältnissen gibt es noch einmal eine Vulkanparade vom Feinsten! Sie fahren hinab ins Tal bis nach Kosyrewsk und weiter zum Lager nahe Milkowo. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3h, Fahrzeit ca. 4-5h). - 1×(F/M/A)
19.Tag: Paratunka
Rückfahrt bis ins Hotel in Paratunka. Freizeit. Dieser Tag kann unter Umständen auch als Reservetag genutzt werden. Übernachtung im Hotel. - 1×F
20.Tag: Paratunka
Freier Tag und Zeit für individuelle Unternehmungen. Heute sind auch optional Hubschrauberflüge ins Tal der Geysire oder zum Kurilensee möglich. Organisiert wird alles vom örtlichen Team. Übernachtung im Hotel. - 1×F
21.Tag: Heimreise oder Verlängerung
Transfer zum Flughafen. - 1×F

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Informationen:
Anreisemöglichkeiten nach Kamtschatka:
Flugkapazitäten nach Kamtschatka sind sehr begrenzt. Daher haben wir ein Gruppenkontingent ab/an Berlin Schönefeld mit Aeroflot reserviert. Mit einem schnellen Übergang in Moskau ist das eine der besten Verbindungen aus Deutschland. Zudem sind die Ticketpreise und Konditionen meist besser als bei Einzelflügen, bzw. bei preiswert im Internet gebuchten Flügen. Bei Buchung eines Platzes auf dem Gruppenkontingent ist die Zusatznacht im Berlin Schönfeld-Airporthotel vor dem Abflug (am frühen Vormittag) inklusive. Gern organisieren wir jedoch auch Ihre Wunschverbindung abweichend vom Gruppenkontingent.

Optionale/Individuelle Exkursionen:
An den sogenannten Puffer- oder Reservetagen haben wir kein festes Programm vorgesehen. In aller Regel wird vom Reisleiter an freien Tagen ein Programm organisiert. Die Kosten dafür sind von den Reisegästen vor Ort direkt zu zahlen. Diese Herangehensweise stellt für Sie die flexibelste und fairste Möglichkeit für solche Ausflüge dar.

Hubschrauberflüge
Der Kooperationspartner weist Sie dringend darauf hin, dass Hubschrauberflüge stets abhängig von der Wetterlage sind. Das Wetter für einen Sichtflug muss sowohl am Startpunkt, an den zu überfliegenden Pässen, und am Ziel entsprechend stabil sein. Daher können angesetzte Flüge auch ausfallen bzw. verschoben werden. Es kann daher zu Programmumstellungen kommen.

Ausflüge, nur vor Ort buchbar: (Preise Sommer 2017):

Hubschrauber-Tagesausflüge
a) zum Kurilensee: 33.000 Rubel = ca. 600 €
b) ins Tal der Geysire: 37.000 Rubel = ca. 670 €

Bootsausflug Awatscha-Bucht: 7200 Rubel = ca. 130 €

Bemerkung
Die Ausflüge werden in aller Regel als internationale Gruppe durchgeführt. Unsere Preisangaben sind nicht als verbindlich zu sehen. Die Ausflüge werden direkt beim örtlichen Veranstalter bar bezahlt. In Petropawlowsk-K. sowie Elisowo gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Geld an Automaten abzuheben. Zahlungen per Kreditkarte sind grundsätzlich möglich, aber gelegentlich gibt es Probleme bei Abbuchungen vom Kreditkartenterminal.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Petropawlowsk Kamtschatski
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Russland (RU)
Bilder:
Russland
Das größte Land der Erde fasziniert nicht nur mit seinen immensen Ausdehnungen, sondern auch mit der darin enthaltenen Vielfalt.

Die Russische Föderation ist ungefähr doppelt so groß wie Australien und besitzt alle Qualitäten eines einzelnen Kontinents. Aufgrund seiner Größe verfügt es über unzählige Zeit-, Vegetations- und Klimazonen.

Allein die 6430 Kilometer Luftlinie zwischen der russischen Hauptstadt Moskau im Westen des Landes und der Hafenstadt Wladiwostok im äußersten Südosten zeigt die überwältigenden Ausmaße dieses einzigartigen Landes. Bei einer Fahrt durch das Land bekommt man die unterschiedlichsten Landschaften zu Gesicht.

So kann man im Westen des Landes das Uralgebirge bestaunen. Weiter östlich trifft man dann schon auf das westsibirische Tiefland mit ausgedehnten Nadelwäldern und Sümpfen. Im Norden befinden sich Taiga und Tundra mit Permafrostboden und einer spärlichen Vegetation. In der Mitte und weiter im Osten schließen sich dann Bergländer an.

Diese riesige Vielfalt kann man am besten während einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn erleben. Diese fährt von Moskau bis nach Wladiwostok und zeigt ihnen auf einer Strecke von über 9000 Kilometern den ganzen Reichtum der russischen Natur.

Doch nicht nur die Landschaften Russlands sind atemberaubend, sondern auch die Städte. Allen voran St. Petersburg und Moskau, welche natürlich die bekanntesten und beliebtesten sind.

St. Petersburg beeindruckt vor allem mit seinen vielen kolossalen Bauten und wird nicht umsonst auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Die Zarenstadt ist eines der wichtigsten Kulturzentren Europas und der Welt. Zu den Highlights zählen die Eremitage, die Auferstehungskirche, die Admiralität und das monumentale Siegesdenkmal der Roten Armee.

Auch Russlands Hauptstadt, Moskau, ist reich an Kultur und Geschichte. Gesehen haben sollte man den Kreml, den Roten Platz, den Triumphpalast und die Basilius-Kathedrale.

Weitere sehenswerte russische Städte sind Nowgorod, Novosibirsk, Jekaterinenburg, Wolgograd und Samara.
Somit bietet sich auch Städtereisen in Russlands Metropolen besonders an.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit ist von Juni bis August.
 
Klima:
Im Norden herrscht ein arktisches Klima. Nach Süden hin geht es zum Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern über. Im Allgemeinen ist es aber trocken.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/russischefoederationsicherheit/201536

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


Währung:
1 Rubel = 100 Kopeken

Flugdauer:
ca. 3 Stunden

Ortszeit:
Russland verfügt über 11 Zeitzonen:
Kaliningrad: MEZ +1h,
St. Petersburg/Moskau: MEZ +2h,
Ischersk/Samara: MEZ +3h,
Amderma/Novyy Port: MEZ +4h,
Omsk: MEZ+5h,
Dikson: MEZ +6h,
Irkutsk: MEZ +7h,
Jakutsk/Tiksi: MEZ +8,
Ochotsk/Wladiwostok: MEZ +9h,
Magadan/Sachalin: MEZ +10h,
Petropawlowsk/Port Prowidenija/Pewek: MEZ +11h

Gut zu wissen:
Guten Tag heißt auf Russisch „Sdrastwuitje“ und „Kak dela?“ heißt „Wie geht’s?“.

Bei der Frage nach den sanitären Einrichtungen sollte man das Wort „Toilette“ unbedingt unterlassen, außerdem gilt Naseputzen in der Öffentlichkeit als unhöflich.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden.



Beliebte verwandte Reisen

ab 3.740 € p.P.
Russland Rundreise
21-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Petropawlowsk Kamtschatski