Marokko Rundreise

Grosse Marokko-Rundreise

Tournummer 108291
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Ikarus Tours bei www.rundreisen.de
  • 15-tägige Busrundreise durch Marokko
  • Mehrere UNESCO-Weltkulturerbestätten in einer Reise
  • Die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten des Landes
ab 2.090 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Marokkos Geschichte ist geprägt von zahlreichen Eroberungen, die es zu dem Land machten, welches es heute ist. Zunächst ließen sich phönizische Seefahrer nieder, später war der Einfluss des römischen Reiches zu spüren. Im 7. Jahrhundert folgte die Islamisierung. Ebenso beeinflussten Spanier, Portugiesen und zuletzt auch Franzosen die Entwicklung des Landes. Nur durch eine schmale Meerenge von Europa getrennt, bildet Marokko einen Übergangspunkt von Europa zur orientalischen Welt. Dieser Zauber der Gegensätze ist auch heute noch zu spüren. Moderne, wie in Casablanca und Agadir, trifft auf den Charme von "Tausendundeiner Nacht", wie in Fes und Marrakesch. Römische Ausgrabungsstätte in Volubilis. Andalusisch geprägte Städte wie Tanger und das malerische, blaue Chefchauen. Portugiesisch beeinflusste Städte wie Essaouria. Die faszinierende Dünenlandschaft bei Merzouga. Ein Land voller Kontraste auch in landschaftlicher Sicht, zwischen Mittelmeer, Atlantischem Ozean und den Ebenen der Sahara, entlang des Rifgebirges und durch die beeindruckende Bergwelt des Anti-Atlas, über das Atlasgebirge sowie der imposanten Todghaschlucht. Entlang der Straße der Kasbahs findet sich ein schillerndes Kaleidoskop aus Ocker- und Blau-, aus Rot- und Grüntönen, durchzogen von spektakulären Gebirgspässen. Marokko lädt ein auf ein Fest für alle Sinne, voller Düfte, durch den Geruch von Ambra, Jasmin, Gewürzen, Rosen, Eukalyptus und für die Augen ein Meer aus bunten Farben, dazu schillernde Stoffe und Kunsthandwerksläden. Alles in allem ein rundum vielfältiges und abwechslungsreiches Land, mit zahlreichen Facetten, an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.
1. Tag: SA/SO/DO Anreise - Casablanca
Abends Flug mit LUFTHANSA von Deutschland nach Casablanca. Ankunft spätabends.
2. Tag: SO/MO/FR Casablanca - Rabat
Stadtrundfahrt in Casablanca mit dem Platz der Vereinten Nationen, dem Markt, dem Habous-Viertel, der Corniche und der Marokko Mall. Optional Besichtigung der Großen Moschee Hassan II (ca. CHF 12,-), der zweitgrößten Moschee der Welt, mit dem höchsten Minarett weltweit (210 m hoch). Danach Fahrt nach Rabat, einst Zentrum des Almohadenreichs, heute Hauptstadt Marokkos. Besichtigungen: die Altstadt mit ihren blau-weiß verwinkelten Gassen, die Kasbah Oudaia, der Hassan-Turm aus dem 12. Jhd., das Mausoleum von Mohammed V, der Königspalast und die auf einem Hügel gelegenen Ruinen von Chellah (ca. 100 km).
FA
3. Tag: MO/DI/SA Rabat - Tanger
Fahrt entlang der Atlantikküste bis nach Larache, wo wir das Castillo de las Ciguenas anschauen. Dann die durch Wassererosion geschaffenen Herkulesgrotten, in denen sich dem Mythos nach Herkules aufhielt, als er Afrika von Europa trennte. Über Cap Spartel geht es nach Tanger, wo französische, spanische und portugiesische Einflüsse sichtbar sind. Hier Besichtigung der Kasbah mit dem Sultanspalast, dem Kasbah-Museum und dem jüdischen Viertel mit Synagoge und Friedhof (ca. 250 km).
FA
4. Tag: DI/MI/SO Tetouan - Chefchaouen
Landschaftlich schöne Fahrt durch das Rifgebirge bis Tetouan, welches andalusisch geprägt ist. Besuch der sehenswerten Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe), des Museums für Moderne Kunst, des Kunstzentrums Dar Sanaa und der Iglesia de Bactuaria. Weiter geht es nach Chefchaouen, eine der schönsten Städte Marokkos. Malerisch am Berghang gelegen ist sie sehenswert wegen der weißgekalkten Häuser mit blau gestrichenen Türen. In den Gassen der Medina vereinen sich arabische und andalusische Architekturelemente (ca. 120 km).
FA
5. Tag: MI/DO/MO Meknes - Volubilis - Fès
Fahrt nach Meknes und Besichtigung des Bab el Mansour-Tors. Kunstvoll mit Reliefs und Keramikfliesen geschmückt, ist es das größte und schönste des Landes. Im Anschluss das Mausoleum von Moulay Ismail, die Medina und dann zum Dach der Speicherhallen Sahrij Souani, von wo man einen schönen Blick auf die Stadt hat. Zuletzt die Pferdezuchtstation Haras. Von hier Fahrt zur römischen Ausgrabungsstädte Volubilis mit Triumphbogen, Basilika und hervorragend erhaltenen Mosaiken. Kurze Weiterfahrt zum Pilgerort Moulay Idriss mit dem Mausoleum von Moulay Idriss I, dem Gründer des marokkanischen Königreiches. Abends in Fès (ca. 270 km).
FA
6. Tag: DO/FR/DI Fès
