Vietnam Rundreise

Vietnam - Wasser ist Leben

Tournummer 103511
Inklusive Flug
Rundreise inklusive Baden
Studiosus Reisen
  • 16-tägige Studienreise durch Vietnam
  • Genießen Sie das Wasserpuppentheater bei einer Privatvorstellung
  • Einblicke ins Nonnenkloster und Kochkurs bei Madame Quyen erleben
ab 3.355 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Wo könnten wir Vietnam erholsamer erleben als an seinen Ufern? Dort, wo der Mekong mit majestätischer Gelassenheit in Richtung Meer fließt, erkunden Sie seine Obstinseln mit dem Fahrrad und sehen vom Boot aus die Abendsonne glutrot im Wasser versinken. Zwischen den bizarren Felszacken der Halongbucht übernachten wir auf einer Dschunke, und wenn wir in Hanoi in die vietnamesische Kochkunst eingeweiht werden, läuft Ihnen das Wasser im Munde zusammen. Die Kaiserstadt Hue am Parfümfluss, das Tempelfeld My Son und das rastlos boomende Saigon lassen Sie in die kulturelle Tiefe Vietnams abtauchen. Und bei unserer Privatvorstellung im Wasserpuppentheater werden Sie vor Freude nur so dahinfließen.
1.Tag: Willkommen in Saigon!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Mittags Flug mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Saigon (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Sie wollen nicht während des ganzen Fluges schlafen? Zur Einstimmung auf Vietnam empfiehlt sich der Roman "Der Liebhaber" von Marguerite Duras.
2. Tag: Von der Kolonialstadt zur Boomtown
Landung am Morgen und Transfer zum Hotel. Ankommen und ausruhen – weshalb wir erst am Nachmittag sanft starten: zur Einstimmung mit einem Rundgang durch die vertraut französisch anmutende Kolonialstadt. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang geht es hoch hinaus: Vom Bitexco Financial Tower blicken wir in ein wildes Gewimmel aus Gebäuden, Mopeds und Reklame. Tauschen Sie sich mit Ihrem Reiseleiter darüber aus, wie sehr das sozialistische Vietnam schon im Kapitalismus angekommen ist. Dessen Geräuschkulisse hat es bereits. Im kleinen Lemongrass Restaurant stoßen wir beim Dinner auf die gemeinsame Reise an. Zwei Übernachtungen in Saigon.
3. Tag: Zu Gast bei einer Nonne
Bei der Stadtrundfahrt mit dem Bus entdecken wir ein friedliches Vielvölker-Vietnam. Wir beginnen den Tag im Viertel Cholon. Das chinesische Einwandererdorf wurde 1931 konfliktfrei als Stadtviertel eingemeindet. Wir folgen im Binh-Tay-Markt dem Aroma der Räucherstäbchen bis zum Thien-Hau-Tempel. Nachmittags nehmen wir uns im Kriegsrestemuseum ein dunkles Kapitel der Geschichte Vietnams vor. Im Anschluss gewährt uns die Nonne Nhu Tri Einblicke in ihre Arbeit im Kloster Dieu Giac. Zusammen mit der Klostergemeinschaft nehmen wir unser vegetarisches Abendessen ein. Dann folgen wir dem Gesang zum Tempel: Beim Gebet zünden auch wir unsere Räucherstäbchen an, schließen die Augen und lassen die Stimmung einfach auf uns wirken.
4. Tag: Fruchtiges Vergnügen auf dem Mekong
Wir verlassen die Metropole und fahren ins Mekongdelta. In der Kleinstadt Cai Be zieht es uns gleich auf den Fluss. Fruchtig geht die Reise auf dem Boot nach Tien Giang los: Lust auf Kokosnuss? Dann fahren wir flussabwärts, wo der Mekong kleine Inseln und Kanäle bildet. Das Venedig Vietnams glänzt weniger durch Bauten als durch Obstplantagen. Während einer Inselrundfahrt reicht Ihnen Ihr Reiseleiter frische Früchte zum Kosten, deren Aromen den Gaumen verwöhnen. Appetit bekommen? In einem Familienrestaurant, das in einem Bonsaigarten liegt, lassen wir uns vietnamesische Küche schmecken. Eine Empfehlung aus der Region: Elefantenohrfisch. Weiter nach Can Tho in unser herrlich gelegenes Hotel mit Pool, Spa und Blick auf den Fluss. Busstrecke 190 km. Zwei Übernachtungen in Can Tho.
5. Tag: Schwimmender Markt
Morgens wieder rauf aufs Boot. Cai Rang lockt mit einem Schwimmenden Markt. Hier gibt es von der Ananas über Lottoscheine bis zur heißen Nudelsuppe einfach alles. Auf dem Festland in Can Tho treffen wir anschließend den Besitzer des Gemeindehauses Binh Thuy zum Tee. Er führt das historische Haus, in dem der Film "Der Liebhaber" gedreht wurde, wie ein Museum. Zum Entspannen geht es zurück ins Hotel.
