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Kolumbien Rundreise

Anden, Kaffee & koloniales Flair

Tournummer 103568
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
Wikinger Reisen
  • 17-tägige Erlebnisreise durch Kolumbien
  • Kolumbiens Höhepunkte aktiv kombiniert
  • Grandiose Aussichten auf die umliegende Bergwelt
ab 3.098 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Zwischen Pazifik und Karibik gilt Kolumbien unter Weltenbummlern als das schönste Land Lateinamerikas und bis heute (noch) als Geheimtipp. Zu Recht! Denn hier erwartet uns eine ungeahnte Vielfalt: spektakuläre Andenwelten, üppig-grüne Kaffeeplantagen, verzaubernder Kolonialstil, liebenswürdige Menschen und tropischer Karibikzauber. Unsere Reise deckt die komplette Bandbreite ab und so lernen wir das Land der Gegensätze mit all seinen verschiedenen Gesichtern kennen und vor allem lieben. Wow-Effekt garantiert!
1. Tag: Anreise
Abflug nach Kolumbien, Ankunft in Bogota und Transfer zum Hotel. 2 Hotelübernachtungen in Bogota. 10 km.
2. Tag: Bogota und das Gold
Gold, ein heiliges Metall, Empfänger der Sonnenenergie und Quelle der Fruchtbarkeit. Es galt in den präkolumbischen Kulturen nicht nur als Symbol des materiellen Reichtums, es stärkte vielmehr das Ansehen und diente ebenso als religiöse Opfergabe. Glanzstück der Hauptstadt ist zweifelsohne das "Museo de Oro" – das berühmte Goldmuseum. Es beherbergt über 33.000 Gold-, Silber- und Platinstücke und 12.000 Keramiken aus verschiedensten Kulturen wie den Muisca- und Tayrona-Indianern. Das bedeutendste Ausstellungsstück, das Muisca-Floß, versetzt uns in die Zeit des legendären El Dorado zurück. Am Nachmittag erkunden wir die Stadt auf einem Rundgang zu Fuß. Wir besuchen die Plaza de Bolívar mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden sowie die koloniale Altstadt. Wussten Sie, dass Bogota die südamerikanische Hauptstadt der Graffitis ist? Anschließend fahren wir per Seilbahn auf den Hausberg Monserrate, von dem wir bei gutem Wetter einen grandiosen Ausblick über die Millionenmetropole genießen. (F)
3. - 4. Tag: Zipaquira & Villa de Leyva
Wir verlassen Bogota in Richtung Norden und fahren nach Zipaquira. Dort besuchen wir mit rund 8.500 qm Fläche eines der größten religiösen Bauwerke der Welt: die dreischiffige, komplett aus Salz erbaute Kathedrale. Anschließend Weiterfahrt nach Villa de Leyva, eines der schönsten Kolonialdörfer des Landes, wunderschön in einem Bergkessel gelegen. 1572 gegründet, diente das Dorf seinerzeit als Erholungsgebiet der Kolonialherren. Auf einem Rundgang lassen wir uns vom Charme dieses kleinen Ortes verzaubern. Am 4. Tag erkunden wir auf unserer ersten Wanderung die malerische Umgebung. GZ ca. 3,5 Stunden. 2 Hotelübernachtungen in Villa de Leyva. 170 km an Tag 3. (2 x F, 1 x A)
5. - 6. Tag: Barichara - auf königlichen Spuren
Mit seinen weißen, mit blauen Fensterläden geschmückten Häusern gilt Barichara als besterhaltenes Kolonialdorf Kolumbiens. Nach unserer Ankunft erkunden wir zu Fuß die Gegend und überzeugen uns von den landschaftlichen Reizen dieser Region. GZ ca. 2 Stunden. Am 6. Tag wandern wir auf dem "Camino Real", einem vor über 2 Jahrhunderten erbauten königlichen Steinweg ins Dorf Guane. GZ ca. 3,5 Stunden (2 Stiefel). Heute ein fast vergessener Ort, war er einst Zentrum des gleichnamigen Indigena-Stammes. In einem kleinen Museum können wir Überreste der Siedlung sehen. 2 Hotelübernachtungen in Barichara. 115 km an Tag 5. (2 x F)