Ganztägig Besichtigungen in der ältesten der vier Königsstädte und geistigem Zentrum des Landes mit einer der besterhaltensten Medinas der islamischen Welt (UNESCO-Weltkulturerbe). Wir spazieren durch die mittelalterlich anmutenden Gassen der Altstadt, vorbei am Nejjarine-Platz mit seinem berühmten Brunnen, der Karaouine-Moschee bis zur Zaouia (Grabmal) von Moulay Idriss II. Nach dem Besuch des Museum of Wood Arts and Crafts, von dessen Dachterrasse aus man einen schönen Blick auf die Altstadt hat, zuletzt das Handwerker - und das Gerberviertel.
FA
7. Tag: FR/SA/MI Fès - Azrou - Midelt
Beeindruckende Fahrt durch den Mittleren Atlas, der als die Schweiz Marokkos bekannt ist, bis zum Berberdorf Azrou. Hier kurze Wanderung im Zedernwald, der von Affen bevölkert ist. Weiter zum Gebirgsdorf Midelt. Nachmittags Besuch eines kleinen Privatmuseums mit Fossilien und Meteoriten (ca. 210 km).
FA
8. Tag: SA/SO/DO Midelt - Erfoud - Merzouga
Entlang des Ziz-Flusses und vorbei an zahlreichen kleinen Berberdörfern geht es nach Erfoud. Hier steigen wir um in Jeeps und fahren nach Merzouga (ca. 270 km). Nachmittags Zeit, um die Ausläufer der Wüste des Erg Chebbi, Marokkos grandioses Dünengebiet, zu Fuß oder per Kamel (optional) zu erkunden. Die Dünen erreichen hier eine Höhe von bis zu 45 m. Nachdem wir den Sonnennuntergang in den Dünen erlebt haben, übernachten wir in komfortablen Beduinenzelten (mit Gemeinschaftsbädern) im Wüstensand. Traditionelles Abendessen mit Musik und Tanzvorführung.
FA
9. Tag: SO/MO/FR Todgha - Ouarzazate - A. Benhaddou
Wer früh genug aufsteht, kann einen unvergesslichen Sonnenaufgang in den Dünen erleben. Nach einem Berberfrühstück Rückfahrt nach Erfoud. Von hier geht es per Bus zur canyonartigen Todghaschlucht. Dann entlang der landschaftlich schönen Straße der Kasbahs nach Ouarzazate. Unterwegs Stopp in der Oase Kelaa Mgouna, die für ihr jährliches Rosenfest bekannt ist. In Ouarzazate Besuch der Kasbah Taourirt, welche die gesamte Altstadt mit Burg, Türmen und Gassen umfasst. Dann Weiterfahrt nach Aït Benhaddou (UNESCO-Weltkulturerbe), die wohl schönste aller Kasbahs, wo Filme wie 'Königreich der Himmel' und 'Alexander' gedreht wurden. Enge schmale Gassen und Steintreppen schlängeln sich durch das Labyrinth von Türmen und Häusern. (ca. 400 km).
FA
10. Tag: MO/DI/SA Tazenakht - Taroudant
Die heutige Fahrt geht durch aride Bergwelt vorbei an winzigen Dörfern bis nach Taroudant, das früher ein wichtiger Knotenpunkt der Trans-Sahara-Karawanen war (280 km). Das malerische Taroudant ist von einer eindrucksvollen fünf Kilometer langen Stadtmauer aus rotem Lehm umgeben. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung.
FA
11. Tag: DI/MI/SO Agadir - Essaouria
Vormittags optionale Kutschenfahrt entlang der Stadtmauern. Dann Besichtigung der Souks, Basare der Stadt. Danach Fahrt Richtung Atlantikküste mit kurzem Stopp in Agadir. Nachmittags Ankunft in Essaouria (ca. 265 km).
FA
12. Tag: MI/DO/MO Essaouira
Stadtbesichtigung in der charmanten blau-weißen Künstlerstadt, wo sich eine kleine Künstlerkolonie mit Malern und Galerien etabliert hat. Von der ehemaligen portugiesischen Festung aus hat man einen schönen Blick auf die Wehrmauern der Stadt und den Ozean.
FA
13. Tag: DO/FR/DI Essaouira - Marrakesch
Fahrt nach Marrakesch, der schönsten Stadt Marokkos (ca. 190 km). Prächtige Paläste, Ruinen, ein Wirrwarr aus engen Gassen und lebhafte Souks mit ihrem orientalischen Flair, die alles anbieten, was das Herz begehrt: Teppiche, Lederwaren, Kupfer- und Silberschmiedewaren, Töpferwaren und Textilien, nicht zu vergessen die einzigartigen orientalischen Gewürze. Das größte Schauspiel bietet der Djemaa el Fna, den wir uns heute ansehen. Er ist auch als 'Platz der Geköpften' bekannt, weil hier einst die aufgespießten Köpfe Hingerichteter aufgestellt wurden. Spätnachmittags kann man hier Musikern, Märchenerzählern, Akrobaten und Schlangenbeschwörern zusehen. Abends ziehen Duftschwaden über den Platz, in Buden kocht, bäckt und brodelt es. Hier kann dann die authentische einheimische Küche gekostet werden.
FA
14. Tag: FR/SA/MI Marrakesch
Besichtigung von Marrakesch. Wir laufen zur Koutoubia-Moschee und durch das Mellah- und das jüdische Viertel. Dann Besuch des Bahia-Palastes, der Saadier-Gräber und der Medrese Ben Youssef. Rest des Tages zur freien Verfügung, z.B. zum optionalen Besuch von ANIMA, dem paradiesischen Garten von André Heller (je nach Anzahl der Teilnehmern ab ca € 45,-).
FA
15. Tag: SA/SO/DO Marrakesch - Rückflug
Vormittag zur freien Verfügung, z.B. zum Besuch der Majorelle-Gärten (ca € 10,-). Nachmittags Rückflug mit LUFTHANSA von Marrakesch nach Deutschland. Ankunft abends.
F