6. Tag: Mit dem Fahrrad über die Flussinseln
Wie erleben wir das Mekongdelta am intensivsten? Mit dem Boot oder dem Rad? Wir machen einfach beides! Vormittags mit der Fähre zu Mekonginseln, deren Dörfer wir munter durchradeln. Zwar ist der Weg in dieser Landschaft das Ziel, doch an einem heiligen Baum machen wir Rast. Warum er heilig ist, erklärt Ihnen Ihr Reiseleiter. Gestärkt vom Mittagessen schauen wir beim Khmertempel Munirangsyaram vorbei: Vergoldete Fassaden und ein sympathisch lächelnder Buddha mit knallbuntem Strahlenkranz heißen uns willkommen. Die späte Sonne taucht das Land in kraftvolles Rot und versinkt über dem leuchtenden Mekong. Der fließt gelassen dem Meer entgegen, er hat alle Zeit der Welt. Auf dieses Gefühl lassen wir uns gerne ein, stoßen mit einem Drink darauf an und lassen uns gleiten. Anschließend nehmen wir den Flieger von Can Tho direkt nach Hanoi. 20 km. Drei Übernachtungen in Hanoi.
7. Tag: Hanoi von seinen reizvollsten Seiten
Ho Chi Minh hatte Geschmack. Der bis heute verehrte Präsident ließ sich ein anrührend bescheidenes Holzhaus auf Stelzen errichten - natürlich in einem der schönsten Parks am See gelegen. Wir können uns von dem wohltuenden Ort nur losreißen, weil auch das nächste Ziel große Reize bietet: Der Literaturtempel war die erste Uni Hanois. Durch fünf Innenhöfe führt uns der Weg zum Mittelpunkt der Gelehrsamkeit. Von dort ins Zentrum der Kochkunst, ins Restaurant KOTO. Der Besitzer, ein Australier mit vietnamesischen Wurzeln, bringt Straßenkindern das Kochen bei. Kosten Sie! So lecker kann soziales Engagement schmecken. Nachmittags streifen wir durch Hanois Altstadt unter schattigen Alleen in Straßen, deren Namen alles sagen: Schuhwarenstraße, Bambuswarenstraße ... In welcher Straße Sie den Abend verbringen, dürfen Sie anschließend selbst entscheiden.
8. Tag: Ausbildung zum Meisterkoch
Erst schwingen wir uns ins Museum, dann den Kochlöffel: Im Historischen Museum verschaffen wir uns morgens einen Überblick über die facettenreiche vietnamesische Geschichte. Dann stellt Ihnen Ihr Reiseleiter Madame Quyen, Ihre Kochlehrerin, vor. Jetzt wird es ernst: Wir kochen selbst! Aber vorher kaufen wir gemeinsam die Zutaten auf dem Markt ein, frisch und vielseitig, wie die drei Gänge, die wir gleich zaubern werden. Was für ein köstliches Vergnügen, wenn wir unter kundiger Anleitung die gesunden und ausgesprochen schmackhaften Gerichte zubereiten. Schon beim Kochen läuft uns das Wasser im Munde zusammen, bis es endlich heißt: Zu Tisch, Meisterköche! Beim Abschied hat Madame Quyen noch eine kleine Überraschung für Sie vorbereitet. Am freien Nachmittag lassen Sie sich nach Ihrem Gusto durch die Stadt treiben – oder Sie ruhen sich einfach auf Ihren Kochlorbeeren aus.
9. Tag: Drachengeschichten in der Halongbucht
Vormittags im Bus nach Halong. 160 km. Dann schaukeln wir mit einer Dschunke hinaus in die Bucht. Vietnams Dolomiten stehen mitten im Meer! Das von Wellen umspülte Labyrinth aus Karstfelsen ist ein echtes Naturschauspiel. Während wir mittags vor Staunen fast unseren Appetit vergessen, bereitet die Crew, die das schon kennt, feinen Fisch für uns zu. Und keine Sorge: Wir bleiben bis morgen früh und übernachten auf der Dschunke! Als Gutenachtgeschichte liest Ihnen Ihr Reiseleiter in der Abenddämmerung die Legende von den Drachen in der Bucht vor. Wetten, Sie glauben ihm jedes Wort?
10. Tag: Wasser, Puppen, Theater!
Am späteren Vormittag verlassen wir unsere Dschunke. Ein Bus bringt uns ins Dorf Ninh Giang, das wir uns ansehen, ehe wir erneut einer Sensation am Wasser zustreben. Im Westen kaum bekannt, lebt in Vietnam eine alte Kunst wieder auf: das Wasserpuppentheater. Die Dorfbewohner inszenieren für uns eine Privatvorstellung. Bis zu einem halben Meter große, bunt bemalte Holzpuppen tanzen im Wasser. Die Geschichten sind einfach, die Kunst ist schwer, weil die Spieler ihre Puppen über lange Drahtzüge an Stangen bewegen. Die fremden Harmonien der Musik zu den sachten Bewegungen der Figuren wirken hypnotisch. Selig beschwingt, lassen wir uns zum Flughafen bringen. Von dort durch die Luft nach Hue und weiter ins Hotel. 160 km. Zwei Übernachtungen in Hue.
