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Namibia Rundreise

Namibia - Himmel über der Wüste

Tournummer 93363
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Studiosus Reisen
  • 17-tägige Studienreise durch Namibia
  • Einzigartige Zeltsafari im Damaraland erleben
  • Entdecken Sie den atemberaubenden Etoscha-Nationalpark
ab 3.995 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Alle Höhepunkte Namibias von der Namibwüste bis zum Etoscha-Nationalpark sind auf dieser ExpeditionsStudienreise vertreten. Ein Abstecher führt zur Skelettküste, wo manche Schiffsreise unsanft endete. Und auf einer viertägigen Wüstenexkursion tauchen wir vollends ein in die spektakuläre Natur des Landes - Rückzugsgebiet des bedrohten Spitzmaulnashorns und Lebensraum des Volkes der Himba. Wir übernachten viermal naturnah im Zelt, und ein bisschen Sitzfleisch für Fahrten im Geländewagen auf holprigen Pisten werden Sie auch brauchen. Der Lohn: unvergessliche Nächte unter dem Himmel über der Wüste.
1. Tag: Flug nach Afrika
Bahnanreise 1. Klasse zum gewünschten Flughafen. Am späten Abend gemeinsamer Flug von Frankfurt mit Air Namibia nach Windhuk (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).
2. Tag: Willkommen in Namibia!
Morgens landen Sie in Windhuk. Ihr Reiseleiter empfängt Sie am Flughafen, und gemeinsam erkunden wir nachmittags die namibische Hauptstadt. Die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und schwarzem Afrika offenbaren sich schnell: hier das Gewusel in der früheren Township Katutura, dort die steinernen Relikte aus wilhelminischer Zeit wie Christuskirche, Tintenpalast und Jugendstilhäuser, schließlich das umstrittene Unabhängigkeitsmuseum, Anlass zu vielen Diskussionen.
3. Tag: Die Safari beginnt
Wir nehmen Kurs auf die älteste Wüste der Welt, die Namib (UNESCO-Welterbe), und erreichen nachmittags unsere Lodge. 300 km. Springen Sie in den Pool oder entspannen Sie auf der Terrasse mit Logenblick auf die versteinerten Dünen! Manchmal nähern sich auch Oryx-Antilopen und Springböcke der Lodge. Zwei Übernachtungen in einer komfortablen Lodge in der Namib.
4. Tag: Die Dünen des Sossusvleis
Eine Stunde vor Sonnenaufgang brechen wir mit unseren Allradfahrzeugen in die zentrale Namib auf. Bis zu 300 m ragen die Dünen rund um die riesige Lehmpfanne des Sossusvleis orangerot in den blitzblauen Himmel! Für mehr Weitblick können Sie nach Lust und Laune einen der Sandriesen besteigen. Dann enträtseln wir im Sesriem-Canyon das Geheimnis des Tsauchabs, eines Flusses, der einfach vom Erdboden verschluckt wird. 240 km. Der Nachmittag gehört Ihnen!
5. Tag: Durch die Namib
Wir passieren einige der schönsten Stellen des Namib-Naukluft-Parks: den tief in das Gelände eingeschnittenen Kuiseb-Canyon, die Welwitschia-Fläche, in der Namibias Wappenpflanze wächst, und schließlich die sogenannte Mondlandschaft. Im Seebad Swakopmund, einem Stück deutscher Geschichte am Rande der afrikanischen Wüste, tanken wir frische Atlantikluft. 300 km. Wir waschen den Wüstenstaub ab und treffen abends einen deutschstämmigen Namibier. Gern beantwortet er bei einem Glas namibischem Bier unsere neugierigen Fragen zum Zusammenleben der Völker Namibias heute. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.
6. Tag: Per Boot durch die Walfischbucht
Begleitet von Pelikanen und Delfinen gehen wir bei Walfischbucht auf Bootstour. An den Stränden tummeln sich Robben, und manche kommen zum Streicheln nah. Die Bootscrew verwöhnt uns mit Sekt und Walfischbucht-Austern, einem Edelsnack auf namibische Art. Zurück in Swakopmund geht es mit dem Reiseleiter auf Stadterkundung. Lust auf ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte im Café Anton? Bestimmt kommen Sie mit den Namibiern vom Nebentisch schnell ins Gespräch, denn hier spricht man Deutsch! Tipp fürs Abendessen in Eigenregie: Kückis Pub ist berühmt für göttliche Meeresfrüchte.
7. Tag: Die Skelettküste