F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Ein absolutes Must-See während einer Stadtrundfahrt durch Casablanca ist die Altstadt oder sogenannte „Alte Medina“. Das hektische Treiben, die bunten Märkte und die engen Gassen, alles das bietet die Altstadt von Casablanca und lockt somit jeden Tag zahllose Touristen an. Zudem beherbergt die Altstadt zahlreiche vorkoloniale Bauten, welche durchaus einen Besuch wert sind.
Die „Alte Medina“ erstreckt sich zwischen der Neustadt und dem Hafen, nahe des Platzes der Vereinten Nationen, von dem sie durch eine Mauer getrennt wird, welche aber erst wenige Jahre alt ist.  Ebenso verhält es sich auch mit dem hier befindlichen Uhrturm, welcher zu Beginn der 1940er abgerissen wurde und erst Mitte der 90er wieder aufgebaut wurde.
Kenner schätzen die Chellah Nekropole als eine der besonderen Sehenswürdigkeiten von Marokko. Gemeinhin ist sie als Totenstätte bekannt, die schon vor sehr, sehr langer Zeit ausgeraubt worden ist. Verwüstet wurde diese Stätte zu aller Schrecken dann auch noch im Jahre 1755. Seit diesem Tag ist die Atmosphäre für jemanden, der noch niemals an dieser Totenstätte war, kaum zu beschreiben. Sie hat etwas Mystisches und doch Sehenswertes.

Der Blick von der Nekropole zeigt ein eindrucksvolles Panorama, was man über die umliegenden Städte und Dörfer hat, das Besuchern den Atem raubt. Diese Stätte ist immer einen Ausflug wert und Sie werden den Anblick sicher nie vergessen.
Bilder:
Es gibt viele große und beeindruckende Moscheen auf der Welt. Die Hassan Moschee in Marokko zählt sicher zu einem der Bauwerke, welches die meisten Eindrücke bei einem Betrachter hinterlassen wird. Das am höchsten gelegene Minarett, immerhin in 210 Meter Höhe, begeistert vor allem die Touristen, die in diese Gegend kommen. Dieses religiöse Bauwerk wurde im Jahre 1963 zum 60. Geburtstag des Königs Hassan II. von Marokko fertiggestellt. Dieses Bauwerk bedeutete für rund 10.000 Männer des Handwerks und 2500 Arbeiter für lange Zeit, nämlich genau 6 Jahre, etwas zu tun. Das Filigrane ist heute noch zu sehen und wird immer wieder bewundert.
Bilder:
Wer in das schöne Marokko reist, sollte einige Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Zu diesen zählt zweifelsohne der Hassan Turm. Er ist so nicht geplant gewesen, denn eigentlich hatte die islamische Bevölkerung den Bau einer Moschee geplant. Der Bauherr starb jedoch zum Ausklang des 12. Jahrhunderts und so wurde kurzerhand das Vorhaben anders gestaltet. Heute kann man den Hassan Turm durchaus als unvergessliches Wahrzeichen der Stadt Rabat bezeichnen. Mächtig und pompös erstreckt sich das weiße Gebäude, dass einem die schiere Ehrfurcht einflößt, wenn man davor steht. Lassen Sie das Gebäude auf sich wirken und Sie werden erstaunt sein, was mit Ihnen passiert.
Bilder:
In der Ville Nouvelle, der bezaubernden Neustadt der marokkanischen Hauptstadt Rabat befindet sich das beeindruckende und überwältigende Palastviertel mit dem Königspalast. Die prächtige Anlage befindet sich dem Bab er Rouah und der Almohaden Mauer. Der Hauptzugang zum Palastviertel führt durch das sogenannte Botschafter-Tor, dem Bab as Soufara.