11. Tag: Hue – Kaiserstadt am Parfümfluss
Wie die Könige rollen wir nach dem Frühstück in der Fahrradrikscha in der Zitadelle des Kaisers ein. Das riesige Areal ahmt die Verbotene Stadt in Peking nach: farbenprächtig, mit Schnitzereien verziert und kein bisschen verboten für neugierige Wissbegierige wie uns. Im Teehaus des Kaiserpalastes lädt Ihr Reiseleiter auf ein Kännchen ein. Nachdem wir genug herumspaziert sind, geht es mit dem Bus an den Parfümfluss zur stolzen Thien-Mu-Pagode und von dort mit dem Boot zum ungleich größeren Grabmal von Minh Mang am Westufer. Durch Gärten und an Teichen vorbei erkunden wir das perfekt in die Landschaft eingefügte Mausoleum. Am Abend Privatkonzert mit höfischer Musik und anschließendem "Kaisermenü".
12. Tag: Über den Wolkenpass nach Da Nang
Morgens nach Lang Co: 10 km weißer Sandstrand, mit Palmen bestückt, im Hintergrund die grünen Berge – wohin soll man sich wenden? Wir machen einfach wieder beides. Erst mal Schuhe aus und den Strand entlang. Wir erklimmen den Wolkenpass bequem im Bus. Hinter jeder Kurve tut sich eine neue großartige Aussicht auf. Hinunter geht es zurück ans Meer nach Da Nang. 800 Jahre Hochkultur im Museum der Cham wollen wir uns nicht entgehen lassen! Dann erwartet uns ein Mittagessen im Restaurant am Fluss. Nachmittags Weiterfahrt nach Hoi An. 140 km. Drei Übernachtungen in einem Strandhotel.
13. Tag: Hoi An – Bilderbuchstädtchen
Unsere Reise wird immer entspannter. Sie fühlt sich heute leicht an wie das Papier der bunten Ballons in der Altstadt von Hoi An. Die farbenfrohen Windlichter begleiten unseren Erkundungsgang an den Cafés, Galerien und Boutiquen der berühmten Altstadt entlang. Am Morgenmarkt kaufen die Einheimischen Fisch und Gemüse, ein prächtiges Gewusel, dem Sie zur Mittagszeit am besten in ein Restaurant Ihrer Wahl entkommen. Nachmittags entspannen Sie sich, wie es Ihnen gefällt. Am Strand? In der Altstadt? Wenn es Abend wird, besteigen wir ein Boot und genießen, einen Drink in der Hand, den Sonnenuntergang am Fluss Thu Bon. Unvergesslich! Dann wird es noch einmal richtig lecker: Zum Abendessen setzen wir uns ins Restaurant Mango und genießen moderne vietnamesische Fusion-Küche. Seien Sie gespannt!
14. Tag: Die Tempel von My Son
Wer im Cham-Museum Lust auf diese antike hinduistische Kultur bekommen hat, wird sich heute freuen, noch mehr davon zu hören und zu sehen. Wir besuchen vormittags die Ruinen der Tempelstadt My Son. Die beeindruckenden Bauten sind von Moos überwuchert und trotzen seit Jahrhunderten der Verwitterung, die ältesten wurden im 4. Jh. erbaut. Dann kam der Vietnamkrieg über sie, der viel zerstörte. Wir genießen die besondere Stimmung. Wir überlassen die Tempel ihrem weiteren Schicksal und uns den Wellen am Strand. Gerne den freien Nachmittag lang. 50 km. Abends krönen wir die Reise mit einem Abschiedsdinner und fragen uns, wie wir das alles denen zu Hause nur erzählen sollen. Man muss es wahrscheinlich selbst erlebt haben!
15. Tag: Strand und Rückreise
Keine Eile - die Zimmer haben Sie bis zum späten Nachmittag. Also ruhig noch mal an den Strand und den Urlaub locker ausklingen lassen. Genießen Sie das Meer, die milde Luft, die großartigen Erinnerungen! Später fahren wir Sie zum Flughafen nach Da Nang. Von dort ein kürzerer Flug mit Vietnam Airlines nach Hanoi – und ein etwas längerer nach Hause (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std., Abendessen im Flugzeug).
16.Tag: Zurück in Frankfurt
Sie kommen morgens in Frankfurt an. Individuelle Heimreise.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Das Mekong Delta liegt im südwestlichen Teil von Vietnam. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich in schwimmenden Dörfern. Die Menschen strahlen eine riesige Zufriedenheit aus, die eindrücklich ist. Dank dem vielen Wasser in dem Delta, wird sehr viel Reis angepflanzt und die Gegend zählt im Allgemeinen zu den fruchtbarsten Plätzen in Vietnam. Auch Kokosnüsse, tropische Früchte und Zuckerrohr werden in beträchtlichen Mengen produziert.