An der Atlantikküste entlang tasten wir uns nordwärts. Warum der Uranabbau bei Swakopmund Umweltschützern ein Dorn im Auge ist und welche Rolle alternative Energien in Namibia spielen, erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter auf dem Weg zum Skelettküstenpark. Ein karger Küstenstreifen aus Sand und Fels – abweisend, menschenfeindlich und doch unsagbar schön. Mehr als 100 Schiffe zerschellten hier in rauen Atlantikwellen und ragen als Skelette aus dem Sand. Einfache Unterkunft in Terrace Bay. 360 km.
8. - 9. Tag: Auf Zeltsafari im Damaraland
Heute kehren wir für vier Tage der Zivilisation den Rücken zu und nehmen Kurs auf das Damaraland im Nordwesten Namibias. In den menschenleeren Landschaften fühlen sich Tiere wie im Paradies – und gewiss laufen uns in Tälern und Trockenflussbetten einige davon über den Weg: Springböcke, Spießböcke, Strauße, Zebras, Giraffen oder auch Löwen, Leoparden und Geparden. Und vielleicht lassen sich ja auch die größten Exoten – Wüstenelefant und Spitzmaulnashorn – blicken. Abends am Lagerfeuer gibt es bei eiskaltem Bier ganz sicher viel zu erzählen! Zwei Übernachtungen in guten Igluzelten in der Palmwag-Konzession.
10. Tag: Unter dem Kreuz des Südens
Nach dem Frühstück gehen wir auf Spurensuche rund ums Zelt. Hatten wir nächtliche Besucher? Wie gut, dass Ihr Reiseleiter auch ein erfahrener Fährtenleser ist! Wir reisen weiter durch die trockenen Flussbetten des oberen Mudoribriviers und des Hoanibriviers, die gesäumt sind von uralten Akazien. In der Nähe schlagen wir unsere Zelte auf und suchen abends das Kreuz des Südens am Sternenhimmel. Zwei Zeltübernachtungen am Hoanibrivier.
11. Tag: Bei den Himba
Durch Schluchten und endlose Weiten führt unser Weg in die Heimat der Himba. Wie überleben sie als Nomaden in der kargen Landschaft? Gelingt ihnen auch heute noch ein Leben im Einklang mit der Natur? Und wie verändert sich das Zusammenleben des Naturvolks durch die Begegnung mit westlichen Touristen? Beim Besuch eines Dorfes suchen wir Antworten auf diese Fragen.
12. Tag: Zurück in die Zivilisation
Die Rückfahrt bringt uns durch das wildreiche Trockental des Gomatumriviers. In Sesfontein besuchen wir ein deutsches Fort, und mittags beim Picknick saugen wir noch einmal Naturbilder auf, bevor wir am späten Nachmittag unsere Lodge in der Region Kunene erreichen. 250 km.
13. Tag: Zum Etoscha-Nationalpark
Über den Grootberg-Pass (1540 m) erreichen wir gegen Mittag unsere Unterkunft am Eingang zum Etoschapark. Am Nachmittag führen Sie Regie! Entspannen Sie bei ein paar Runden im Pool, einem Lesestündchen oder einem Drink in der originellen Bar unserer Lodge. 260 km. Zwei Übernachtungen am Etoschapark.
14. Tag: Im Etoscha-Nationalpark
Raus aus den Federn! Wir wollen dabei sein, wenn die Tierwelt im Etoschapark erwacht. Bestimmt präsentieren sich heute Elefanten, Nashörner, Zebras, Gnus und Giraffen im besten Licht. Ihr Reiseleiter nimmt aber auch die Fährte von Löwen, Leoparden und Geparden auf – mit besten Chancen für Sie, Ihr ganz persönliches Foto des Jahres zu schießen. 200 km.
15. Tag: Gästefarm Gabus
Durch das Farmland südlich des Etoschaparks fahren wir nach Osten in Richtung Otavi. Gegen Mittag beziehen wir unsere Zimmer in der wunderschön gelegenen Gästefarm Gabus. 200 km. Am Nachmittag spüren wir bei einer Wildbeobachtungsfahrt noch einmal den Atem der Natur und stoßen, wenn die Sonne hinter dem Horizont versinkt, auf eine gelungene Reise durch Namibia an.
16. Tag: Abschied von Namibia
Die Reise neigt sich ihrem Ende entgegen. Nach einem späten Frühstück fahren wir entspannt auf guter Straße zum internationalen Flughafen von Windhuk. 420 km. Abends Flug mit Air Namibia nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).
17. Tag: Rückkehr nach Deutschland
Ankunft in Frankfurt am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die namibische Hauptstadt Windhoek hat ihren Besuchern einiges zu bieten, zu ihren charakteristischen Wahrzeichen gehört auch die von 1907 bis 1910 erbaute Christuskirche. Dieses evangelisch-lutherische Gotteshaus  wurde als Zeichen des Friedens zwischen der deutschen Kolonialmacht und den Nama und Herero errichtet, deshalb trug sie zu Beginn auch den Namen Friedenskirche.