Zu dem ausgedehnten Palastviertel gehören neben dem eindrucksvollen Komplex des Königspalasts auch ein Versammlungsplatz, die Ahl Fas Moschee sowie zahlreiche weitere Gebäude, in denen beispielsweise der oberste Gerichtshof seinen Sitz hat. Errichtet wurde der erste Palast an dieser Stelle bereits 1780 und auch heute noch befindet sich hier die Hauptresidenz des marokkanischen Königs. Besichtigungen sind allerdings nur von außen möglich, ein besonderes Highlight, dem man unbedingt einmal beiwohnen sollte ist die Wachablösung der Palastwache.
Bilder:
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der marokkanischen Hauptstadt Rabat zählt ganz ohne Zweifel auch das Mausoleum Mohammed V. Die gesamte Anlage wurde von dem vietnamesischen Architekten Vo Toan erdacht und von den besten Kunsthandwerkern Marokkos erbaut. Sie besteht aus dem Mausoleum, welches sich im Osten befindet, sowie einer Säulenhalle im Westen. Dazwischen erstreckt sich die imposante Grabmoschee.

Neben dem verehrten König Mohammed V, welcher das Land in die Unabhängigkeit führte, sind hier auch seine beiden Söhne König Hassan II und  Prinz Moulay Abdallah. Im Süden des Komplexes, direkt gegenüber des berühmten Hassanturms wurde von 1961 bis 1967 eine Gedächtnisstätte zu Ehren des Königs Mohammed V errichtet, sie gilt als eines der prächtigsten Bauwerke der islamischen Architektur der jüngeren Zeit.
Casablanca - Palast der Nationen
Wer Larache besucht, sollte unbedingt das Castillo de las Ciguenas in seine Besichtigungstour mit aufnehmen. Bereits 1578 errichtete der Sultan Saadita Ahmed Mansur Adahbi die Burg in Grundzügen am Rande der Medina. Die sogenannte Storchenburg wurde im 17. Jahrhundert von den Spaniern übernommen und erweitert.

Von der Flussseite her schützt diese Festung die Medina vor feindlichen Angriffen. So wurde die Verteidigung der Stadt gesichert. Die Architektur der Festungsanlage ist beeindruckend. Sie verkörpert eindrucksvoll den Baustil des 17. Jahrhunderts. Heute ist dort ein Museum für Archäologie untergebracht, in dem allerdings nur einige Stücke zu sehen sind.
Einige Kilometer vom Kap Spartel entfernt befinden sich die „Grottes d'Hercule" - die Herkulesgrotten. Dort vermischt sich das Mittelmeer mit dem Atlantik. Nach der griechischen Mythologie soll der Halbgott Herkules sich in den Grotten ausgeruht haben, nachdem er die Meerenge von Gibraltar geschaffen hatte. Diese wurden auch die „Säulen des Herkules“ genannt.

Man kann leider nur einen Teil der Herkulesgrotten besichtigen, andere Teile stehen bei Flut unter Wasser. Ein vormals überfluteter Eingang zur Grotte soll, so die Überlieferung, den Umriss einer umgekehrten Karte Afrikas darstellen. Es wird erzählt, dass zu früheren Zeiten auch Menschen in den Grotten gelebt haben.
Im Norden Marokkos, direkt an der Mittelmeerküste erstreckt sich auf einer Länge von rund 350 Kilometern der zum Atlas gehörende Rif Gebirgszug. Der höchste Punkt dieser absolut beeindruckenden Gebirgskette ist der Tidiquin mit einer Höhe von 2.448 Metern.

Die Einheimischen nennen diesen nördlichsten Teil des Atlasgebirges auch Dschebel er-Rif, zu dessen speziellen Besonderheiten die hier heimische mediterrane Pflanzenwelt gehört. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist in dieser Region neben den Korkeichenbeständen vor allem der hier sehr ausgedehnte Cannabisanbau, besonders im mittleren Teil des Rif.

Die Gegend um das Gebirge ist nicht sehr dicht besiedelt, Reisende die auf der Suche nach eher abgelegenen Zielen sind, kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten, Wanderer und Outdoor-Begeisterte sowieso.
Die Stadt Tetouan befindet sich im äußersten Norden Marokkos und beheimatet rund 500.000 Einwohner. Wegen des sehr milden Klimas ist der Küstenort seit 1999 die Sommerresidenz von König Mohammed VI. Häufig wird die Stadt auch als „Die weiße Taube“, auf Französisch „La colombe blanche“ bezeichnet.