Das Mekong Delta hat eine bewegte Zeit hinter sich. So war es im Vietnamkrieg ein Schauplatz der Kämpfe zwischen den US-Streitkräften und Guerilleros. Wenn man im Mekong Delta unterwegs ist, darf ein Besuch auf einem der schwimmenden Märkte keinesfalls fehlen.

Etwas, das man während einer Rundreise durch Vietnam unbedingt gesehen haben muss sind die für das Land so typischen „Schwimmenden Märkte“, wie beispielsweise in der beschaulichen Küstenstadt Cai Be in Südvietnam.
Entlang des Mekong-Deltas findet man viele dieser schwimmenden Märkte, auf langen Booten werden die unterschiedlichsten Waren wie Obst und Gemüse, andere Lebensmittel, Souvenirs oder Handgefertigtes angeboten. Und diese Märkte sind nicht nur etwas für das Auge, sondern bieten auch Gelegenheit um wahre Schnäppchen zu ergattern. 

Der größte dieser Schwimmenden Märkte im Mekong-Delta ist übrigens jener in Can Tho. Anders als beispielsweise in Bangkok, bestehen die auch „Floating Markets“ genannten Handelsplätze nicht aus vielen kleinen Booten, sondern bieten einen Mix aus allem was schwimmen kann.

