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Spanien Rundreise

Der südliche Jakobsweg – von Sevilla nach Santiago

Tournummer 102905
Inklusive Flug
Aktivreise
Wikinger Reisen
  • 12-tägige Busrundreise durch Spanien
  • Traumhafte Wanderungen in den Eichenwäldern
  • Erkunden Sie die römischen Ursprünge der Via de la Plata
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine wenig bekannte Variante des Jakobsweges ist die Kombination der Pilgerwege Via de la Plata und Camino Mozárabe. Die Via de la Plata hat römische Ursprünge und verband einst den Süden Spaniens mit den Häfen Asturiens. In Mérida verschmilzt sie für einige hundert Kilometer mit dem Camino Mozárabe, dem wir im zweiten Teil der Reise über Ourense bis zum Sehnsuchtsziel aller Jakobspilger folgen: Die imposante Kathedrale von Santiago de Compostela erwartet uns!
1. Tag: Fluganreise
Ankunft in Sevilla und Transfer zu unserem Hotel, wo wir die ersten zwei Nächte verbringen.
2. Tag: Sevillas Charme
Sevilla verkörpert fast alles, was für Andalusien typisch ist. In der Hauptstadt und größten Stadt der Region konzentriert sich der andalusische Lebensstil in seiner reinsten Form: gute Tapas-Bars, verwinkelte Gassen und lauschige Plazas. Wir sehen bei einer Stadtführung den mittelalterlichen Königspalast Alcázar (Eintritt fakultativ, ca. 9,50 EUR) und einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nachmittags bleibt noch Zeit, eigenständig durch das pittoreske Altstadtviertel zu schlendern.
3. Tag: Auf in die Extremadura
Nach dem Frühstück verlassen wir Andalusien und fahren in die Region Extremadura zu unserer stilvollen Unterkunft in der Hospedería von Llerena, einem restaurierten Jugendstilpalast (115 km, 1 Ü). Unterwegs genießen wir unsere erste Wanderung auf der „Via de la Plata" zwischen El Real de la Jara und der Ermita de San Isidro (GZ: 3 Std., +/- 100 m).
4. Tag: Antike Ruinen in Mérida
Vormittags besuchen wir Mérida, die kleine Hauptstadt der Extremadura. Mit unserer Reiseleitung besichtigen wir die antiken römischen Ruinen. Anschließend fährt uns der Bus weiter nach Cáceres (170 km, 1 Ü). Wir unterbrechen die Fahrt für eine Wanderung am Rande des Parque Natural de Corvalo zwischen Aljucén und Alcuéscar auf einer Cañada Real (traditioneller Viehtriebweg). Die Landschaft ist geprägt von offenen Korkeichenwäldern in hübscher Hügellandschaft mit iberischen Schweinen und Schafherden (GZ: 4 1/2 Std., +/- 200 m).
5. Tag: Weltkulturerbe Cáceres
Wir beginnen den Tag mit einer Führung durch das geschichtsträchtige Cáceres, dessen Altstadt 1949 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Nach einem kurzen Transfer wandern wir zwischen Cáceres und dem Stausee von Alcántara. Eine wilde Landschaft in einer der unberührtesten Gegenden der Extremadura breitet sich vor uns aus. Nur vereinzelt tauchen alte römische Meilensteine, grasende Schafe oder Rinderherden und einsam gelegene Gutshöfe auf und beleben die Kulisse (GZ: 4 Std., + 70 m, - 150 m). Abschließend geht es mit dem Bus in das Dorf Garrovillas, wo wir in dem Hotel Hospedería Puente de Alconétar übernachten. Das Hotel befindet sich in der ehemaligen Burg der Grafen von Alba de Aliste (40 km, 1 Ü).
6. Tag: Schöne Eichenwälder
Unser heutiges Ziel heißt Candelario (115 km, 1 Ü). Unterwegs wandern wir zwischen Baños de Montemayor und La Calzada de Béjar durch Eichenwälder über den Puerto de Béjar. Die Wanderung ist eine der eindrucksvollsten Etappen der ganzen "Via de la Plata", da wir geschützt im Schatten der Eichen immer auf Reste aus der Römerzeit treffen (GZ: 3 1/2 Std., +/- 250 m).
7. Tag: Auf nach Salamanca
Weiter geht es nach Salamanca (70 km, 2 Ü). Wir unterbrechen die Fahrt für eine Wanderung zwischen Fuenterroble de Salvatierra und Pico Dueñas. Eine landschaftlich schöne Etappe mit krönenden Ausblicken vom Pico Dueñas auf die weiten Ebenen der Provinz Salamanca (GZ: 4 Std., + 200 m, - 100 m).
8. Tag: Salamancas Schönheit
Die bekannte Universitätsstadt Salamanca mit ihrer wunderschönen Plaza Mayor ist ein Schmuckkästchen des Platereskenstils und der Renaissance-Architektur. Bei einer Führung lernen wir die wohl schönste Stadt der Region Kastilien kennen. Wir lassen uns von ihrer unwiderstehlichen Kombination aus historisch gewachsener architektonischer Eleganz und spanischer Lebendigkeit verzaubern. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
9. Tag: Kastiliens weite Ebenen
Auf dem Weg nach Puebla de Sanabria (195 km, 1 Ü in Ribadelago Nuevo) gönnen wir uns eine Pause zur Besichtigung der Stadt Zamora. Dieser weniger bekannte Ort überrascht durch zahlreiche Bauwerke romanischer Kunst und ein schönes, historisches Zentrum. Die Weiterfahrt unterbrechen wir für eine Wanderung zwischen dem Esla-Fluss und Faramontanos (GZ: 3 Std., +/- 150 m).
10. Tag: Unberührte Natur
Ein kurzer Transfer bringt uns zum Padornelo-Pass, wo unsere Wanderung startet. Auf einem schönen Abschnitt des Mozarabischen Jakobsweges wandern wir vom Dorf Lubian und durch Eichenwälder bis zum A-Canda-Pass (1.260 m) an der Grenze zu Galicien (GZ: 4 Std., + 300 m, - 200 m). Vom Pass führt uns der Jakobsweg abwärts bis nach Villavella. Von hier geht es dann mit dem Bus nach Ourense, wo wir zum späten Nachmittag noch ein wenig durch die Altstadt schlendern können (160 km, 1 Ü).
11. Tag: Santiago de Compostela