Ihre Hauptattraktion ist die teilweise noch von Stadtmauern umgebene Altstadt, die Medina, welche sage und schreib 70 Moscheen beheimatet. Aus diesem Grund ernannte die UNESCO im Jahre 1997 die Altstadt von Tetouan zum Weltkulturerbe. Die weitläufige Medina ist mit ihren engen verwinkelten Gassen für den Reisenden nur schwer zu überschauen, auf Grund dessen empfiehlt es sich die Altstadt nur mit einem ortskundigen Fremdenführer zu besichtigen.

Neben den zahlreichen Moscheen ist auch der beeindruckende Place Hassan II eine sehr sehenswerte Attraktion. Zudem bietet dieser ausgedehnte Platz am Südwestrand der Medina einen idealen Ausgangspunkt zur Erkundung des Weltkulturerbes.
Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour. Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
Während eines Besuchs der einmalig bezaubernden Stadt Fes sollte man neben vielen anderen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten unbedingt auch den herrlichen Place Nejjarine gesehen haben. Dieser liegt auf dem Weg zu einer der Hauptattraktionen der Stadt, der Zaouia Moulay Idriss II.

Das marokkanische Wort Nejjarine bedeutet übersetzt „Tischler“, somit verwundert es nicht, dass der Platzt sich im Zentrum des Tischler-Souks befindet. Für viele gehört der Place Nejjarine zu den malerischsten Plätzen in ganz Fes.

Besonders sehenswert ist hier auch der gleichnamige Nejjarine Brunnen, ein Wandbrunnen, welcher im Jahre 1711 errichtet wurde und reich mit Mosaiken verziert ist. Zudem hat er ein anmutiges Zedernholzdach.
Bilder:
Mit neun Millionen Quadratkilometern ist die nordafrikanische Sahara die größte Trockenwüste der Erde. Sie reicht von der Atlantikküste bis zum Roten Meer und erstreckt sich dabei über die Länder Ägypten, Libyen, Mali, Niger, Tschad, Sudan, Mauretanien, Westsahara, Marokko, Algerien und Tunesien.

In Marokko zählen unter anderem die roten Dünen von Merzouga zu den schönsten Landschaften der Sahara. Sie gehören zu den gefragtesten und eindrucksvollsten Touristenzielen in dieser Region.

Eine besonders beliebte Unternehmung in den beeindruckenden Weiten der roten Dünen von Merzouga sind Kamelwanderungen, sie bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit die herrliche Landschaft auf eine sehr ursprüngliche Weise zu erkunden.
Bilder:
Rund 40 Kilometer südöstlich der marokkanischen Stadt Erfoud erstreckt sich der Erg Chebbi, eine eindrucksvolle Sandwüste der Sahara mit bis zu 150 Meter hohen Sanddünen. Sie ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen und nicht nur für die abenteuerlustigen Marokko-Reisenden ein absolutes Muss.

Besonders beliebt sind in dieser Region Kameltouren, diese bieten auch die beste Möglichkeit diese einzigartige Landschaft zu erkunden. Eine eher ausgefallene Variante sind Ausflüge durch die Dünen mit einem Geländewagen, hierbei kommen nicht nur Technik-Fans auf ihre Kosten.
Bilder:
Die Kasbah „Taourirt“ ist eine Nebenresidenz des Glaoua Paschas von Marrakesch. Sie steht in Quarzazate und zählt zu den größten Lehmburgen des Landes. Hohe Türme und schöne Ornamente machen die Kasbah „Taourirt“ so sehenswert. Dieses Bauwerk kann man nur von außen besichtigen. Im Inneren wohnen noch knapp 100 Familien in zahlreichen kleinen Wohnungen. Die Burg ist sehr gut erhalten und leicht zu Fuß oder mit dem Bus zu erreichen. Wer in Quarzazate unterwegs ist, sollte einen Abstecher zur Kasbah unternehmen. Einige Reiseveranstalter bieten eigene Fahrten dorthin an und können neben der Besichtigung auch noch geschichtliche Daten über die Höhe und das Baujahr der Kasbah liefern.
Der Höhepunkt einer jeden Rundreise durch Marokko ist mit Sicherheit die „Straße der Kasbahs“, sie ist sehr beliebt bei Touristen und verzaubert mit ihren zahlreichen Attraktionen und ihrem ganz eigenen Charme. Sie ist zudem die einzige Ferienstraße in ganz Marokko, welche mit einem eigenen Namen versehen wurde, die Bezeichnung „Straße der Kasbahs“ geht im Übrigen auf die Franzosen zurück.