Bilder:
Das Mekong Delta liegt im südwestlichen Teil von Vietnam. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich in schwimmenden Dörfern. Die Menschen strahlen eine riesige Zufriedenheit aus, die eindrücklich ist. Dank dem vielen Wasser in dem Delta, wird sehr viel Reis angepflanzt und die Gegend zählt im Allgemeinen zu den fruchtbarsten Plätzen in Vietnam. Auch Kokosnüsse, tropische Früchte und Zuckerrohr werden in beträchtlichen Mengen produziert.

Das Mekong Delta hat eine bewegte Zeit hinter sich. So war es im Vietnamkrieg ein Schauplatz der Kämpfe zwischen den US-Streitkräften und Guerilleros. Wenn man im Mekong Delta unterwegs ist, darf ein Besuch auf einem der schwimmenden Märkte keinesfalls fehlen.

Bilder:
Der knapp tausend Jahre alte Literaturtempel war einst die erste Universität in Vietnam. Die gesamte Anlage, in der dieser Tempel steht, nennt man Van Mieu. Verschiedene Mauern und Tore trennen die Innenhöfe voneinander. Das Portal in der Mitte ist mit seinen runden Fenstern ein Wahrzeichen von Hanoi und wird als Pavillon des Sternbildes bezeichnet. Im dritten Innenhof kann man auf einer Tafel die Namen der Absolventen nachlesen, welche in der Zeit von 1442 bis 1779 Prüfungen in der Universität abgelegt hatten. Der Tempel wurde zu Ehren Konfuzius und für die Söhne der Nation, nicht aber für die Töchter, erstellt.
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Bei einem Besuch in der Halong Bucht in Vietnam wird man absolut fasziniert und begeistert sein. Diese Gegend hat etwas Mystisches. Die Halong Bucht weist eine Fläche von 1.500 km² und es hat etwa 3.000 Inseln. Die Bucht zählt zu den schönsten Naturschauspielen der Welt und zieht unzählige Touristen an. Die mächtigen Felsen und die vielen Inseln erwecken das Gefühl, dass man sich in einer Märchenwelt befindet.

Der Name der Bucht rührt von einer Sage her, die besagt, dass einst ein Drachen über die Gegend wachte und bei Angriffen hätte er sich jeweils mit dem Schwanz gewehrt und die Angreifer so versucht, in die Flucht zu schlagen. Daraus wären die vielen kleinen, einzelnen Inseln entstanden, die man heute in der Halong Bucht antreffen kann. In den geschützten Teilen der Bucht sind während vieler Jahre Dörfer entstanden, aber nicht auf festem Boden, sondern auf dem Wasser. Die Menschen wohnen das ganze Jahr über hier und sind deshalb recht einsam. Eine willkommene Abwechslung bieten da die vielen Touristenboote, die in der Bucht unterwegs sind und sich die schwimmenden Dörfer ansehen.

Da die Felsen aus Kalkstein sind, gibt es zudem unzählige Höhlen, die man teilweise besichtigen kann. Die meisten Anbieter solcher Touren in die Halong Bucht haben Angebote, die zwei Übernachtungen beinhalten, denn an nur einem Tag kann man kaum alles besichtigen. Der Besuch in der Halong Bucht wird jedem Besucher mit Sicherheit in bester und eindrucksvoller Erinnerung bleiben.

Was auch zu dem mystischen Eindruck mithilft, ist die Aussage von Seeleuten, diese sollen angeblich im Morgennebel dieser Bucht schon Meereslebewesen entdeckt haben, die bisher noch niemand gesehen hat. Sie wären äußerst groß und merkwürdig gewesen. Dieser Teil der Vietnam Reise wird vermutlich zu den eindrücklichsten überhaupt gehören. Weil man etwas Ähnliches und derart faszinierendes, auch im entferntesten Sinn, kaum ein zweites Mal antreffen wird.

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Gut 50 Kilometer südöstlich der einstigen Hafenstadt Hoi An, direkt an der Küste zum Südchinesischen Meer, befindet sich eine der beachtlichsten und eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Vietnams, die Ruinen der alten Tempelstadt My Son.