Die aus Quarzsandstein bestehende Christuskirche wurde im neoromanischen Stil erbaut und zeigt auch einige Jugendstil-Einflüsse. Nur das Portal und der Altar sind aus Marmor gefertigt. Zudem schmücken prächtige Historische Fenster die Kirche. Bei einer Stadtrundfahrt durch das aufstrebende Windhoek darf ein Besuch der eindrucksvollen Christuskirche auf keinen Fall fehlen.
Bilder:
In der namibischen Hauptstadt Windhoek befindet sich der sogenannte Tintenpalast, dieser ist der Sitz der Nationalversammlung. Entworfen wurde das Gebäude von dem Architekten Gottlieb Redecker und zwischen 1912 und 1913 oberhalb der Robert Mugabe Avenue errichtet.

Seinen Namen erhielt der Bau von der damaligen deutschen Bevölkerung, welche in Anspielung auf die Arbeit der dortigen Beamten und Schreiberlinge bald nach der Eröffnung nur noch spöttisch vom „Tintenpalast“ sprachen. Dieser Name wurde bis heute beibehalten.

Das Regierungsgebäude Windhoeks ist ein exzellentes Beispiel für die eigenständige deutsche Kolonialarchitektur. 1931 wurde dem Palast noch eine Gartenanlage vorgelagert, der sogenannte Parlamentsgarten. Dieser ist heute die grüne Oase der Stadt und ein überaus beliebter Park.
Bilder:
Die berühmte Trockenwüste Namib erstreckt sich an der Westküste Afrikas, über die Länder Namibia und Angola. Sie ist nicht nur Namensgeber für das Land Namibia sondern beheimatet auch die Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft und Sperrgebiet. Der Name Namib bedeutet übersetzt so viel wie „Ort wo nichts ist“ oder „Leerer Platz“.

Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier nichts als Sand befindet, so muss man doch feststellen, dass auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung Pflanzen wachsen und Tiere leben. Zu den bekanntesten Pflanzen der Namib gehört die Welwitschie. Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib die älteste Wüste der Erde, sie ist besonders berühmt für ihre imposanten Sanddünen. Insgesamt umfasst die beeindruckende Wüste eine Fläche von mehr als 95.000 km².
Im Westen Namibias bietet die Natur eine ganz besondere Attraktion, den Sesriem Canyon. Diese etwa einen Kilometer lange und rund 30 Meter tiefe Schlucht verdankt ihren Namen den ersten Siedlern dieses Gebietes, das Wort Sesriem ist afrikaans und bedeutet übersetzt „Sechsriemen“. Diese Bezeichnung rührt daher, dass die Siedler sechs Riemen brauchten um aus der Schlucht Wasser zu schöpfen.

Entstanden ist der Sesriem Canyon durch den Tsauchab Trockenfluss, welcher rund 80 Kilometer östlich der Schlucht entspringt. Dieser Trockenfluss führt nur während starken Regenzeiten Wasser und verwandelt zu dieser Zeit seine Umgebung in eine wahre Märchenlandschaft. Der Canyon hingegen führt ganzjährig Wasser und das nutzen zahlreiche Tiere dieser Gegend. Aber auch bei Touristen ist dieses Gebiet sehr gefragt und beliebt.
Bilder:
Das Sosussvlei ist eine Salz-Ton-Pfanne, ein sogenanntes Vlei in der Namibwüste in Namibia, welches von Sanddünen eingerahmt ist. Mit seinen charakteristischen beigefarbigen Ton hebt es sich stark von den roten Sanddünen der Namib ab. Diese Dünen zählen mit einer Höhe von rund 380 Meter zu den höchsten der Welt. Die größte von ihnen ist die sogenannte „Big Daddy“ oder „Crazy Dune“.