Manche bezeichnen die Strecke auch als „Straße der 1000 Kasbahs“. Sie erstreckt sich entlang des Hochplateaus vor der Sahara und führt durch traumhafte und exotische Oasenlandschaften. Die Hauptstrecke verläuft zwischen Ouarzazate, Tinerhir und Tafilalet. Entlang dieser Straße gibt es vieles zu entdecken, doch vor allem der Mix aus beeindruckenden Landschaften, imposanten Bauwerken und das einzigartige Zusammenspiel aus Farben und Düften macht diese Route so besonders und atemberaubend.
12. Tag Asilah - ehemalige portugiesische Festung
Bilder:
Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der marokkanischen Stadt Marrakesch gehört unter anderem auch die imposante Ben Youssef Moschee, welche bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Von dem ursprünglichen Bau sind heute allerdings nur noch die Grundmauern erhalten, da das Gebäude sowohl im 16. als auch im beginnenden 19. Jahrhundert umgebaut und damit stark verändert wurde.

Charakteristisch für die Ben Youssef Moschee ist das rund 40 Meter hohe, aus Kalkstein gefertigte Minarett. Etwas weiter östlich des Sakralbaus befindet die Medersa Ben Youssef, eine ehemalige Koranschule. Diese zählt zu den eindrucksvollsten und herrlichsten Gebäuden der gesamten Metropole. Beide Attraktionen sollten während eines Aufenthaltes in Marrakesch unbedingt besichtigt werden.
Bilder:
Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
Die bezaubernde Stadt Marrakesch beherbergt die beeindruckenden Saaditen-Gräber, welche man durch ein eher unscheinbares Tor erreicht. Die Gräber befinden sich direkt neben einer Moschee und bilden den einstigen Garten dieser Kasbah-Moschee. Viele bedeutende Herrscher fanden hier in der Vergangenheit ihre letzte Ruhestätte.

Zwei Mausoleen enthält die königliche Nekropole, das prunkvollere und auch bedeutend größere der beiden liegt gleich links neben dem Eingang. Dieser Bau wurde unter Moulay Ahmed el Mansour, welcher von 1578 bis 1602 lebte, errichtet.

Etwas weiter im hinteren Teil der Anlage befindet sich das zweite Mausoleum. Insgesamt sind in den zwei Grabstätten sieben Sultane und 62 Familienangehörige beigesetzt worden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Die faszinierende Stadt Casablanca ist nicht nur die größte Stadt Marokkos sondern in vielen Bereichen auch die eigentliche Hauptstadt des Landes. Sie ist sowohl der wichtigste Hafen des Landes als auch Universitätssitz und zudem bedeutender Verkehrsknotenpunkt sowie das wirtschaftliche Zentrum Marokkos. Und auch in der Geschichte hat Casablanca Spuren hinterlassen, so fand hier während des zweiten Weltkriegs beispielsweise die wichtige Casablanca Konferenz statt. Natürlich ist der Name auch allen Kinofans ein Begriff und so trug auch der Film „Casablanca“ zu der ungeheuren Bekanntheit und Beliebtheit der Stadt bei.

Die Bezeichnung „Casablanca“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „weißes Haus“. Die knapp vier Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich in einer Bucht direkt an der Atlantikküste. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die imposante Moschee Hassan II, aber auch der Place des Nations Unies sowie der Place Mohammed V, die Kathedrale Sacre Coeur, die Eglise Notre Dame de Lourdes und die Nouvelle Medina sind einen Besuch wert.
Bilder:
Seit 1956 ist Rabat die Hauptstadt Marokkos, zudem gehört sie wie auch Marrakesch, Fes und Meknes zu den vier Sultansstädten des Landes. Sie befindet sich im Nordwesten des Königreiches Marokko direkt an der Atlantikküste und beheimatet rund 600.000 Einwohner. Die bezaubernde Metropole kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken.

Besonders sehenswert ist vor allem die Medina, also die Altstadt Rabats, welche von einer massiven und imposanten almohadischen Stadtmauer umschlossen wird. Die Hauptattraktion jedoch ist die Kasbah des Oudaias, die traumhaft und malerisch direkt an der Küste errichtet wurde. Ebenfalls sehr sehenswert sind der Hassan Turm, die Avenue Mohammed V. und die Chellah, die merinidische Totenstadt.
Larache ist eine lebhafte Hafenstadt in Marokko mit dem größten Hafen der Region. Trotz der Lebhaftigkeit, die besonders durch das bunte Markttreiben und den Fischhandel hervorgerufen wird, kann man in Larache auch Ruhe und Erholung finden. Gerade die Altstadt ist eine Oase der Ruhe. Wunderbar spazieren kann man in den Gassen, die Richtung Meer verlaufen. Im Kontrast dazu steht die Neustadt, die an den zentralen „Place de la Libération“ angrenzt.

In Larache trifft man auf Geschichte und aktuelles Leben gleichermaßen. Seit Jahrhunderten ist Larache als Wirtschaftsstandort am Atlantik bekannt. Larache ist ein Kleinod, in dem die westliche mit der arabischen Welt zusammentrifft, wenngleich der Tourismus noch nicht voll erschlossen ist.
Tanger
Bilder:
Im Nordwesten Marokkos befindet sich die rund 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idris, welche nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt liegt. Auf zwei verschieden hohen Hügeln erstreckt sich der Ort mit seinen mehreren Stadtvierteln, den sogenannten Hays.