Diese Bauwerke entstammen der Cham-Kultur, welche sich im 2. bis 3. Jahrhundert in Vietnam herausbildete und stark von der indischen Kultur beeinflusst war. Die Cham errichteten zahlreiche herrliche Tempel, welche allerdings besonders während des Vietnam-Kriegs stark beschädigt oder zerstört wurden. Viele Experten-Teams wollen die beeindruckenden Bauwerke rekonstruieren, dies gestaltet sich allerdings als sehr schwierig, da die Cham in einer fugenlose Bauweise errichteten, welche bis heute nicht reproduziert werden kann.
So kann man von Glück sprechen, dass einige Tempel noch sehr gut erhalten sind und man so zumindest eine Vorstellung von der Genialität dieser frühen Hochkultur bekommt.

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Ho-Chi-Minh ist die größte Stadt in Vietnam, sie zählt über 7.000.000 Einwohner. Die Stadt bekam ihren Namen erst im Jahre 1976, davor hieß die Hauptstadt Saigon. Die Stadt liegt nördlich vom Mekongdelta am Saigonfluss. Das Klima in Ho-Chi-Minh Stadt ist sehr tropisch, beträgt doch die Durchschnittstemperatur über 27 Grad Celsius. Zwischen den Monaten Mai bis Oktober herrscht die eigentliche Regenzeit und nicht selten kommt es dadurch zu Überschwemmungen.

In dieser riesigen Stadt kommt bestimmt keine Langeweile auf, neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten, die es sich lohnt, die eine oder andere zu besichtigen, laden auch diverse Parks zur Erholung ein. Zum Beispiel wäre da der botanische Garten, der 1864 von zwei Franzosen errichtet wurde, in dem viele tropische Pflanzen zu bestaunen sind. Geht man in den Garten hinein, trifft man Elefanten, Kamele, Krokodile und Großkatzen in einem Zoo an. Einen ausführlicheren Einblick in das Leben der Südvietnamesen bekommt man in dem Themenpark Binh Quoi Cultural Village.

In Ho-Chi-Minh Stadt hat man ein reichhaltiges Angebot an sehr empfehlenswerten Restaurants. Viele davon bieten die traditionelle vietnamesische Küche an. Daneben gibt es aber auch unzählige Restaurants mit beispielsweise mexikanischen Speisen, Kebab oder Sushi. Die meisten Lokale haben aber nach wie vor die französischen Spezialitäten im Angebot. Dazu kommen viele typisch französische Cafés. Die meisten Lokale haben sich mit den Öffnungszeiten stark dem touristischen Aufkommen angepasst und haben zudem mehrheitlich das ganze Jahr über geöffnet.

Zu beachten ist, dass die nobleren Spezialitätenrestaurants für vietnamesische Verhältnisse recht teuer sind, für die westlichen Besucher sind die Preise allerdings verhältnismäßig immer noch günstig. Wenn man sich auf einer Vietnamrundreise befindet, wird man um den Besuch in der Ho-Chi-Minh Stadt nicht herumkommen. Die vielen gewonnenen Eindrücke wird man mit nach Hause nehmen und sie werden noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Im Mekong-Delta, in Südvietnam befindet sich das malerische und beschaulich Städtchen Cai Be, dessen Distrikt sich auf einer Fläche von rund 420 km² erstreckt. Der Ort beheimatet etwa 300.000 Menschen und ist, wie viele andere Orte im Mekong-Delta auch, berühmt für seine faszinierenden schwimmenden Märkte, auf denen von Lebensmitteln bis hin zu Souvenirs alles angeboten wird.