7. Tag: Naturwunder Chicamocha
Der Chicamocha Canyon gehört zu den eindrucksvollsten Naturphänomenen Kolumbiens. Mit einer durchschnittlichen Tiefe von 2 km und einer Länge von 227 km überbietet er den berühmten amerikanischen Colorado Canyon und ist mit seinen Panoramen eine Augenweide für Naturliebhaber und ein Paradies für Wanderer. Den ersten Teil unseres Weges dorthin legen wir zu Fuß zurück. GZ ca. 4 Stunden. In Villanueva sammelt uns der Bus ein und es geht weiter zum Canyon (Anfahrt ca. 3 Stunden), wo wir seine beeindruckende Umgebung erwandern. GZ ca. 2 Stunden. Danach Weiterfahrt nach Bucaramanga und Hotelübernachtung. 115 km. (F)
8. - 9. Tag: Medellin
Wir fliegen weiter nach Medellin. Am 9. Tag lernen wir auf einer Rundfahrt die "Stadt des ewigen Frühlings" mit ihrer prächtigen Kathedrale und die von überlebensgroßen Bronzefiguren geprägte Plaza Botero kennen. 2 Hotelübernachtungen in Medellin. (2 x F)
10. Tag: Embera-Indigenas
Weiter geht es auf der Panamericana Richtung Süden. Auf dem Weg in die Kaffeeregion besuchen wir die indigene Gemeinschaft La Maria. Dort leben die Embera-Indigenas, Nachfahren der Stämme, die Kolumbien vor der spanischen Eroberung besiedelten. Wir lernen die Handwerkskünste, Traditionen und Mythen eines Volkes kennen, dessen kultureller Ursprung über tausend Jahre zurück liegt und die die Bewohner La Marias bis heute bewahrt haben. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, um das kleine Städtchen Valparaiso zu erkunden. 3 Hotelübernachtungen in Tamesis. 50 km. (F, M, A)
11. - 12. Tag: Kaffeeregion
Heute wandern wir zur bewirtschafteten Kaffeefinca La Elisa und durch deren weitläufiges Gelände mit seinen Kaffee- und Kardamomfeldern. GZ 3-4 Stunden. Unterwegs bekommen wir Einblicke in den Anbau und die Verarbeitung des Hochlandkaffees. Nach einem landestypischen Abendessen machen wir uns auf den Rückweg. Am 12. Tag erwandern wir den Nebelwald dieser Region. GZ ca. 5 Stunden (2 Stiefel). 50 km an Tag 11. (2 x F, 2 x M, 2 x A)
13. Tag: Felszeichnungen
Unsere heutige Wanderung führt uns entlang des Petroglyphen-Weges. Der Pfad bietet atemberaubende Aussichten auf die andine Bergwelt und führt uns durch eine Zitrusanbauregion auf den Spuren von bis zu 1.000 Jahre alten Felszeichnungen, die andine Stämme hier hinterlassen haben. GZ ca. 3 Stunden. Anschließend Rückfahrt nach Medellin und Hotelübernachtung. 100 km. (F, M)
14. - 15. Tag: Koloniales Cartagena
Von Medellin fliegen wir an die Karibikküste nach Cartagena. Wir erkunden die koloniale Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe), die von einer meterhohen Stadtmauer umgeben ist. Auch auf unserem Programm stehen der Besuch des Klosters La Popa sowie der Festung La Felipe. Der 15. Tag gehört uns: Ob eigene Erkundungen oder ein Bootsausflug zur Isla Pirata (ca. 75 USD p. P.), einer von knapp 30 Inseln der Islas del Rosario mit paradiesisch-weißen Stränden ... wir haben die freie Wahl! 2 Hotelübernachtungen in Cartagena. 60 km an Tag 14. (2 x F, 1 x A)
16. Tag: Heimreise
Flughafentransfer und Rückflug via Bogota. 10 km. (F)
17. Tag: Ankunft
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