Für Marokkaner ist sie eine heilige Stadt sowie eines der wichtigsten Wahlfahrtsziele des Landes. Grund dafür ist die hier befindliche Grabstätte des berühmten Herrschers Moulay Idris, welcher der Begründer der ersten marokkanischen Dynastie war. Moulay Idris gehört zu den heiligsten und am meisten verehrten Herrschern Marokkos.

Mehr als 40.000 Pilger kommen jedes Jahr auf Grund der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren Moulay Idris hierher. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da sie dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können. Doch nicht nur für gläubige Muslime ist ein Besuch der Stadt lohnenswert, auch Touristen werden die malerische Stadt mit ihren kulturellen Attraktionen lieben.
Tetouan
Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
Bilder:
Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
Volubilis
Eingerahmt von den majestätischen Bergen des Mittleren Atlas, liegt im Norden Marokkos, in der Region Meknes-Tafilalet die beschauliche Stadt Azrou. Sie beheimatet rund 52.000 Menschen und ist sowohl bei den Marokkanern als auch bei ausländischen Touristen ein beliebtes Reiseziel. Der Name Azrou bedeutet übersetzt so viel wie „Felsen“ und nimmt Bezug auf die sagenhafte Lage des Ortes.

Diese Lage war auch während der französischen Kolonialzeit strategisch wichtig und brachte Azrou einige Bedeutung ein. Heute ist der Ort vor allem für den Tourismus von Bedeutung, in der Stadt gibt es einige imposante Bauwerke wie beispielsweise das Lycee Qualifiant Tarik Ibn Ziad. Auch der wunderschön angelegte Place Mohammed V im Zentrum der Stadt ist ein Besuchermagnet.
In Zentralmarokko, zwischen den Bergen des Mittleren und des Hohen Atlas befindet sich die beschauliche Stadt Midelt. Hier leben rund 45.000 Menschen, die Stadt ist ein bedeutendes kommerzielles Zentrum für die von Landwirtschaft geprägte Umgebung. Aber auch der Tourismus ist in der Stadt ein bedeutender Wirtschaftszweig. Vor allem die herrliche Lage und das milde Klima ziehen zahlreiche Besucher an.

Besonders sehenswert in Midelt sind die Hinterlassenschaften aus der französischen Kolonialzeil, so wie die ehemalige Residenz des französischen Gouverneurs, welches heute als Kulturzentrum dient oder das alte französische Viertel. Sehr beliebt sind auch die Waren, welche in Midelt produziert werden. Vor allem die handgearbeiteten Teppiche und Decken sind heiß begehrt und werden sogar in die größeren Städte von Marokko exportiert.
Bilder:
Im Südosten Marokkos, nur etwa 35 Kilometer von der Stadt Rissani entfernt befindet sich das kleine Dorf Merzouga. Der Ort liegt nur rund 50 Kilometer vor der algerischen Grenze und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Reisen zum Erg Chebbi, der größten Sandwüste des Landes, welche bis zu 150 Meter hohe Sanddünen beheimatet.

Somit verwundert es nicht, dass der kleine Ort zu den beliebtesten Touristendestinationen in ganz Marokko gehört. Zudem verfügt das Dorf auch über das größte natürliche Gewässer des Landes. Während einer Rundreise durch Marokko sollte ein Besuch der kleinen beschaulichen Ortschaft also in jedem Fall zur Reiseroute gehören.
Bilder:
Erfoud ist eine kleine Stadt in Marokko. Sie liegt direkt im Osten des Landes am Rande der Sahara. Im Jahre 2010 erst wurde die Bevölkerung auf 27.038 Einwohner gezählt. Die Stadt Erfoud ist die Kulissenstadt überhaupt. Gerade für Filmmacher wird die Stadt oft besucht.

Gerade die Filme „Marschier oder stirb“ und „Die Mumie“ wurden in der Stadt gedreht. Außerdem liegt die Stadt direkt an der Ktaoua Formation. Das ist ein bekanntes Reich der Fossilien, besonders aber auch Trilobiten. Meistens werden diese direkt in Gesteinsbrocken gefunden, die dann an internationale Gesteinshändler weitergegeben werden und dann an die zahlreichen Touristen weiterverkauft werden.
Bilder:
In Zentralmarokko, zwischen dem hohen Atlas und der Antiatlas-Gebrigskette liegt die rund 38.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt Ouarzazate. Sie ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist für zwei Dinge berühmt, zum einen auf Grund der hier befindlichen Kasbah Taourirt, welche zu den bedeutendsten Kasbahs des ganzen Landes zählt.