Zudem ist Cai Be der ideale Ausgangsort für Reisen in die nahe gelegene Stadt Vinh Long sowie zum Cuu Long River Delta. Bei einer Rundreise durch den traumhaften und einzigartigen Süden Vietnams darf ein Besuch in Cai Be in keinem Fall fehlen.
Das atemberaubende Mekong-Delta im Süden Vietnams ist eine einzigartige Naturschönheit und beeindruckt jedes Jahr zahllose Besucher. Wer hierher kommt sollte in jedem Fall auch der Stadt Can Tho einen Besuch abstatten, diese ist mit ihren 1.121.000 Einwohnern die größte Stadt des Mekong-Deltas. Zudem befindet sie sich nur etwa 160 Kilometer von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt, was sie zu einem idealen Ausgangspunkt für Reisen ins Delta macht.

Besonders berühmt ist Can Tho für seine eindrucksvollen schwimmenden Märkte. Hier herrscht immer geschäftiges Treiben und ein Einkauf wird hier schon mal zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Ebenfalls sehr interessant ist die Promenade Hai Ba Trung bei der sich zahlreiche Geschäfte, Hotels und Restaurants aneinanderreihen. Am beliebten Ninhkieu-Quay liegen zahlreiche Restaurant-Schiffe vor Anker. Zudem legen von hier aus täglich Boote zu den schwimmenden Märkten ab.
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Hanoi ist eine sehr große Stadt in Vietnam und zählt über 6.500.000 Einwohner. Die Stadt liegt am Roten Fluss. Das Klima in Hanoi ist im Sommer feucht-heiß und im Winter trocken-warm. Die Stadt hat viele kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Aufenthalt sehr empfehlenswert machen. Die Altstadt von Hanoi ist einzigartig, sie hat viele kleine Gassen mit kleinen Läden. Aufenthaltsmöglichkeiten gibt es in Hanoi zahlreiche. Man hat die Wahl zwischen einfachen Zwei- und luxuriösen Vier- bis Fünfsterne Hotels. Die Anreise wird oft mit dem Flugzeug gemacht, da der Flughafen nicht weit vom Stadtzentrum und den Hotels entfernt ist.
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Hue ist eine Stadt in Zentralvietnam mit etwa 300.000 Einwohner und liegt am Huong Giang. Ebenso ist die Stadt eine bedeutende Hafenstadt am Südchinesischen Meer. Die Stadt war einst Hauptstadt von Vietnam, dies in der Zeit von 1802 bis 1945. Eine Besonderheit war auch, dass Hue gleichzeitig der Sitz des buddhistischen Mönchtums wie auch der Sitz des katholischen Erzbischofs war. Neben der Zitadelle und der Verbotenen Stadt, die einst nach jenem Vorbild von Peking entstanden war, wurde diese im Jahre 1993 ins Unesco Weltkulturerbe aufgenommen. Oft empfindet man die Stimmung, die man in der Stadt antrifft, als poetisch und melancholisch.
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Danang liegt an dem Han-Fluss. Die Stadt befindet sich in Zentralvietnam und zählt ungefähr 485.000 Einwohner. Sie zählt zu den wichtigsten Handelspunkten am Pazifischen Ozean. Wenn man in Danang ist, sollte man die Kathedrale und die Höhlen der Marmor-Berge besichtigen, die südlich der Stadt liegen.

Danang wird oft von Kreuzfahrtschiffen besucht, die von Japan und USA herkommen. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind auch sehr gut, es gibt hier erstklassige Hotels, unter anderem auch ein Luxus-Hotel, das im Jahre 1997 eröffnet wurde. Nach Danang reist man mit dem Flugzeug. Da die Stadt einen internationalen Flughafen besitzt, ist das die beste Variante.
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Die Altstadt von Hoi An liegt in Zentralvietnam, am Thu-Bon Fluss und ist von Reisfeldern umgeben. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert ließen sich in der Stadt viele chinesische und japanische Seefahrer nieder. Diese handelten mit Porzellan, Seide und chinesischer Medizin.

Es ist eine gemächliche Stadt, die vom Tourismus nach dem Vietnamkrieg immer mehr besucht wurde und die sich dadurch stark entwickeln konnte. So kann man heute Tempel, Pagoden und andere sehenswerte Bauten betrachten und dies etwas abseits des großen Trubels. Hoi An bedeutet „friedlicher Treffpunkt“, obwohl man in dem Ort wohl den lebhaftesten Markt von ganz Vietnam antrifft.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Vietnam (VN)
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Vietnam
Nach vielen Jahrhunderten der Fremdherrschaft und der Kriege blickt Vietnam nun in die Zukunft und ist auf dem besten Weg sich zu einem modernen Staat entwickeln.