Nach der Regenzeit ist das sosussvlei häufig mit Wasser gefüllt, wodurch an seinem Rand auch einige Sträucher und kleinere Bäume wachsen und somit die karge Eintönigkeit der Wüste unterbrechen. Weitere Vleis in der Umgebung sind das Hiddenvlei und das Dead Vlei. Sie sorgen zusammen mit dem Sosussvlei für einen regen Tourismus in dieser Region.
Westlich der namibischen Hauptstadt Windhoek, im Khomashochland entspringt einer der mächtigsten Reviere des Landes, der Kuiseb. Revier, so nennt man die zeitweise ausgetrockneten Wasserwege in Namibia, Südafrika und Botsuana, oft werden diese auch als Trockenflüsse bezeichnet.

Der Kuiseb entspringt also im Landesinneren und fließt auf einer Länge von 560 Kilometer westwärts bis er schließlich in den Südpazifik mündet, sein Einzugsgebiet erstreckt sich dabei auf eine Fläche von rund 14.700 Kilometer.

Besonderes Highlight beim Verlauf dieses Trockenflusses ist der von ihm geformte, gleichnamige Canyon. Dieser ist nicht nur beeindruckend schön und faszinierend sondern auch von historischer Bedeutung. Er diente nämlich den beiden Geologen Henno Martin und Hermann Korn während des zweiten Weltkrieges als Zufluchtsort und Versteck. Deshalb nennt man den Kuiseb Canyon hin und wieder auch Henno Martin Shelter, eine weitere Bezeichnung ist auch Karpfenkliff.
Im Jahre 2010 schlossen sich die einzelnen Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft Nationalpark, Sperrgebiet und Dorob-Nationalpark sowie der Fischfluss-Canyon und das Meeresschutzgebiet Meob-Chamais zu einem ganzen zusammen, sie alle bilden nun den Namib-Skelettküste-Nationalpark, welcher nun das größte Schutzgebiet Namibias sowie das achtgrößte der Erde darstellt.
Für die Zukunft ist geplant diesen ohnehin schon riesigen Nationalpark mit dem Etosha-Nationalpark und dem Kunene-Volkspark zu vereinen und damit einen der größten Naturparks der Welt zu bilden. Der Namib Skelettküste Nationalpark erstreckt sich entlang der gesamten namibischen Atlantikküste, welche rund 1570 Kilometer einnimmt. Insgesamt nimmt der Park rund 10,754 Millionen Hektar ein.
Zu seinen bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören „Die Lange Wand“ innerhalb des Sperrgebiets, die Attraktionen der Skelettküste wie Schiffswracks, die malerischen Dünen der Namib-Wüste und natürlich der beeindruckende Fischfluss Canyon.
Egal wohin in Namibia man reist, einen Teil dieses unglaublich riesigen Nationalparks wird man mit Sicherheit besuchen.
Bilder:
Die berühmte Trockenwüste Namib erstreckt sich an der Westküste Afrikas, über die Länder Namibia und Angola. Sie ist nicht nur Namensgeber für das Land Namibia sondern beheimatet auch die Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft und Sperrgebiet. Der Name Namib bedeutet übersetzt so viel wie „Ort wo nichts ist“ oder „Leerer Platz“.

Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier nichts als Sand befindet, so muss man doch feststellen, dass auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung Pflanzen wachsen und Tiere leben. Zu den bekanntesten Pflanzen der Namib gehört die Welwitschie. Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib die älteste Wüste der Erde, sie ist besonders berühmt für ihre imposanten Sanddünen. Insgesamt umfasst die beeindruckende Wüste eine Fläche von mehr als 95.000 km².
Das Damaraland ist das Hauptsiedlungsgebiet des Volksstammes der Damara, welches  sich vom Kaokoland bis zur Nationalstraße B2, von Süden nach Norden erstreckt und im Westen bis nah an die Skelettküste heran reicht. Der Begriff „Damaraland“ stammt noch aus der Kolonialzeit. Nach der Unabhängigkeit Namibias gab es das Damaraland offiziell nicht mehr, doch die Bezeichnung hat sich behauptet und viele nennen das Gebiet bis heute wie es einst  die deutschen Kolonialherren tauften.
Auf einer Rundreise durch das einzigartige Namibia sollte das Damaraland unbedingt Teil der Reiseroute sein. Es befindet sich unweit des eindrucksvollen Brandbergmassivs mit seinen fantastischen Felsmalereien und sollte daher einen Abstecher wert sein.
Bilder:
Im Norden Namibias befindet sich der wohl bedeutendste Nationalpark des Landes und eines der bekanntesten Naturschutzgebiete ganz Afrikas. Der rund 22.275 km² große Nationalpark liegt am nordwestlichen Rand des Kalahari-Beckens. Der Name „Etosha“ entstammt der Bantusprache Oshivambo und wird häufig mit „großer weißer Platz“ übersetzt.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1907 vom dem Gouverneur Deutsch-Südafrikas Friedrich von Lindequist. Zu dieser Zeit waren die einst riesigen Elefantenherden allerdings schon ausgestorben und auch andere Arten waren auf Grund von Großwildjagd und Wilderei vom Ausstreben bedroht. Doch die Einrichtung des Naturschutzgebietes zeigte erste Erfolge und die Tierbestände erholten sich allmählich.