2. Tag Bogota - Goldmuseum
Etwa zwei Kilometer hinter der Festung San Felipe im kolumbianischen Cartagenas de Indios erhebt sich der Cerro de la Popa, ein etwa 125 Meter hoher Berg, von dem aus man einen traumhaften Blick über weite Teile der Stadt hat. Auf seinem Plateau befindet sich zudem das ehemalige Augustinerkloster la Popa, dessen Geschichte bis in das 17. Jahrhundert zurück geht.

Heute beheimatet das „Convento de la Popa“, da einstige Kloster sowohl ein Museum als auch die Klosterkirche „Nuestra Senora de la Candelaria de la Popa“ und weitere touristische Einrichtungen. Am Ort des einstige Augustinerkloster La Popa stand zuvor ein indianischer Tempel, welcher aber zerstört wurde. Auf seinen Grundmauern entstand später das Kloster.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
In einer fruchtbaren Hochebene der Anden, der sogenannten Sabana de Bogota, am Fuße der Kordilleren befindet sich Bulgarien, die pulsierende Hauptstadt Kolumbiens. Hier leben rund 8 Millionen Menschen auf etwa 4.000 km², was die Metropole zur größten Stadt des Landes macht und zudem zu einer der am schnellsten wachsenden Metropolregionen Lateinamerikas.

Bogota beeindruckt mit ihren zahlreichen historischen Bauwerken welche größtenteils noch aus der Kolonialzeit stammen. Die Altstadt La Candelaria ist dafür ein gutes Beispiel, hier befindet sich der imposante Plaza Bolivar, welcher von vielen prachtvollen, öffentlichen Gebäuden wie der Kathedrale, der Capilla del Sagrario, der Alcadia de Bogota und dem Capitolio Nacional eingerahmt wird.

An der Nordseite des monumentalen Platzes befindet sich der Justizpalast, dieser musste Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts allerdings neu errichtet werden, da das ursprüngliche Gebäude im Jahre 1985 von Guerilleros besetzt wurde und im Zuge der Auseinandersetzungen stark beschädigt wurde. Wer sich nach einer eindrucksreichen Stadterkundung nach etwas Erholung sehnt, der wird diese in einem der zahlreichen Parks von Bogota finden.
Villa de Leiva
1606 wurde rund 50 Kilometer von der kolumbischen Hauptstadt Bogota die Stadt Zipaquira gegründet. Heute ist der Ort ein beliebtes Ausflugs- und Reiseziel, besonders wegen der pittoresken kolonialen Altstadt, welche zahlreiche Bauwerke aus dem 18. Jahrhundert beheimatet. Nicht nur ausländische Touristen wissen den kolonialen Charme Zipaquiras zu schätzen sondern auch die Bewohner des Großraums Bogota kommen gern und oft hierher.

Die Hauptattraktion der Stadt befindet sich allerdings außerhalb der wunderschönen Altstadt und zwar in einer Salzmine. Die sogenannte Salzkathedrale befindet sich unterirdisch und gehört zu den größten religiösen Bauwerken der Erde. Sie besteht aus drei Kirchschiffen und nimmt eine Fläche von etwa 8.500 Quadratmetern ein. Zudem besteht sie ausschließlich aus Salz. Die Salzkathedrale wurde 1954 eröffnet, wegen Einsturzgefahr wurde 1995 eine neue Salzkathedrale geschaffen und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Barichara
Bilder:
Zu den schönsten Kolonialstädten Lateinamerikas gehört ganz ohne Zweifel Cartagena de Indias im Norden Kolumbiens. Hier leben knapp eine Million Menschen. Zudem ist sie bei Touristen auch auf Grund der Tatsache, dass Cartagena als bestbewachte und sicherste Stadt Kolumbiens gilt, sehr gefragt und beliebt.