War das Land vor wenigen Jahren noch ein absoluter Geheimtipp unter den Reisenden, so hat es in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit zugenommen. Viele Touristen wollen heute dieses sagenhafte Land erkunden und die verborgenen Schätze ausfindig machen. Und davon gibt es viele. Nicht umsonst werden die Länder des einstigen Indochinas zu denen auch Vietnam gehört als „die Schatzkammer Asiens“ bezeichnet.

Vietnam blickt auf eine turbulente Geschichte zurück: die Abhängigkeit von China, Regierungen diverser Dynastien, die französische Vorherrschaft, später die Teilung in Nord- und Südvietnam bis hin zum Vietnamkrieg mit den USA und schließlich die Wiedervereinigung. Alle diese verschiedenen Einflüsse spürt man im ganzen Land. In vielen Städten wird das Bild von französischer Architektur geprägt, während zugleich aber auch fast überall Jahrhunderte alte Tempel besichtigt werden können.

Absolut sehenswert sind die Metropolen Vietnams. Zum einen die Hauptstadt Hanoi im Norden und zum anderen die Hafenstadt Ho-Chi-Minh–Stadt im Süden des Landes.

Doch die Hauptattraktion des Landes ist die vielfältige und überwältigende Natur. Im Norden fasziniert die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Halong-Bucht. Hier ragen ca. 2000 Kalkfelsen aus dem Wasser, von denen viele mehrere hundert Meter hoch und meistens unbewohnt, aber von dichter Vegetation bewachsen sind. Die Bucht kann am besten während einer Dschunken-Fahrt erkundet werden.
Im Süden Vietnams befindet sich das Mekong-Delta. Dabei handelt es sich um ein komplexes Labyrinth großer Flussläufe und verborgener Kanälchen, die durch den üppigen Dschungel, Mangrovensümpfe und Reisfelder fließen.

Nach einer Rundreise zu all diesen Highlights empfiehlt es sich ein paar Tage Auszeit zu nehmen und an den herrlichen Stränden Vietnams zu entspannen. Bei rund 3300 km Küstenlinie ist es ein Leichtes, ein ruhiges paradiesisches Plätzchen zu finden.

Beste Reisezeit:
Berge im Norden und Nordwesten
Die Trockenzeit von Oktober bis April, ist die beste Zeit, den Norden zu erkunden. Allerdings kann es hier im Dezember und Januar sehr kalt werden.

Norden
Die beste Reisezeit für den Norden ist von Oktober bis April. Das zu der Zeit trockenere und kühlere Klima ist angenehmer als der feucht-heiße Sommer.

Zentralvietnam
Die beste Reisezeit liegt zwischen Februar und April.

Südvietnam
Die beste Reisezeit für den südlichen Landesteil ist von Dezember bis Februar.

Bedenken Sie bei Ihrer Urlaubsplanung auch das Tet-Fest Ende Januar/Anfang Februar. Im ganzen Land sind dann viele Geschäfte geschlossen. Da viele Bewohner zu ihren Familien fahren sind die Hotels und Sehenswürdigkeiten sowie die Transportmittel überfüllt.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/vietnamsicherheit/217274


Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
Dong

Flugdauer:
ca. 14 Stunden und 35 Minuten (mit Zwischenstopp)

Ortszeit:
MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h

Gut zu wissen:
Die Amtssprache ist Vietnamesisch, vereinzelt wird aber auch englisch oder französisch gesprochen. Angeber werden in Vietnam nicht gern gesehen. Es schickt sich nicht sich mit teuren Gegenständen, Erfolgen oder ähnlichem großzutun.

Vietnamesen geben ungern zu wenn sie etwas nicht wissen oder nicht weiter helfen können. Lieber geben sie stattdessen eine falsche Antwort. Auch wird das Wort „Nein“ nur sehr ungern ausgesprochen.


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