Bei Rundreisen nach Namibia darf ein Besuch des weltberühmten Etosha Nationalparks natürlich auf keinen Fall fehlen. Allerdings muss beachtet werden, dass nur der östliche Teil des Park für Touristen frei zugänglich ist, der westliche darf nur in Begleitung eines erfahrenen und registrierten Führers besichtigt werden.

Während eines Besuchs bietet ihnen der Park die Beobachtung der unterschiedlichsten Tierarten wie Zebras, Antilopen, Nashörner, Kapfüchse, Elefanten und Spießböcke. Ein besonderes Highlight sind allerdings die für den Etosha Nationalpark charakteristischen Löwen, welche hier bei Jagen, Fressen und Faulenzen in der Sonne beobachtet werden können.  Doch auch zahllose Vogelarten wie der Steppendfalke, der Siedelweber oder die Gabelrake haben in dem riesigen Naturschutzgebiet eine Heimat gefunden.
Bilder:
Im Norden Namibias befindet sich der wohl bedeutendste Nationalpark des Landes und eines der bekanntesten Naturschutzgebiete ganz Afrikas. Der rund 22.275 km² große Nationalpark liegt am nordwestlichen Rand des Kalahari-Beckens. Der Name „Etosha“ entstammt der Bantusprache Oshivambo und wird häufig mit „großer weißer Platz“ übersetzt.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1907 vom dem Gouverneur Deutsch-Südafrikas Friedrich von Lindequist. Zu dieser Zeit waren die einst riesigen Elefantenherden allerdings schon ausgestorben und auch andere Arten waren auf Grund von Großwildjagd und Wilderei vom Ausstreben bedroht. Doch die Einrichtung des Naturschutzgebietes zeigte erste Erfolge und die Tierbestände erholten sich allmählich.

Bei Rundreisen nach Namibia darf ein Besuch des weltberühmten Etosha Nationalparks natürlich auf keinen Fall fehlen. Allerdings muss beachtet werden, dass nur der östliche Teil des Park für Touristen frei zugänglich ist, der westliche darf nur in Begleitung eines erfahrenen und registrierten Führers besichtigt werden.

Während eines Besuchs bietet ihnen der Park die Beobachtung der unterschiedlichsten Tierarten wie Zebras, Antilopen, Nashörner, Kapfüchse, Elefanten und Spießböcke. Ein besonderes Highlight sind allerdings die für den Etosha Nationalpark charakteristischen Löwen, welche hier bei Jagen, Fressen und Faulenzen in der Sonne beobachtet werden können.  Doch auch zahllose Vogelarten wie der Steppendfalke, der Siedelweber oder die Gabelrake haben in dem riesigen Naturschutzgebiet eine Heimat gefunden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Im Zentrum des südafrikanischen Staates Namibia, im Windhoeker Becken, befindet sich die gleichnamige Stadt Windhoek, sie ist nicht nur die Hauptstadt des Landes sondern auch das politische und wirtschaftliche Zentrum. Im Osten wird die Stadt von den Erosbergen begrenzt, im Süden von den Auasbergen. Im Westen und Norden erstreckt sich das Khomashochland.

Die Wahrzeichen der „windigen Ecke“, was der Name Windhoek bedeutet, sind die Alte Feste, die Christuskirche und das Reiterdenkmal. In der Alten Feste befindet sich das namibische Nationalmuseum. Weitere Sehenswürdigkeiten die man während eines Besuchs der Stadt unbedingt gesehen haben sollte sind der Tintenpalast, die römisch-katholische St. Marien-Kathedrale sowie die drei Stadt-Burgen Sanderburg, Heinitzburg und Schwerinsburg.
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Die faszinierende Stadt Swakopmund befindet sich im Westen Namibias direkt an der Atlantikküste. An dieser Stelle reicht die Namibwüste direkt bis ans Meer, was den besonderen Reiz der Stadt ausmacht. Zudem gilt sie als die „deutscheste Stadt von Namibia“. Von den rund 34.000 Einwohnern sind etwa zehn Prozent deutscher Abstammung.