Morgens Wanderung zwischen Cea und Vilarello mit grünen Landschaften und alten, knorrigen Kastanienbäumen (GZ: 2 1/2 Std., +/- 150 m). Hier haben die Geschichten der Meigas (Hexen) ihren Ursprung. Danach fährt uns der Bus zum Ziel unserer Reise: Santiago de Compostela (105 km, 1 Ü). Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Die UNESCO hat nicht nur die weltberühmte Kathedrale, sondern gleich die ganze Altstadt zum Weltkulturerbe ernannt. Genießen wir die beeindruckende Kulisse dieser großartigen Stadt.
12. Tag: Adiós, Santiago
Heute heißt es Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Errichtet durch die Almohaden wurde das Schloss Alcazár später auch von christlichen Königen als Residenz genutzt. Im Laufe der Zeit erweiterten zahlreiche Monarchen das Schloss, wodurch dieses durch verschiedene Stile einen ganz eigenen Charakter erhielt.
Der Salón de Embajadores (Gesandtensaal) ist der älteste und schönste Saal des Schlosses Alcazár, der mit arabischen Schriftzeichen verziert ist. Die prachtvolle Kuppel  ist mit Zedernholz vergoldet und drei symmetrische Bögen schmücken den Saal. Die Gärten, auf Terrassen erbaut und mit Springbrunnen angeordnet, bilden einen Kontrast zum Lärm der Stadt Sevillas. Noch heute nutzt der König Juan Carlos Alcazár als Residenz beim Besuch Sevillas.
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Das bekannteste Gebäude von Santiago de Compostela ist die Kathedrale, welche über einer Grabstätte steht. Diese wird dem Apostel Jakobus zugeschrieben und gilt daher als Grabeskirche. Die Kathedrale wurde zum Sitz des ersten Erzbischofs des Erzbistums Santiago de Compostela. Allerdings ist nach vielfachen Erweiterungen nur noch das Südportal der Kathedrale in der eigentlichen Form vorhanden. Es sind heute verschiedene Baustile der Kathedrale erkennbar.
Am Eingang des Westportals ist einer der wichtigsten Kunstschätze der Kathedrale zu sehen, nämlich das Pórtico de la Gloria. Dieses Portal wird als künstlerischen Meisterwerk angesehen, da es mit diversen Skulpturen ausgestattet ist. Hinter dem Portal der Kathedrale befindet sich das Mittelschiff, auf der gegenüberliegenden Seite der faszinierende Hauptaltar, der über das Grab des Apostels gebaut wurde. Dieser Altar ist als überaus üppig im barocken Baustil zu bezeichnen. Am Altar ist ein vergoldeter Baldachin angebracht, unter dem sich die Gruft mit einem silbernen Schrein befindet. Hier befindet sich ein goldenes Kruzifix, von dem man sagt, dass es einen Splitter vom Kreuz Christi enthalten soll.
Die Westfassade der Kathedrale ist von Türmen umgeben. Der südliche wird der Funktion nach als Torre de las Campanas (Glockenturm) und der nördliche Torre de las Carracas bezeichnet.  Dieser hat seinen Namen aufgrund seines Geräusches, nämlich dem Klappern in der Karwoche. Eine Besonderheit ist das überdimensional wirkende Weihrauchfass, das sogenannte Botafumeiro, welches direkt an der Decke hängt und beispielsweise zu besonderen Feiertagen geschwenkt wird. Um dies zu bewegen, sind sechs Männer nötig, diese schaffen es, dass das Fass bis unter die Decke schwenkbar wird. Aber es hat auch eine andere, doch recht interessante Funktion: es soll den Geruch der Pilger neutralisieren, die nach dem Beschreiten des Jakobsweges hier eine Nacht verbringen, um zu beten.
Die Kathedrale befindet sich in der Altstadt und gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe, sie ist auf den spanischen Euro-Cent-Münzen zu finden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Ein Spruch besagt „Quien no ha visto Sevilla, no ha visto maravilla“ – Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat noch kein Wunder gesehen. In Sevilla gibt es ein breites Band an Kunstdenkmälern, die die Geschichte der Hauptstadt Andalusiens bis heute lebendig halten. Der muslimische und christliche Einfluss macht sich besonders bei der Kathedrale und dem Alcazár bemerkbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Giralda, ein Turm, der als Minarett dienen sollte und auf römischen Sockel errichtet wurde. Vor allem ist Sevilla bekannt durch Opern, wie beispielsweise Don Juan und Figaros Hochzeit. Entdecken Sie Sevilla und genießen Sie andalusisches Flair!
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Caceres ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Caceres in der Autonomen Region Extremadura. Von Ende der 90-er Jahre bis 2002 fanden auf dem Platz vor der Altstadt eine organisiert Freiluftparty statt, was allerdings dann verboten wurde. Teilweise nahmen bis zu 5000 Jugendliche daran teil. Wegen Lärmbelästigungen, Verschmutzungen und teilweise sogar Ausschreitungen wurde diese Art Partys in ganz Spanien verboten. In Caceres befindet sich das einzige Museum Europas, das dem ecuadorianischen Maler Osvaldo Guayasamin gewidmet ist. Der Aljibe, am höchsten Punkt der Altstadt befindlich, ist neben dem in Istanbul der größte Zisternenbau der Welt. Seit 1986 ist der Ort Unesco Weltkulturerbe.
Mérida
In der spanischen Region Castilla y León ist die Stadt Salamanca zu finden. Sie befindet sich am Rio Tormes nahe der portugiesischen Grenze in einem kargen Umland. Wirtschaftlich wird sie durch die Viehzucht geprägt. Bekannt ist Salamanca durch ihre Universität, welche nicht die älteste Spaniens ist, obwohl viele Jahre angenommen.