Zum anderen wegen der in der Nähe befindlichen Filmstudios. Dabei wurde auch Ouarzazate selbst gern als Drehort genutzt, so entstanden hier Filme wie „Die Bibel – Josef“, „Gladiator und „Das Jesus Video“. Kein Wunder, dass die Gegend ein beliebter Drehort ist, denn die Stadt Ouarzazate ist einfach malerisch und mit einem ganz besonderen Charme und die umliegende Landschaft beeindruckt ebenfalls mit ihrer Schönheit.
Klein-Marrakesch oder „Petit Souer“ von Marrakesch so bezeichnen viele den paradiesischen Ort Taroudannt im Süden Marokkos und dies obwohl die große Schwester sich rund 160 Kilometer weiter nördlich befindet. Taroudannt hat zudem den Ruf die größte und schönste Stadt am Souss Fluss zu sein, sie beeindruckt vor allem mit ihrer mächtigen Stadtmauer.

Aber auch die aus dem 18. Jahrhundert stammende und komplett aus Lehr erbaute Medina (Altstadt) strotz nur so vor Schönheit und Pracht. Hinter der rund 73.000 Einwohner zählenden Stadt erheben sich die malerischen und imposanten Berge des Hohen Atlas und laden zum Wandern und Erkunden ein. In Taroudannt selbst steht Kultur und Entspannung im Vordergrund.
Bilder:
Agadir ist eine Hafenstadt in Marokko, die südlich am Atlantik liegt. Knapp 500 km südlich findet man Casablanca mit knapp 700.000 Einwohnern. Agadir verfügt außerdem über einen internationalen großen Flughafen, der eine Direktverbindung zu vielen deutschen Flughäfen bietet. Die Hafenstadt liegt direkt in einem Bergbaugebiet. Hier werden Kobalt, Mangan und Zink hergestellt.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt sind der Tourismus, die Fischerei und die Fischverarbeitung. Selbst die Herstellung von Metallwaren ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig. Der Fremdenverkehr wurde schon Jahre zuvor durch einen gezielten Bau von verschiedenen Ferienanlagen in der Stadt Agadir sehr stark gefördert. Durch den internationalen Flughafen reisen jährlich Tausende von Menschen nach Agadir und verbringen hier ihren Urlaub.
Asilah
Die kleine Hafenstadt Essaouira liegt direkt an der Insel Mogador an der marokkanischen Küste. Etwa 170 km nördlich liegt die Stadt Agadir und 170 km westlich gelegen die Stadt Marrakesch. Außerdem wurde die Stadt vor der Unabhängigkeit Marokkos Mogador genannt. Der Name weist auf die Portugiesen zurück. Allerdings wird der Name heute nur noch für die vorgelagerte Insel benutzt.
Heute liegt der Hauptwirtschaftszweig Essaouiras direkt im Fischfang. Zahlreiche Kutter und Restaurants sind zu finden. Touristen wissen den frischen und leckeren Fisch zu schätzen. Schließlich sind die Varianten sehr verschieden und bieten immer ein leckeres Gericht. Des Weiteren gehört Essaouira seit dem Jahre 2001 zu der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Bilder:
Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Marokko (MA)
Bilder:
Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“, liegt im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt.

In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore. Außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, welches das wohl sehenswerteste Stadtviertel in Rabat.
Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“. Dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee.
Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut attraktives Reiseziel. Außerdem bietet die Hauptstadt auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen.
Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen.

Casablanca, die größte Stadt Marokkos, gehört zu den jungen Städten Marokkos. Sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika.
Zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee.

Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt.

Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt. Ihre Hauptattraktion ist der Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, labyrinthartigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein.

Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme. Dieser kann während einer Rundreise besonders erlebt und aufgenommen werden.

Beste Reisezeit:
Während für die Küstengebiete die Zeit vom April bis November empfehlenswert ist, sollte man das Landesinnere besser zwischen Oktober und Mai bereisen. Für eine Rundreise durch ganz Marokko, eignen sich die Monate April/Mai oder Oktober/November am besten.

Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen. Im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, weshalb es dort heißer und trockener ist. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/marokkosicherheit/224080

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 
Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h

Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam. Traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden.
Beleidigungen des Staates und gegen die Regierung (Monarchie) sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden.



Beliebte verwandte Reisen

ab 1.695 € p.P.
Griechenland Rundreise
12-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Athen - Mykines - Epidauros - Pylos - Olympia - Patras - Zagoria - Thessaloniki - Vergina - Kremasti - Delphi - Apollon
ab 2.899 € p.P.
Südafrika Rundreise
15-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Johannesburg - Soweto - Pretoria - Hazyview - Durban - St. Lucia - Kapstadt - Franschhoek - Stellenbosch - Kaphalbinsel - Hout Bay
ab 1.399 € p.P.
Griechenland Rundreise
9-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Athen - Delphi - Korinth - Olympia - Mykines - Epidauros
ab 1.699 € p.P.
Marokko Rundreise
13-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Casablanca - Rabat - Meknes - Volubilis - Fes - Merzouga - Erfoud - Ouarzazate - Tinerhir - Boumalne-du-Dades - Ait-Ben-Haddou - Marrakesch - Essaouira