Auch viele der Sehenswürdigkeiten in Swakopmund gehen auf die deutsche Kolonialzeit zurück, so wie beispielsweise die Kirche und das Pfarrhaus der Deutschen Lutherischen Gemeinde, welche 1911 im neobarocken Stil errichtet wurde. Hier finden bis heute deutschsprachige Gottesdienste statt. Weiterhin befinden sich auch in der naheliegenden Umgebung einiges sehenswertes, so wie die Mondlandschaft im Swakoptal, die Welwitschiaroute und natürlich die Namib Wüste.
Walvis Bay ist der bedeutendste Seehafen Namibias und befindet sich an der zentralen Westküste des Landes, nur etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Swakopmund. Walvis Bay zählt rund 67.00 Einwohner und ist damit nach Windhoek und Rundu die drittgrößte und –wichtigste Stadt des Landes.

Zu den beliebtesten Touristenattraktionen des Landes gehören der Leuchtturm, die Hope Lokomotive am Bahnhof und die Rheinische Missionskirche, letztere wurde zum Nationalen Denkmal Namibias erklärt und gilt als ältestes historisches Gebäude in Walvis Bay.

Auch in der näheren Umgebung der Stadt befinden sich einige beeindruckende Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Lagune, welche südlich der Stadt liegt und ein international bekanntes Vogelschutzgebiet beheimatet.

Beliebte Aktivitäten in der Umgebung sind neben Robben- und Delfintouren entlang der Küste auch andere Bootstouren, Fahrten mit Allradfahrzeugen in der Region und ausgedehnte Wanderungen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Namibia (NA)
Namibia
Die Republik im Süden Afrikas ist geprägt von den landschaftlichen  Extremen und dem Traditionsreichtum seiner Bevölkerung. Letzteres beruht auf der Tatsache, dass Namibia ein Schmelztiegel der Nationen ist obwohl es zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde zählt. Mit landschaftlichen Extremen sind die krassen Unterschiede der einzelnen Regionen gemeint, so verläuft genau an der Küste Namibias die Namib Wüste, im Landesinneren hingegen gibt es sehr fruchtbare Gebiete wie den Caprivi mit immer wasserführenden Flüssen wie den Okavango oder den Sambesi.
Doch Namibia ist vor allem wegen seiner zahlreichen Nationalparks so berühmt und beliebt. Beispielsweise der Etosha-Nationalpark, der Daan-Viljoen-Wildpark, der Fischfluss-Canyon, der Skelettküstenpark, die heißen Quellen Ai-Ais oder der Namib-Naukluft-Park, um nur einige zu nennen.
Die Hauptstadt dieses eindrucksvollen Landes ist Windhoek, hier können herrliche Sehenswürdigkeiten wie die lutherische Christuskirche, das State House, die katholische Marienkathedrale und das TransNamib Museum besucht und bestaunt werden. So vielseitig wie sich Ihnen das Land Namibia präsentiert, so vielseitig sind auch ihre Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung, dabei sind Wanderungen Tierbeobachtungen, Städteerkundungen und Off-Roadabenteuer nur einer kleiner Auszug aus der Palette von Optionen die sich Ihnen bietet.
Natürlich ist man als Urlauber bestrebt so viel wie möglich von diesem eindrucksvollen und wunderschönen Land zusehen, weshalb es empfehlenswert ist eine Rundreise durch das „Wüstenwunder Namibia“ zu unternehmen. Somit werden sie bestimmt kein Highlight von Kalahari bis Etosha Nationalpark verpassen.
beste Reisezeit:
März bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht ein heißes und trockenes Klima, der meiste Niederschlag fällt von Oktober bis April im Landesinneren, hier kann es dann mitunter zu Überschwemmungen kommen.

Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist und über mindestens zwei leere Seiten verfügt. Ein Visum ist für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NamibiaSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NamibiaSicherheit.html

Währung:
1 Namibischer Dollar = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 10 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Namibia gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Der Westen des Landes und die Namib-Wüste sind nahezu menschenleer. Vorsicht ist geboten bei der Besichtigung touristisch wichtiger Sehenswürdigkeiten nahe der Grenze zu Angola, da hier die Grenze nicht immer genau und offensichtlich gekennzeichnet ist. Eine illegale Überschreitung der Grenze führt zur Verhaftung und kann mit einer Geldbuße oder Haftstrafe geahndet werden.


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