Besonders sehenswert ist neben der komplett ummauerten Altstadt, welche seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört auch die Festung San Felipe, welche sich ganz prächtig, ein Stück außerhalb des Zentrums erhebt und den historischen Charakter der Stadt unterstreicht.

Aber auch bei jungen Leuten ist die Stadt sehr beliebt, denn sie ist für ihr legendäres Nachtleben bekannt. Eine besondere touristische Attraktion ist dabei die „rumba en chiva“, eine buchstäbliche Party im Bus. Aber auch normale Diskotheken findet man in der Stadt, vor allem in der Calle Arsenal. Wer eher kleinere Clubs oder ein vorzügliches Restaurant bevorzugt der ist im Historischen Zentrum genau richtig.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Kolumbien (CO)
Bilder:
Kolumbien
Mit Anteilen am Pazifischen Ozean und dem Karibischen Meer hält Kolumbien eine Vielfalt an traumhaften Stränden, idyllischen Badeorten und eindrucksvollen Küstenlinien für seine Besucher bereit. Somit ist das Land im Norden Südamerikas das ideale Reiseziel für Badeurlauber.

Doch Kolumbien hat noch weitaus mehr zu bieten. So auch eine sehr reiche und interessante Geschichte.
Obwohl das Land nach Christoph Kolumbus benannt wurde, waren seine Entdecker Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci. Doch bereits vor der Entdeckung und Eroberung Kolumbiens lebten hier indianische Hochkulturen. Von deren Existenz zeugen heute noch zahlreiche Stätten, Städte und Sehenswürdigkeiten.

So zum Beispiel die Stadt Ciudad Perdida, deren Name übersetzt so viel wie verlorene Stadt bedeutet.
Sie war ursprünglich eine indianische Siedlung, wurde aber von den Eroberern fast vollständig zerstört. Heute ist sie als Ruinenstadt zu besichtigen.

Die wichtigste Stadt des Landes ist die Hauptstadt Bogota, welche auch auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Kolumbiens darstellt. Sie begeistert ihre Besucher mit beeindruckenden Bauwerken wie dem Plaza Bolivar, der mächtigen Kathedrale und zwei eindrucksvollen Palästen. Und auch der Justizpalast befindet sich in Bogota.

Ebenfalls sehr sehenswert ist die Stadt Cartagena de Indias. Sie ist vor allem historisch wichtig.

Ein Ausflug in die herrliche Natur des Landes macht die Reise aber erst vollkommen. Denn Kolumbien hat nicht nur Anteile an den majestätischen Anden sondern ist im Südosten auch von tiefem Regenwald durchzogen. Nicht vergessen darf man auch die traumhafte Natur rund um den Orinoco. Da schlagen die Herzen von Naturfreunden ebenso wie die von Abenteuerlustigen höher. 

Mit seiner geradezu unglaublichen und paradiesischen Vielfalt hat Kolumbien für jeden seiner Gäste etwas ganz Besonderes zu bieten.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Kolumbien ist von Dezember bis März sowie im Juli und August.

Klima:
In dem Land herrscht ein sehr warmes tropisches Klima. Die Regenzeit dauert von Mai bis November. In den Bergen ist es kühler.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kolumbiensicherheit/201516

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Kolumbischer Peso = 100 Centavos
 
Flugdauer:
ca. 14 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ -6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h

Gut zu wissen:
In den kolumbianischen Großstädten ist vor allem nachts besondere Vorsicht angebracht, da die Kriminalitätsrate weiterhin steigt.

Grundkenntnisse der spanischen Sprache sind vorteilhaft, da außerhalb der Großstädte kaum Englischkenntnisse vorhanden sind.


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