Die Universität besitzt ein Maskottchen, was über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, nämlich ein Frosch auf einem Totenschädel. Dieses befindet sich an der Fassade. Durch die Vielzahl an Studenten hat Salamanca ein jugendliches Erscheinungsbild, was sich im Nachtleben der Stadt anhand einer Vielzahl von Bars, Diskotheken und sonstigen Lokalen wiederspiegelt.
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In der Autonomen Gemeinschaft Galicien befindet sich die Stadt Santiago de Compostela. Sie ist nicht nur Sitz des katholischen Erzbischofs und Wallfahrtsort durch den Jakobsweg, sondern gleichermaßen sind hier ebenfalls die Universität Santiago de Compostela sowie eine für die Region wichtige pharmazeutische Industrie beheimatet.

Laut der Geschichte hat die Stadt hat ihren Namen vom heiligen Jakob und dem Jakobsgrab. In einem Museum kann der alte Verlauf des Jakobswegs unterhalb der Kathedrale besichtigt werden. Sehenswert sind aber weiterhin eine Vielzahl von historischen Gebäuden. Hierzu zählt unter anderem die Kathedrale von Santiago de Compostela, das Königliche Hospiz oder die durch die UNESCO geschützte Altstadt.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Spanien (ES)
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Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebtestes Urlaubsziel weltweit. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.

Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs. Gerade wegen der traumhaften Strände, der relaxten Atmosphäre, dem herrlichen Klimas, der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie der pittoresken Landschaften.

Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs. Auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden. Beispielsweise in der Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause. Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao.

Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs.

Beste Reisezeit:
April bis Oktober

Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/spaniensicherheit/210534

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h)

Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt.

Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen. Das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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